die vollständige Zerschlagung des Unternehmens wird vermieden, notwendige Ressourcen bleiben erhalten und das Vollzugsverfahren wird vorübergehend gestoppt. Das Unternehmen wird dabei auf ein „Basisniveau“ zurückgefahren, mit welchem der laufende Geschäftsbetrieb aufrechterhalten werden kann. Darauf aufbauend ist es in Folge dann wichtig, die Differenzierungsmerkmale wieder klar herauszuarbeiten und proaktiv den Markt zu bearbeiten. Krüger unterscheidet die grundsätzlichen Formen der unternehmerischen Transformation in Restrukturierung, Reorientierung, Revitalisierung sowie Remodellierung (vgl. Krüger, 1994, S. 359) und misst dabei der Restrukturierung durch „... Variation von Strukturen, Prozessen und Systemen ...“ eine primäre Beeinflussung der „harten“ Faktoren und damit weniger der strategischen Neuausrichtung zu. Je nach Auslöser erfolgen Ausarbeitung und Umsetzung der definierten Maßnahmen in Form eines eher kurzfristig orientierten, radikalen Schnittes beziehungsweise auf Basis einer längerfristig angelegten inkrementalen Schrittfolge (vgl. Seidenschwarz, 2008, S. 114 ff.). Welches Vorgehen im Einzelfall gewählt wird, ist im Abgleich zwischen den extern bedingten Anforderungen sowie den internen Möglichkeiten der Organisation zu definieren.
Erschienen in CONTROLLING – Zeitschrift für erfolgsorientierte Unternehmenssteuerung, mit freundlicher Genehmigung der Verlag Franz Vahlen GmbH. CONTROLLING können Sie hier bestellen.
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