Fundraising sollte Teil eines systematischen Kooperationsmanagment sein
Die deutsche Bildungslandschaft ist im Umbruch. Die Flexibilisierung der Studienkarrieren mit der Umstellung auf Bachelor und Master, die zunehmende Mobilität der Studierenden und Forschenden, neue Qualitätssicherungssysteme sowie die Tendenz, dass die Länder den Hochschulen ihre Mittel stärker leistungs- und outputorientiert zuweisen – all diese Faktoren führen dazu, dass die Hochschulen verstärkt miteinander in Konkurrenz treten. Vor diesem Hintergrund kommt auch der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft eine immer größere Bedeutung zu. Verstärkt wird diese durch die anstehende Einführung nationaler Stipendien. Ein effizientes Innovations-, Forschungs- und Drittmittelmanagement wird dabei an den meisten Universitäten bereits als ein Muss gesehen. Es dient sowohl der Profilierung der Hochschule als auch der Vertiefung der Kooperation mit der Industrie, z. B. durch gemeinsame Projekte und bei der Vermarktung von Patenten. Für den Aufbau eines dauerhaften Netzwerks sind wiederum ein gut strukturiertes und effizientes Career Center sowie ein gezieltes Alumni-Management essenziell: Dadurch können die Verbindungen in die Wirtschaft gestärkt und signifikante Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Hochschulen erzielt werden.
(Autoren: Dr. Wolfgang Zink, Katrin Schlau, Dr. Philip Stork)
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