Die Zeiten des rein technikorientierten Arbeitens der IT im Unternehmen sind
bekanntermaßen vorbei. Mit der wertorientierten Ausrichtung der IT rücken die IT-Wertschöpfung und die prozess- und serviceorientierte IT-Steuerung in den Mittelpunkt: IT-Governance ist das umfassende Schlagwort, das diesen Wandel
charakterisiert.
Ansätze zur Operationalisierung der IT-Governance gibt es mittlerweile sehr
viele. Diese beschreiben in der Regel vor allem konzeptionell, was die ITGovernance
fordert. Entscheidend aber für den Unternehmensalltag sind
Antworten auf die Fragen: Wie sind die IT-Governance-Anforderungen in der
Praxis umzusetzen? Und: Wie können intelligente Kennzahlen durch die
sinnvolle Aggregation von Geschäfts- und IT-Informationen dazu beitragen, eine engere Orientierung der IT am Business zu ermöglichen und den Wertbeitrag der IT zu erhöhen?
IT-Governance ist dabei als kontinuierlicher Prozess zu verstehen, mit dem Ziel, die IT nachhaltig auf die Unternehmensziele und ‑prozesse auszurichten und damit das Unternehmen beim Erreichen der Geschäftsziele zu unterstützen, die IT-Ressourcen und IT-Mittel verantwortungsvoll und nachhaltig einzusetzen sowie die IT-Risiken zu erkennen und zu minimieren. Um diese Anforderungen konkret und nachhaltig zu erfüllen, muss die IT-Performance messbar gemacht werden. Gleichzeitig läßt sich dann auch der Wertbeitrag der IT für das Unternehmen nachweisen.
Folgende Fragen präzisieren das Thema: Tut die IT das Richtige bzw. ist die IT
effektiv? Tut sie es richtig, also: ist die IT effizient? Zur Beantwortung dieser Fragenkomplexe muß man Transparenz und Meßbarkeit schaffen..
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