Rekommunalisierung mit Augenmaß! - Wirtschaftliche und strategische Steuerung von Chancen und Risiken für Kommunen und Stadtwerke
37-seitiges PositionspapierDieser Begriff „Rekommunalisierung“ ist seitdem in aller Munde. Er steht generell für die Rückführung der Kontrolle über Aufgaben oder Vermögen aus der Privatwirtschaft in den öffentlichen Bereich einer Kommune. In der aktuellen Diskussion ist damit in erster Linie der Bereich der Infrastruktur der Ver- und Entsorgung, also Strom-, Gas-, Fernwärme-, Wasser- und Abwassernetze gemeint. Rekommunalisierung bezieht sich generell aber auch auf die der Infrastrukturebene vor- und nachgelagerten Aufgaben, wie Betrieb und Wartung der Messstellen, Ablesung, Energiebeschaffung, Vertrieb oder Kundenservice.
Etwa 80% der Stadtwerke und kommunalen Versorgungsunternehmen denken zurzeit aktiv über eine Rekommunalisierung oder über stärkere interkommunale Zusammenarbeiten im Sinne einer horizontalen Integration von Aufgaben nach. Eine Studie der Universität Leipzig nennt einen Anteil von etwa 15% der Kommunen, die ausdrücklich mit ihrem bisherigen privaten Netzbetreiber unzufrieden sind. Weil im Laufe der kommenden Jahre viele der mehr als 20.000 bestehenden Konzessionsverträge auslaufen, denken zurzeit viele Städte und Gemeinden intensiv über eine „Rekommunalisierung“ nach. Die meisten Konzessionsverträge laufen in den Jahren 2016 und 2017 aus.
Der Beitrag ist Mitgliedern der Competence Site vorbehalten. Sie müssen zudem nach Login - falls noch nicht in Ihrem Profil geschehen - einwilligen, dass Ihre folgenden Nutzerdaten:
E-Mail-Adresse, Vorname, Nachname, Position, Organisation und Adresse
an den Herausgeber des Content bzw. den Partner der Verlosung zum Zwecke der Marktforschung, des Marketing und der Kontaktaufnahme weitergegeben werden ("Member Content").
Wenn Sie Mitglied sind, melden Sie sich bitte im folgenden Formular an (Login)!
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.




