Sehr geehrter Herr Dr. Gröne,
da haben Sie völlig Recht. Die Unternehmen sind viel zu komplex, als dass man an einzelnen Stellen isolierte Veränderungen umsetzen kann.
Die Einführung einer neuen Software z.B. führt oftmals zu veränderten Prozessen, diese zu Qualifizierungsbedarf bei den Mitarbeitern und/oder Anpassungen in der Aufbauorganisation usw ….
Für den erfolgreichen Aufbau einer prozessorientierten Unternehmensführung sind unterschiedliche Elemente der Organisation aufeinander abzustimmen. Das von uns entwickelte BPM&O-Modell (siehe http://bit.ly/yAQ7Tz) ist ein Systemmodell für eine ganzheitliche Betrachtung prozessorientierter Unternehmen, welche diese wechselseitige Beeinflussung berücksichtigt. Wir nutzen es sowohl für eine Analyse der Ausgangsituation als auch für die Konkretisierung und Planung von Umsetzungsprojekten.
Ziel der prozessorientierten Unternehmensführung ist es letztendlich, die Organisation vorrangig über die Prozesse zu steuern, anstatt entlang der funktionalen Aufbauorganisation. Dies erfordert Führungskräfte, die für die Gestaltung und Steuerung der Prozesse verantwortlich sind und z.B. sicherstellen, dass eine definierte Unternehmensstrategie, auch ihre Umsetzung findet.
Und auch hier sprechen wir nicht nur von der Einrichtung neuer Führungsrollen, sondern von einem organisationalen Veränderungsprozess, der dies überhaupt möglich macht. Es gibt noch viel zu tun, packen wir´s an :-) !