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  •  von 
    10.2.2010
      Studie/StatistikOutsourcing-Studie 2009
    Mehr Cash, weniger Service birgt auch Gefahren
    Nicht erfüllte gegenseitige Erwartungen von verladenden Unternehmen und Logistikdienstleistern sind laut Outsourcing-Studie 2009, herausgegeben von Miebach Consulting und der Deutschen Verkehrs Zeitung (DVZ), Ursache für tendenzielle Unzufriedenheit beider Partner in der Kontraktlogistik. Während Verlader oft Mängel bei der versprochenen oder erhofften Innovationsfähigkeit der Dienstleister sehen und deutlich mehr Initiative und Optimierungsvorschläge von Logistikdienstleistern erwarten (siehe Abb.1), sehen sich Dienstleister von der Kostenschraube eingezwängt. Dienstleister dagegen nehmen die Umsetzung von Outsourcing-Projekten deutlich negativer wahr als Verlader. Mengen und Abläufe entsprechen in den Augen der Kontraktlogistiker häufig nicht dem erwarteten Umfang, so die Klage. Auch die Einschätzungen des Services und Erfolges einer Logistikdienstleistung weichen oft stark voneinander ab. Die unterschiedliche Wahrnehmung ist laut Studie eine Ursache für die häufige Anpassung von Verträgen. Dazu Dr. Klaus-Peter Jung von Miebach Consulting: „Verlader tragen oft hohe, vielleicht zu hohe Erwartungen im Service an die Dienstleister heran, die diese mit den schmalen Budgets einfach nicht erfüllen können.“ Wie kommt es zu solch unterschiedlichen Erwartungen? Ein wichtiger Grund liegt aus Sicht der befragten in den Veränderungen des Marktes und der wirtschaftlichen Lage der Kunden. Konkret: Verlader sind selten bereit, zusätzliche Serviceleistungen zu bezahlen, denn der Kostendruck nimmt stetig zu. Dienstleister müssen sich der steigenden Preissensibilität des Kunden anpassen. Folge: Die Forderung nach Ausweitung von Serviceleistungen und Innovationskraft bei der Projektgestaltung kann oft kaum erfüllt werden. Ohnehin gelten als Hauptgrund für eine Outsourcing-Entscheidung seit langem Kosten- und Investitionsvorteile, nach dem Motto „Cash is King“. Chancen der Serviceverbesserungen durch den Dienstleister treten davor häufig in den Hintergrund. „Eine mögliche Sackgasse“, warnt Jung: „Innovation und Ideenreichtum treiben den Service entscheidend voran. Bei anhaltendem Trend besteht die Gefahr, dass sich Prozesse in der Supply Chain insgesamt verschlechtern. Das Prinzip mehr Cash, weniger Service birgt auch Gefahren.“ Weitere Ergebnisse der seit 1998 im Zweijahresrhythmus durchgeführten Outsourcing-Studie: Die Konzentration auf die Transport-, Umschlag- und Lagerprozesse bestimmt weiter das Leistungsbild der Dienstleister. Auch die vertragliche Vereinbarung vonumfassenden Service-Level-Vereinbarungen und Bonus-Malus-Regelungenfindet weiterhin nur bei einer geringeren Zahl der Verträge statt. Die Pricing-Struktur in Logistikverträgen ist auch 2009 weiterhin vor allem durch Vielfalt gekennzeichnet. Ein voll variables Vergütungssystem, bevorzugte Variante der Verlader, hat sich nicht durchgesetzt. Abschließende Einschätzung der Autoren: Es bleibe abzuwarten, wie sich die Outsourcing-Beziehungen zwischen Verladern und Dienstleistern weiterentwickelt. Anpassungen in der Preisstruktur seien ein wünschenswertes Ziel. Dies bedeute mehr Innovations-Spielraum für das Serviceangebot der Logistikdienstleister. Die Studie kann unter jung@miebach.com (mailto:jung@miebach.com) kostenlos angefordert werden.
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  •  von  | 
    26.4.2010
    Trotz der häufig schlechten Bewertung des Unternehmensstandortes Deutschland, zeigt eine aktuelle Studie, dass die Bundesrepublik auch zukünftig für produzierende Unternehmen interessant ist. Insbesondere in der Umsetzung integrierter Produktion- und Logistikansätze sind der Studie nach noch hohe Einsparpotentiale zu finden. Frankfurt/Main. April 2010. Als Standort für Fertigungs- und Produktionsunternehmen wird Deutschland häufig vor allem aufgrund hoher Lohnkosten als wenig attraktiv empfunden. Die aktuelle Studie „Standortvorteil Deutschland“, die als Kooperationsprojekt zwischen der Germany Trade & Invest GmbH, dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), dem Institut für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung (IFU) der TU Braunschweig und dem Beratungsunternehmen Miebach Consulting entstanden ist, liefert ein positiveres Stimmungsbild. Wie die Herausgeber der Studie mitteilten, sähen ein Großteil der etwa 300 befragten Unternehmen in den klassischen Standortortfaktoren wie dem hohen Grad der Mitarbeiterqualifikation, den infrastrukturellen Verhältnissen und den hohen Qualitätsstandards in Deutschland auch weiterhin große Vorteile gegenüber anderen Ländern. Auch die politische Stabilität und die damit verbundene Planungssicherheit seien durch die Befragten hervorgehoben worden. Außerdem mache die Studie deutlich, dass durch die sinnvolle Integration von Produktions- und Logistikabläufen bis zu 30 Prozent der Kosten ohne hohe Investitionen eingespart werden könnten, erklärten die Studienmacher. Die Ergebnisse der Analyse zeigten zwar auch auf, dass generelle Trends wie der demographische Wandel und der zunehmende Mangel an Nachwuchskräften von vielen der befragten Firmen als Herausforderung verstanden würden, sich die meisten Unternehmen hierauf jedoch bereits einstellten und Migration als einen wesentlichen Lösungsansatz sähen. Die übrigen Trendentwicklungen, wie das steigende Ökologiebewusstsein, die weitere Produktindividualisierung oder die zunehmende Gleichstellung der Geschlechter wirkten eher positiv stimulierend auf die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der Unternehmen in Deutschland. Tobias Rinza, Studienleiter bei Miebach Consulting, sieht in Deutschland einen wettbewerbsfähigen Standort für das produzierende Gewerbe, insbesondere dann, wenn die durch die Studie deutlich gewordenen Einsparpotentiale genutzt würden. Gerade als Anlaufland für neue kundenindividualisierte Produkte qualifiziere sich Deutschland als ein erfolgreicher und profitabler Standort. Befragt wurden Vorstände, Geschäftsführer und leitende Angestellte in mittelständischen deutschen Unternehmen und Konzernen. Dabei entstammt etwa die Hälfte der Teilnehmer der Automobilindustrie und dem Anlagen- und Maschinenbau. Bei Interesse kann der vollständige Abschlussbericht der Studie angefordert werden unter: hoffmann@miebach.com (mailto:hoffmann@miebach.com).
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  • Woran denkst Du bei HR? - Zukunftsworkshop "ZIP meets students" - am 19. und 20. April fanden in Köln Gesprächsrunden und Workshops für interessierte Studenten aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Psychologie, Soziologie und Jura statt.
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  • Talentmanagement umfasst das Erkennen, Finden, Fördern und Binden von qualifizierten Arbeitskräften für alle Phasen und Bereiche eines Unternehmens. In der aktuellen Phase des Demografiewandels und Fachkräftemangels ist Talentmanagement eines der wichtigsten Elemente im personalpolitischen Handlungs-Mix. Im Folgenden wird ein Handlungskonzept dargestellt, das alle Ebenen des Talentmanagement darstellt.
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  • Gerade Großunternehmen müssen tagtäglich unzählige Dokumente erzeugen. Mithilfe einer neuen Formularsoftware von HP läuft die Erstellung nicht nur automatisch, sondern auch immer nach den gleichen Vorgaben ab. Die meisten Unternehmen wenden viel Zeit und Geld auf, um aus verschienenden Anwendungen heraus Dokumente zu erzeugen, die in Sachen Gestaltung den unternehmensweiten Vorgaben für die Kundenkommunikation, Angebotserstellung oder Korrespondenz entsprechen. Die neue Software HP Exstream will diese Komplexität mittels automatisierter Dokumentenerstellung deutlich verringern, womit Insellösungen zur Dokumentenerstellung der Vergangenheit angehören. Im Gespräch mit Christian Gericke, Business Manager Central EMEA bei HP, erfuhr IT-DIRECTOR mehr über die Formularlösung.
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  •  von  | 
    28.4.2014
    Mobile Endgeräte und tragbare Rechner wie Smartphones, Tablets und Laptops werden zwecks des Zugangs zum Internet immer häufiger mit zwei Interfaces ausgestattet. Insbesondere Smartphones und Tablets haben oft ein Interface für den Zugang über ein WLAN und ein anderes für den Zugang über das Mobilfunknetz UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bzw. über das Netz der nächsten Generation LTE (Long Term Evolution). Server in Datacentern werden schon seit Langem über zwei Ethernet-Interfaces mit dem restlichen Netzwerk verbunden. Demzufolge sollte die Möglichkeit bestehen, dass alle mit mehreren Interfaces ausgestatteten sowohl mobilen Endgeräte/Rechner als auch stationären Rechner/Server Daten bei Bedarf gleichzeitig – de facto parallel – über alle ihre Interfaces senden und empfangen können. Um so etwas verwirklichen zu können, ist allerdings ein spezielles Transportprotokoll nötig, nach dem vor allem Rechner mit mehreren Interfaces Daten parallel über mehrere Datenpfade (sog. Paths) gleichzeitig übe
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  • Im Rahmen der Competence Site stellen wir Ihnen den kompetenzführende Experten LGI Logistics vor, welcher sich als Arbeitgeber im Kompetenzgebiet der Kontraktlogistik vorstellt und so wertvolle Einblicke in die Branche gewährt.
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  • Kaum eine andere Branche traf die Finanz- und Wirtschaftkrise deutlicher als die Automobilindustrie. Nachdem im Jahr 2008 und im ersten Halbjahr 2009 Umsatz und Gewinn sowohl bei OEMs als auch bei Zulieferunternehmen meist weit hinter den Erwartungen zurückblieben, sind die Prognosen für die nahe Zukunft ungewiss bis pessimistisch. Stets neue Hiobsbotschaften prägen das Bild der Automobilbranche: Insolvenz, Stellenstreichungen, Kurzarbeit, Absatzkrise, Export- und Umsatzeinbrüche sind die Schlagworte, die derzeit den Ton in der Branche angeben.
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  • Empirische Studie: Trends und Herausforderungen des Kundenservice-Managements
    Rahmenbedingungen Das Wettbewerbsumfeld und die Situation auf den Märkten haben sich in den vergangenen Jahren dramatisch verändert. Durch das Überangebot von meist substituierbaren Produkten und Dienstleistungen sind heute vor allem in den hoch entwickelten Ländern ausgeprägte Käufermärkte entstanden, in denen es für Unternehmen immer schwieriger wird, sich erfolgreich gegenüber der Konkurrenz zu positionieren. Ein gravierender Wandel ist auch auf Seiten der Konsumenten zu beobachten: ihre Erwartungs- und Bedürfnisstrukturen werden komplexer und immer weniger kalkulierbar. Die mobilen Technologien der Web 2.0-Generation und die permanente Verfügbarkeit von Informationen erlauben den Verbrauchern heute ein kritisches und wählerisches Entscheiden.
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  •   ArtikelMES Kennzahlen - KPI
    Die Idee, Produktionsabläufe zu optimieren und dadurch Kosten zu senken, ist vermutlich so alt wie die Marktwirtschaft. Ansätze hierfür gab es in den letzten Jahren reichlich, von der CIM-Euphorie in den 80er Jahren über Balanced Scorecard, Benchmarking bis hin zum Lean Management und Supply-Chain-Management. Ein Aspekt wurde dabei über die Jahre immer mehr in das Zentrum der Bemühungen gerückt - die ganzheitliche Vorgehensweise.
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current time: 2014-09-23 12:20:41 live
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