Um Objekte auch unter schwierigen Randbedingungen, wie sie in der Bauindustrie auftreten, kennzeichnen und erfassen zu können, befasste sich das Forschungsprojekt mit dem Einsatz von RFID in der Bauindustrie. Die Grundlage bildete die Klassifizierung der Betriebsmittel im Hinblick auf einen RFID-Einsatz. Diesen wurden verschiedene Nutzenpotenziale und darauf aufbauend konkrete Einsatzszenarien zugeordnet, die dem Anwender bereits zu Beginn eine Aufwand-/Nutzenabschätzung ermöglichen. Für die Bewertung der Umsetzbarkeit dieser Szenarien wurden aus den einzelnen Gruppen repräsentative Betriebsmittel bestimmt. Anhand derer ließen sich neben den Anforderungen an die RFID-Hardware, die das Bauumfeld bedingt, geeignete Integrations- und Anbringungsmöglichkeiten der Datenträger definieren.
Die besondere Herausforderung des Projekts lag in der Erarbeitung einer möglichen RFID-Systemarchitektur für die Bauindustrie. Im Fokus stand dabei die Entwicklung praxisnaher Konzepte für den Identifikationspunkt als Schnittstelle zwischen Betriebsmitteln und der übergeordneten Datenverwaltung. Speziell für den Einsatz auf weitläufigen Baustellen ohne ausreichende Infrastruktur wurde ein mobiles RFID-Gate mit eigener Energieversorgung entwickelt. Bei einer Durchfahrt werden die empfangenen Betriebsmitteldaten zusammen mit den aktuellen Ortskoordinaten des Gates an eine zentrale Datenbank, die die einzelnen Prozesse dokumentiert, fernübertragen. Dahingegen unterstützt die RFID-Theke insbesondere die Ausgabe von Mietgeräten im Bereich von Magazinen und Lagern, indem Wartungs- und Reparaturumfänge gerätespezifisch dokumentiert werden. Beide Konzepte liefern durch die Anbindung an eine zentrale Datenschnittstelle zeitnah den aktuellen Gerätestatus.
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Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.




