Kurze kritische Würdigung
I. Vertriebsziel Region
Unbundling soll die Möglichkeit für Wettbewerb schaffen ‑ und der ist schon gestartet. Gestartet sind vor allem die reinen Handelshäuser und dies oft als neue Unternehmen. Wie aber stellen sich die „alten“ Player am Markt auf? Die Stadtwerke, die Flächenversorger?
Wachstum wird erwartet durch Gewinnung der Kunden, die ihre Heizung modernisieren und auf Gas umstellen könnten.
Sicherlich wird darüber nachgedacht, wie die Kunden zu klassifizieren sind, welche Produkte und Services Markteintrittsbarrieren schaffen und welche Aktionen zu starten sind.
Fakt ist aber auch, dass noch sehr vorsichtig über Vertriebsaktionen außerhalb des eigenen Gebietes nachgedacht wird. Oft steht im Mittelpunkt der Strategie: Konzentration auf die bisherige Kernregion.
Die Gründe dafür sollen an dieser Stelle nicht diskutiert werden, aber ein daraus resultierendes Risiko: Agiert der Vertrieb nicht auch außerhalb der gewohnten Umgebung, wird er den Markt ‑ sprich den Wettbewerb - nur reduziert kennen lernen.
Wie stelle ich aber den Vertrieb auf, so dass der Wettbewerb mir nicht die wichtigen Kunden abwirbt? Die Performance eines Vertriebsmitarbeiters zeigt sich zukünftig weniger, ob Hausanschlussanträge und die damit verbundenen Fragen zügig bearbeitet werden, sondern ob ein wichtiger Kunde bzw. Kundengruppe geholt bzw. gehalten werden kann. Wenn der Vertriebsmitarbeiter aber nicht am Markt auch außerhalb seiner Kernregion agiert, wird er wesentliche Elemente seines Handwerkszeug nicht erproben und perfektionieren können.
Kann diese Erfahrung durch Training und Rollenspiele ersetzt werden? Die Antwort muss klar verneint werden. Vertriebstrainings fördern methodisches Vorgehen, Verbessern der Kommunikation und Optimieren das Abschlussverhalten. Was trennt den Vertriebsassistent vom erfolgreichen Vertriebsprofi ? Die Erfahrung! ...
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Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.




