Palladium auf Überholkurs?
Das hauptsächlich in Russland und Südafrika geförderte Edelmetall Palladium wird vor allem für den Bau von Katalysatoren verwendet, die heutzutage in den Großteil der PKW eingebaut werden. Bislang legte das Metall die schlechteste Jahresperformance unter den Edelmetallen hin und erlitt einen Rückgang von einem Prozent.
Durch die Katastrophe in Japan waren die Autobauer des Landes gezwungen, viele Werke zu schließen und entsprechend weniger Autokatalysatoren wurden nachgefragt, was sich insbesondere im März dieses Jahres nachteilig auf die Preisentwicklung des Edelmetalles auswirkte. Allgemein ging seit den Ereignissen in Japan die Nachfrage nach Metallen deshalb deutlich zurück. Nun wird allerdings wieder mit einem weltweit stärker werdenden PKW-Absatz gerechnet, was die Preise wieder hochtreiben könnte.
Doch auch die Tatsache, dass die Palladiumförderer immer weniger abbauen können und die Produktionskosten immer höher werden, hebt möglicherweise den Preis und spricht für den erwarteten Engpass, der das größte Ausmaß der letzten 30 Jahre erreichen könnte. Nach einer Expertenstudie wird demnach die Nachfrage das Angebot um über 1,6 Millionen Unzen übersteigen. Die Experten rechnen zwar mit einer Preis-Rally, Zweifler ziehen aber auch eine anschließende Abschwächung des Preises in Betracht, sofern die Weltwirtschaft wieder schwächeln sollte. [...]
Weiteres aus dem Inhalt:
- Edelmetalle: Gold – weiterhin stark
- Energierohstoffe: WTI – leichter
- Industriemetalle: Kupfer – Seitwärtsbewegung
- Agrarrohstoffe: Sojabohnen – hohe Nachfrage
- Aktuelle Fowardkurven
- Partizipations-Zertifikate
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