Geplante Qualität
Mit den Strukturen von MOS wird der Verwaltungsaufwand von Prüfplänen auf ein Minimum reduziert. In MOS besteht ein Prüfplan aus einem Prüfplankopf und aus Prüfgängen. Ein Prüfgang enthält dabei alle Prüfmerkmale des Prüfplans, die an einem Prüfplatz zu prüfen sind. Falls ein Prüfplan sich über mehrere Prüfplätze erstreckt, enthält er mehrere Prüfgänge. Prüfmerkmale können produktunabhängig in Katalogen hinterlegt und durch Angabe des Schlüssels in den Plan eingebunden werden. Merkmale können auch mit artikelspezifischen Maßen im Katalog gehalten werden. Damit kann der Plan artikelunabhängig erstellt werden und dennoch werden bei der Prüfung die artikelspezifischen Vorgaben berücksichtigt. Bestehende Pläne können als Vorlage bei der Erstellung von neuen Plänen verwendet werden. Insgesamt kann somit der Erstellungsaufwand effizient und wirtschaftlich durchgeführt werden. Einbindbar sind Verweise zu Prüfvorschriften, Anweisungen und Bilddateien, in denen das Produkt oder Prüfabläufe dargestellt werden können. MOS-Prüfplanung beihaltet folgende Leistungsmerkmale:
- Anlegen von Prüfplanvarianten
- Änderungen des Prüfplanes und deren Freigaben werden mit Angabe des Änderungsgrundes und dessen Veranlasser von MOS dokumentiert.,
- Eine statistische Prozessregelung kann zentral geplant werden. Die Definition der Verteilungen und Vertrauensbereiche und die Festlegung der Qualitätsregelkarte, mit der geregelt werden soll, sowie die Verfolgung der merkmalsbezogenen Nennmaße und Grenzwerte können zentral durchgeführt werden. Dies kann produktindividuell wie auch pro Maschine (maschinenbezogene Eingriffsgrenzen) erfolgen.
- Zeichnungs-Änderungen/-Indizes und daraus sich auswirkende Prüfplanänderungen werden in den Prüfpositionen des Prüfplanes vermerkt, die von der Änderung betroffen sind und somit indexindividuell gehalten werden. Die dazugehörende Indexhistorie kann dokumentiert und aufgelistet werden. Bei Ersatzlieferungen kann somit auf den für die Lieferung relevanten Änderungszustand zugegriffen werden. Für Prüfausnahmen können Prüfmerkmale zeitlich begrenzt definiert werden.
- Prüfformen wie: Erstmuster, Erstserie, Ausfallmuster, Normalprüfungen, Auditprüfungen etc. werden in einem Prüfplan integriert. Erstellungs- und Pflegeaufwand getrennt geführter Pläne wird vermieden.
- Nicht zu jedem Teil bzw. Artikel muss in MOS ein Prüfplan erstellt werden, sondern nur zu den im Sinne der Prüfung unterschiedlichen Teilen und Produkten. Mit MOS kann, zu einer Teilefamilie ein einziger Prüfplan erstellt werden. Falls einzelne Artikel der Teilefamilie individuelle Ausprägungen aufweisen, so können diese in teilespezifischen Subplänen definiert werden
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