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Fundraising 2.0: Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft

Fundraising 2.0: Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft
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Herausgebende Organisation
Beschreibung
In den letzten Jahren haben viele Hochschulen im Fundraising eine attraktive Quelle für zusätzliche Einnahmen entdeckt. Dieser Viewpoint zeigt unter Einbezug von Fundraising- Konzepten führender amerikanischer und ausgewählter deutscher Hochschulen auf, wie ein professionelles Fundraising aufgebaut und weiterentwickelt werden kann. Zentral ist für den hier vorgestellten Ansatz, dass Fundraising nicht einfach als probate Quelle für zusätzliche Einnahmen gesehen wird, sondern als Mittel einer nachhaltigen Netzwerkpflege – beruhend auf dem Prinzip des gegenseitigen Gebens und Nehmens. Der Aufbau einer eigenen Fundraising-Abteilung hat sich bewährt, um ein systematisches Fundraising zu etablieren – die richtige Qualifizierung der Mitarbeiter spielt dabei eine entscheidende Rolle. Eine gute Möglichkeit, zusätzliche finanzielle Mittel zu generieren, ist die Gründung eines Fördervereins, mit dem eine Win-win-Situation für Hochschulen, Studierende und Unternehmen bewirkt werden kann. Um darüber hinaus erfolgreich Drittmittel einzuwerben, müssen konkrete Fundraising-Kampagnen durchgeführt werden, die den Interessen potenzieller Geldgeber gerecht werden.

Fundraising sollte Teil eines systematischen Kooperationsmanagment sein

Die deutsche Bildungslandschaft ist im Umbruch. Die Flexibilisierung der Studienkarrieren mit der Umstellung auf Bachelor und Master, die zunehmende Mobilität der Studierenden und Forschenden, neue Qualitätssicherungssysteme sowie die Tendenz, dass die Länder den Hochschulen ihre Mittel stärker leistungs- und outputorientiert zuweisen – all diese Faktoren führen dazu, dass die Hochschulen verstärkt miteinander in Konkurrenz treten. Vor diesem Hintergrund kommt auch der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft eine immer größere Bedeutung zu. Verstärkt wird diese durch die anstehende Einführung nationaler Stipendien. Ein effizientes Innovations-, Forschungs- und Drittmittelmanagement wird dabei an den meisten Universitäten bereits als ein Muss gesehen. Es dient sowohl der Profilierung der Hochschule als auch der Vertiefung der Kooperation mit der Industrie, z. B. durch gemeinsame Projekte und bei der Vermarktung von Patenten. Für den Aufbau eines dauerhaften Netzwerks sind wiederum ein gut strukturiertes und effizientes Career Center sowie ein gezieltes Alumni-Management essenziell: Dadurch können die Verbindungen in die Wirtschaft gestärkt und signifikante Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Hochschulen erzielt werden.

(Autoren: Dr. Wolfgang Zink, Katrin Schlau, Dr. Philip Stork)
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Autor
  • Wolfgang Zink
    Dr. Wolfgang Zink

    Mitglied der Geschätsleitung bei der internationalen Strategieberatung Booz & Company mit intensiver Erfahrung bei der Beratung von Organisationen des öffentlichen Sektors sowie von Unternehmen in den Branchen Kommunikation, IT und Medien. Seit 2000 Tätigkeit bei Booz & Company (vormals Booz Allen Hamilton), vornehmlich in Deutschland, Großbritannien,...

Herausgebende Organisation
  • Booz & Company
    Booz & Company

    Booz & Company, gegründet 1914 in Chicago (als Booz Allen Hamilton), zählt mit 3.300 Mitarbeitenden und 60 Büros auf sechs Kontinenten zu den international führenden Strategieberatungen.