Als typische Querschnittstechnologie mit Anwendungspotenzialen in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen werden RFID-Systeme derzeit vor allem für die Identifikation von Objekten eingesetzt. Dem Gartner Hype Cycle zufolge hat die RFIDTechnologie den Höhepunkt der Euphorie bereits hinter sich gelassen und ist direkt auf dem Weg in das Tal der Desillusionierung. Bis zur flächendeckenden Adaption werden demnach noch 5 bis 10 Jahre vergehen. Für reine Identifikationsanwendungen ist aus Kostengründen in vielen Bereichen noch immer der Barcode die erste Wahl. Die funktionale Überlegenheit eröffnet der RFID-Technologie jedoch wesentlich innovativere Anwendungsfelder. Mit freundlicher Genehmigung des GITO-Verlages aus der Zeitschrift "Industrie Management"
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau (Jahrgang 1964) studierte Maschinenbau und Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin. Er promovierte 1994 über die Konzeption eines strategieorientierten Führungsinformationssystems zur Entscheidungsunterstützung des Produktionsmanagements am Fachbereich Informatik der TU Berlin. Bis März 2000 leitete er...