Eine der größten Herausforderungen in der experimentellen Grundlagenforschung ist der Nachweis der von Albert Einstein in der allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagten Gravitationswellen. Zum Einsatz kommen dabei so genannte Interferometer. Lichtwellenleiter und Echtzeitkommunikation sind für diese hochsensiblen Anlagen erste Wahl. 09.06.08 Die Entdeckung der Graviationswellen ist besonders schwierig, weil ihre Wechselwirkung mit Gegenständen sehr schwach ist. Erforderlich sind daher sehr große Detektoren, die gegenüber seismischen Störquellen und anderen Vibrationen extrem gut isoliert sein müssen und zudem erstrecken sich diese so genannten Gravitationsantennen über mehrere Kilometer. Es gibt weltweit nur fünf betriebsbereite Interferometer. VIRGO ist eines der größten europäischen Projekte. Es wird gemeinsam vom französischem Forschungszentrum CNRS (Centre de Recherche Scientifique) und dem italienischen Institut INFN (Instituto Nazionale di Fisica Nationale) finanziert. Eine Vielzahl von Forschungsinstituten trägt mit Baugruppen zu dem in Cascina bei Pisa gelegenen Observatorium bei, das im Mai 2007 eingeweiht wurde. Das zur Universität von Paris gehörende Institut für Linearbeschleuniger LAL (Laboratoire de l'Accelerateur Lineaire) arbeitete am Ultrahochvakuumsystem, bei dem unter anderem die großen Zugangsschleusen zum evakuierten Röhrensystem über FIP I/O Netzwerke mittels Glasfaserkommunikationssystemen von Hirschmann gesteuert werden.
Projektparameter
- Mechanische Dimensionen:
- Armlänge 3km
- Röhrendurchmesser 1,2m
- Vakuumgüte:
- Vakuum Restdruck
-
0.40 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.
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