Verhaltensorientierte Strategieberatung als Schlüssel zum Erfolg - Veränderungsprozesse können nicht aus dem Elfenbeinturm heraus begleitet werden
Alles bleibt, wie es war, oder es lebe die Veränderung ? Wie so oft, liegt auch hier die Wahrheit irgendwo dazwischen. Was das Thema Change-Management oder auch was die Frage nach der Veränderungswilligkeit von und in Unternehmen angeht, so spaltet sich das unternehmerische Lager Deutschlands in drei Kategorien. Zum einen sind da die Unternehmen, die am liebsten gar nichts ändern möchten und in einer Starre verharren, die beängstigend ist. Bloß nichts ändern, bloß nichts erneuern. Neu bedeutet unbekannt, und Unbekanntes macht Angst. Alles bleibt, wie es war? Nein. Denn die Konsequenz der unternehmerischen Unbeweglichkeit wird nicht lange auf sich warten lassen. Kategorie Nummer zwei ist das völlige Gegenteil, denn man befindet sich praktisch ständig vor, in oder nach einem Change-Prozess, früher Umstrukturierung genannt. Das Ergebnis von so viel Aktionismus, dessen Planung der mittel- bis langfristigen Realität offenbar nicht standhalten kann, sind ein konfuses Management, verwirrte und nicht selten führungslose Mitarbeiter und ein sehr viel schmaleres Unternehmenskonto, wobei an Assets nicht nur Geld, sondern insbesondere auch Mitarbeiter, Know-How, Energie und Produktivität verlustig gehen. Veränderung also aus Selbstzweck? Nicht wirklich. Und die dritte Gruppe sind Unternehmen, die zwischen der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung ihres Unternehmens und ihrer Struktur einen Zusammenhang vermuten, eine sehr pragmatische Analyse erstellen und einen Handlungsplan entwickeln. Hört sich gut an? Erstmal ja. Aber Vorsicht ist geboten: Pläne sind statisch, Veränderungsprozesse höchst lebendig. Verträgt sich das ? Und: welche Rolle kommt in solch einem Prozess dem Mitarbeiter wirklich zu ?
-
0.02 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.







