Cloud studieren
Ein Teil der deutschen Schüler hat es gerade hinter sich gebracht, ein Teil steckt mittendrin und ein Teil steht kurz davor – die Rede ist vom Abitur. Und dann? Spätestens nach einer kleinen „Verschnaufpause“ als „Bufdi“ (also einem „gemeinwohlorientierten“ Engagement im sozialen oder im Umweltbereich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes) will die Frage beantwortet werden, ob man nun mit einer Lehre ins Berufsleben startet oder ein Studium aufnimmt. Für all diejenigen, die es an die Uni zieht, die jedoch noch nicht genau wissen, was sie eigentlich studieren sollen, hat IDC den ultimativen Tipp: Werden Sie Cloud-Experte und die Welt steht Ihnen offen beziehungsweise die Unternehmen rollen einen roten Teppich aus. Denn: „Laut IDC können viele Unternehmen derzeit keine Cloud-Spezialisten finden. Dem IT-Personal fehlten die dafür nötige Ausbildung sowie Zertifikate und Erfahrungswissen. Jeweils knapp 70 Prozent der Firmen, die Cloud-Services einsetzen wollen, suchen IT-Mitarbeiter, die sich mit den Risiken und Konsequenzen dieser Technik auskennen und über die Auswirkungen auf das IT-Service- Management (ITSM) Bescheid wissen.“ Studieren Sie also Cloud und es erwartet Sie eine glänzende Zukunft, wie Sie im „Computerwoche“-Beitrag „Optimistische Prognose für Cloud-Jobs“ nachlesen können …
Cloud macht Gründer-Träume wahr
Die Cloud-Job-Zahlen von IDC sind wirklich traumhaft: „2011 gab es weltweit rund 2,7 Millionen IT-Stellen mit Cloud-Bezug, 2015 sollen es schon sieben Millionen sein.“ Wer es also versteht, in und mit der Cloud zu arbeiten, hat Top-Karrierechancen. Selbstverständlich profitieren nicht nur die Wolkenworker von der Cloud, sondern vor allem nach wie vor die Nutzer – insbesondere Start-up-Unternehmen! Das hat jetzt eine Studie von Rackspace Hosting und der Manchester Business School herausgefunden, bei der 1.300 Manager aus den USA und Großbritannien befragt wurden. Eines der beachtenswerten Ergebnisse lautet: „62 Prozent der Befragten erkennen in Cloud Computing einen Schlüsselfaktor für die derzeit hohe Zahl an Unternehmensgründungen.“ Zudem haben mehr als die Hälfte der befragten Start-up-Firmen angegeben, „man hätte die notwendigen Ausgaben für On-Premise-IT-Lösungen nicht schultern können oder hätte Schwierigkeiten gehabt, die benötigten Computer-Systeme aufzutreiben.“ Das heißt im Umkehrschluss: Ohne Cloud keine Unternehmensgründung oder wie die „Computerwoche“ ihren lesenswerten Beitrag dazu betitelt „Gründerboom dank Cloud Computing“ …