Als kritische Erfolgsfaktoren ‑ und damit auch gleichzeitig als größte Risiken ‑ für die aktuelle und zukünftige Wettbewerbsfähigkeit erweisen sich Quantität und Qualität der so genannten immateriellen Vermögensgegenstände, wie u. a. Kundenvertrauen und Markenstärke. Diese Assets repräsentieren erhebliche Werte und werden schnell zerstört. Unter diesem Aspekt erscheint es dringend erforderlich, die Prioritäten des Risikomanagements neu zu kalibrieren und seine Aufmerksamkeit stärker auf die wirklich wichtigen Werte und Wertetreiber zu konzentrieren.
Die Risiken müssen in die vorhandene, aber oftmals sehr stark quantitativ ausgerichteten Bewertungsmodelle integriert werden. Für das Management von Markenrisiken gibt es mittlerweile handhabbare operative Instrumente, mit deren Hilfe sich können praktisch alle Phasen des klassischen Risikomanagementprozesses vollgültig abgedeckt werden.
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