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Raphaela Bel
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Scrum-Projektmanagement lernen vom Rugby-Sport
Kurze „Projekt-Sprints“ statt lange Durststrecken
"Scrum" heißt Gedränge, der Begriff stammt aus dem Rugby. Gelernt von diesem britischen Sport haben ausgerechnet Projektmanager. Sie folgen bei ihren Projekten einer "Rugby"-Taktik: Statt anfangs aufwändig ein Projekt von vorn bis hinten durchzuplanen, wird das Projekt direkt gestartet. Das Team arbeitet sich in kleinen Arbeitszyklen, sogenannten "Sprints", zum Ziel; immer wieder stellt es seinen Auftraggebern Zwischenergebnisse vor. So wird das Projekt extrem wendig und anpassungsfähig. Dieser Scrum genannte Ansatz setzt sich derzeit in der Wirtschaft immer weiter durch. In der Softwarebranche werden Untersuchungen zufolge zwischenzeitlich ein Drittel der Projekte nach diesem Modell abgewickelt.
"Ein herausragender Vorteil von Scrum ist, dass man der Dynamik in Projekten flexibel begegnen kann, sei es wenn sich Kundenwünsche erst mit der Zeit herauskristallisieren oder sich Anforderungen ändern, zum Beispiel weil sich die Wettbewerbssituation verändert hat", sagt Verena Evers, Unternehmensberaterin bei "next level consulting" in Bonn. Beispiel Softwareentwicklung: Das Team erstellt in kurzen, regelmäßigen Zyklen lauffähige und getestete Software, so kann es früh Feedback von den Kunden und späteren Anwendern bekommen - und im Bedarfsfall werden die Pläne schnell angepasst. "Auf klassische Weise geplante und geführte Projekte sind dagegen oft schwerfällig und nach dem Start nur schwierig umzusteuern, wenn beispielsweise der Kunde dies will", erklärt die Fachfrau. Wie Profis Scrum-Projekte angehen: ...
Kurze „Projekt-Sprints“ statt lange Durststrecken
"Scrum" heißt Gedränge, der Begriff stammt aus dem Rugby. Gelernt von diesem britischen Sport haben ausgerechnet Projektmanager. Sie folgen bei ihren Projekten einer "Rugby"-Taktik: Statt anfangs aufwändig ein Projekt von vorn bis hinten durchzuplanen, wird das Projekt direkt gestartet. Das Team arbeitet sich in kleinen Arbeitszyklen, sogenannten "Sprints", zum Ziel; immer wieder stellt es seinen Auftraggebern Zwischenergebnisse vor. So wird das Projekt extrem wendig und anpassungsfähig. Dieser Scrum genannte Ansatz setzt sich derzeit in der Wirtschaft immer weiter durch. In der Softwarebranche werden Untersuchungen zufolge zwischenzeitlich ein Drittel der Projekte nach diesem Modell abgewickelt.
"Ein herausragender Vorteil von Scrum ist, dass man der Dynamik in Projekten flexibel begegnen kann, sei es wenn sich Kundenwünsche erst mit der Zeit herauskristallisieren oder sich Anforderungen ändern, zum Beispiel weil sich die Wettbewerbssituation verändert hat", sagt Verena Evers, Unternehmensberaterin bei "next level consulting" in Bonn. Beispiel Softwareentwicklung: Das Team erstellt in kurzen, regelmäßigen Zyklen lauffähige und getestete Software, so kann es früh Feedback von den Kunden und späteren Anwendern bekommen - und im Bedarfsfall werden die Pläne schnell angepasst. "Auf klassische Weise geplante und geführte Projekte sind dagegen oft schwerfällig und nach dem Start nur schwierig umzusteuern, wenn beispielsweise der Kunde dies will", erklärt die Fachfrau. Wie Profis Scrum-Projekte angehen: ...
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