Je mehr sich ändert, desto mehr bleibt doch gleich ‑ genauer kann man den Zustand im Internet-Zahlungsverkehr fast nicht beschreiben. Der Markt bleibt in Bewegung, neue Verfahren und Anbieter treten hinzu, andere verschwinden. Trotz vieler Neuerungen bleiben wesentliche Strukturmerkmale des Markts jedoch fast unverändert. Dies gilt insbesondere für die Dominanz herkömmlicher Verfahren wie Vorauskasse und Zahlung nach Rechnungsstellung, Nachnahme und Lastschrift. Dies ist eine Quintessenz der Studie "Der Internet-Zahlungsverkehr aus Sicht der Händler 4 (IZH4)".
Im Fokus der Studie steht die Sichtweise der Anbieter von Waren und Dienstleistungen im Internet: Welche Zahlungsverfahren setzen diese Anbieter ein? Welche Anforderungen haben sie an den Zahlungsverkehr? Wie bewerten sie Instrumente zur Senkung des Risikos von Zahlungsausfällen? Die Studie basiert auf einer Befragung von 435 Unternehmen, die ihre Produkte über das Internet vertreiben. Die Befragung wurde online durchgeführt und fand zwischen Juli und September 2007 statt.
IZH4 stellt ein gemeinschaftliches Projekt dar, an dem das E-Commerce-Center Handel am Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln, die fiveforces GmbH für Unternehmensberatung und die Sektion Geld und Währung des Instituts für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung der Universität Karlsruhe (TH) beteiligt sind. Die Studie wurde darüber hinaus insbesondere von den folgenden Unternehmen und Institutionen unterstützt: ClickandBuy International AG, EURO Kartensysteme GmbH, InterCard AG, Pago eTransaction Services GmbH, PayPal Deutschland GmbH, Steria Mummert Consulting AG und Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.V.
Lesen Sie einen Auzug aus der Studie "Der Internet-Zahlungsverkehr aus Sicht der Händler: Ergebnisse der Umfrage IZH4" von Sebastian van Baal, Malte Krüger und Jens-Werner Hinrichs mit freundlicher Genehmigung der Autoren.
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