Projektsümpfe austrocknen durch Entschleunigung - Durch gutes Projektmanagement ins stocken geratene Projekte retten
"IT-Projekt im WTO-Sumpf“ titelt die Computerworld und beschreibt die Erfahrung, dass Ausschreibungen der Word Trade Organisation (WTO) in der Praxis Ecken und Kanten haben, die zu hohen Projektkosten und zu zumindest qualitativ fragwürdigen Resultaten führen. Von einem Projekt, „das wieder mal im Sumpf feststeckt“, spricht der Merkur-Online und berichtet über Stunk in einem Bauprojekt, weil eine wichtige Vereinbarung nicht eingehalten wurde. Und quasi als Antwort auf solche Probleme kann der Blog-Eintrag eines erfahrenen Projektleiters interpretiert werden: „Den Projekt-Sumpf hinter sich lassen – Jetzt!“ (Computerworld.ch; Merkur-online.de; blog.norberteder.com).
Wie gerät ein Projekt in einen Sumpf?
Warum wird die Metapher des Sumpfes so gern mit Projekten in Verbindung gebracht? Ein Sumpf ist ein terrestrischer Lebensraum mit stark vernässten, schlammigen Böden, stehendem Wasser, Gebüsch und speziellen Pflanzen. Sümpfe haben eine wichtige ökologische Funktion für Klima, Flora und Fauna der Erde. Trotzdem bringen wir Sümpfe meist mit bedrohlichen Erscheinungen wie Steckenbleiben, Festsitzen, langsam Untergehen oder nicht mehr Weiterkommen in Verbindung. Das Bild vom Sumpf ist emotional aufgeladen und kraftvoll. Stellen Sie sich bitte einmal vor, Sie hielten sich in einer weitläufigen Sumpflandschaft auf. Ihre Wanderung bis hierher war vielleicht anstrengend, aber schön. Nun, im Feuchtgebiet angekommen, haben Sie die wasserreiche Landschaft zuerst bestaunt. Doch jetzt merken Sie, dass Ihr Weg zurück auf das trockene Land und in das schützende Haus noch weit und die Nacht nicht mehr fern ist. Nebel steigt auf und Sie sind sich nicht mehr ganz sicher, welchen Weg Sie nun weitergehen sollen …
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