PM Forum 2011 - Stream 4: Mission Projektmanagement: Mit der richtigen Organisationsform und Ausrüstung zum Erfolg
Die erste Mission ist Zukunftssicherung durch Projektmanagement eingebunden und allseits akzeptiert in der Organisation. Das dezentral aufgestellte Unternehmen Endress+Hauser baut dazu seine PM-Kompetenz mittels eines standardisierten Changemanagement-Programms aus. Jürgen Ekert, Endress+Hauser, und Dr. Helmut Schäfer, Beaucamp&Partner Management Services, berichten von diesem internationalen Projekt, für das ein Project Office neu installiert wurde.
Im zweiten Vortrag des Streams spricht Tim Wunderlich, Weinmann Medical Technology, über seine praktischen Erfahrungen als interner Organisationsentwickler. Dabei legt er den Fokus nicht nur auf die Erfolge bei der Wandlung von technikgetriebenen Entwicklungsabteilungen zur professionellen PM-Organisation, sondern zeigt auch, was schiefgehen kann.
Die IT ist in vielen Fällen der Treiber bei der Einführung von Projektmanagement und PM-Methoden – so auch bei der Börse Stuttgart, dem zweitgrößten Handelsplatz Deutschlands. Das Unternehmen stellt sich der Herausforderung Transparenz und Struktur in ihre Projektlandschaft zu bekommen.
Die Einführung eines Projekt- und Portfoliomanagements in der IT diente als Vorbild für das gesamte Unternehmen. Sönke-Björn Vetsch, CIO der Börse Stuttgart, und Dr. Michael Streng, parameta Projektberatung, stellen in diesem Best Practices-Vortrag bewährte Tools, Methoden und Organisationsformen vor.
Ressourcenmanagement ohne Wenn und Aber – ist das möglich? Im W&W-Konzern erreicht man dies seit 2010 mit den Projekt- und Portfoliomanagementtool Clarity. Über dieses Tool wird das gesamte IT-Portfolio geplant, Projekte genehmigt und gesteuert. Wichtige Projekte im Fachbereich werden inzwischen auch in Clarity geführt, um den Business Case des Gesamtvorhabens sowie die Machbarkeit hinsichtlich der Ressourcen bewerten zu können.
Die Stolperfallen aber auch die Erfolgsfaktoren bei der Einführung des Ressourcenmanagements stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Carmen Hess, W&W Informatik, und Jörg Leute, itdesign.
Andrea Oberdorfer berichtet davon, wie sich das Projektportfoliomanagement (PPM) bei einer internationalen Privatbank in Liechtenstein von der Rolle eines administrativen Offices hin zum unternehmensweit vernetzten Berater für die Geschäftsführung entwickelt hat. Was macht ein erfolgreiches PPM aus? Welche Besonderheiten bringt Internationalität mit sich? Antworten auf diese Fragen werden zum Abschluss des Streams gegeben.
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