Leben retten – diese Aufgabe erfüllen die vom Unternehmen Berlin Heart entwickelten, produzierten und vermarkteten innovativen Systeme für die mechanische Herzunterstützung. Sie ermöglichen es, angeborene oder von Krank heiten verursachte Herzschwächen auszugleichen, bis sich das Herz des Patienten erholt hat oder ein passendes Spenderherz gefunden ist. Anforderungen an die Produktqualität ergeben sich dabei nicht nur aus dem hohen Qualitätsanspruch des Unternehmens an sich selbst, sondern werden zudem in strengen Regularien von den Zulassungsbehörden vorgegeben. Hinzu kommen umfangreiche Vorgaben für alle verwendeten Werkzeuge und Systeme. Sie schließen das verwendete ERP-System ausdrücklich mit ein. Damit wurden das Projektteam und die standardisierte Einführungsmethode proALPHA goLive! mit Beginn der proALPHA Implementierung vor ganz besondere Herausforderungen gestellt.
Lückenlos und durchgängig
Weil Berlin Heart mit seinen Produkten auch in den USA aktiv ist, greifen die Regularien der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA). Sie überwacht als Zulassungsbehörde die Sicherheit von Lebensmitteln und Arzneimitteln und ist für ihre strengen Anforderungen bekannt. Die Erfüllung dieser Anforderungen durch das ERP-System ist in einer Validierung für computergestützte Systeme nachzuweisen. Hierzu ist lückenlos zu dokumentieren, dass und auf welche Weise die FDAAnforderungen in den Geschäftsprozessen des Unternehmens, und damit auch im ERP-System, erfüllt werden. Dieser Nachweis ist mit Dokumentationen in Konzeption, Test und Verwen dung des Systems zu erbringen. Eine Traceability-Matrix dient als tabellarische Übersicht und verknüpft die einzelnen Anforderungen und die verschiedenen Dokumente, die die Reali - sierung der Anforderungen beschreiben.
Ein erheblicher Aufwand und eine Vielzahl von Doku men ten sind die Folge. Somit stellt sich die Frage, wie sich diese Dokumentationspflicht möglichst einfach in die ERP-Ein führung integrieren lässt.
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