Neue Probleme brauchen neue Lösungen. Die komplexen Systeme des 21. Jahrhunderts sind zwar durch die Erfolge der Denkweisen und Methoden des 20. Jahrhunderts entstanden, aber sie können mit eben diesen nicht mehr gemanagt werden, weil die Systeme global dafür zu komplex geworden sind. Das 21. Jahrhundert hat in den Tiefenstrukturen bereits radikaleren Wandel mit sich gebracht, als an der Oberfläche wahrgenommen wird. Nicht nur ein Paradigmenwandel findet statt, sondern ein Wandel der Kategorien, in denen wir Paradigmen als solche wahrnehmen. Diese Kategorialen Dimensionen des Neuen Weltbildes heißen Komplexität, System, Funktionieren, Control, Selbst-Organisation, Information, Nicht-Linearität, Wissen und Erkenntnis.
Transformation der Gesellschaften
Die globalen Gesellschaften transformieren sich zur Komplexitätsgesellschaft - in Mutationsschritten
von der Gesellschaft von Individuen zur Gesellschaft von Organisationen zur Gesellschaft von
Systemen ‑ die komplex sind. Aufgrund ihrer Komplexität haben sie Eigendynamiken, die ein
grundlegend anderes Management als bisher verlangen. Dabei spielen neue Paradigmen eine
herausragende Rolle. So ist Wissen wichtiger geworden als Zeit und Energie, Information wichtiger als
Geld, die gezielte Selbstorganisationsfähigkeit von Unternehmen wichtiger als Macht. Das relevante
Wissen für das Funktionieren dieser Gesellschaft kommt aus den Komplexitätswissenschaften. Das
sind die Kybernetik, die Systemtheorie und die Bionik. Im Anwenden dieses Wissens liegt die relevante
Erkenntnis.
-
0.11 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.
- Workflow Management...
- Strategie
- Produktions-IT
- ERP-Systeme
- PPS-Systeme
- SCM-Systeme
- Industrielle...
- Advanced Planning...
- e-Logistik-Systeme
- E-Commerce-Systeme
- Kiosksysteme
- Content Management...
- CRM-Systeme
- Office-Software
- Künstliche Intelligenz
- EAI-Systeme
- Intrusion Detection
- Verteilte Systeme
- Microsoft-Systeme




