Abbilder zum kleinen Preis
Börsennotierte Indexfonds, sog. Exchange Traded Funds (ETFs), befinden sich in Deutschland auf Wachstumskurs. Die börsengehandelten Fonds, die üblicherweise einen Index möglichst exakt abbilden, erfreuen sich auch bei institutionellen Anlegern zunehmender Beliebtheit – vor allem mit Blick auf ihren Einsatz in der Asset Allocation.
Die Deutschen haben wieder einmal eine Finanzidee aus den USA importiert: Exchange Traded Funds (ETFs) – ein Synonym für börsengehandelte Fonds, die passiv – also ohne aktive Steuerung durch ein Fondsmanagement – investieren. In den USA kam das erste Papier 1993 auf den Markt, Basiswert war der S&P 500®. Deutschland zog im Jahr 2000 mit Produkten auf den EURO STOXX 50® und den STOXX 50® nach. Aktuell gibt es hierzulande mit 797 ETFs (Stand per 18. Februar 2011) eine große Produktvielfalt. Der Schwerpunkt liegt im Aktienbereich.
Mit denen an der Börse gelisteten Sondervermögen lassen sich ganze Märkte so einfach wie eine Aktie handeln. Die Fonds können sich auf Indizes aus zahlreichen Assetklassen beziehen – etwa auf Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien oder auch Derivate. Darüber hinaus gibt es Strategie-ETFs, mit denen Anleger z.B. Growth- oder Value-Strategien verfolgen können, Short-Papiere zur Spekulation auf fallende Kurse sowie Produkte, um Indizes zu hebeln. Mittlerweile gibt es sogar börsengehandelte ETFs, die eine aktive Anlagestrategie verfolgen. Ein Ziel kann darin bestehen, die Wertentwicklung eines Börsenbarometers zu übertreffen.
Das in ETF investierte Volumen ist weltweit Ende 2010 bereits auf über eine Billion Euro angestiegen, allein in Europa sind mehr als 200 Milliarden Euro in ETF angelegt. Wie ist diese Erfolgsgeschichte zu erklären? Sicherlich sind passive Investments bei vielen Anlegern infolge der Finanzkrise in den Fokus gerückt. Außerdem dürften für Investoren die vergleichsweise niedrigen Gesamtkosten attraktiv sein. Als weitere Pluspunkte werden die Liquidität und die Transparenz der Produkte genannt. [...]
Den vollständigen Beitrag aus dem Kundenmagazin "Marktbeobachtung April 2011" von HSBC Trinkaus finden Sie als PDF-Datei im Anhang!
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