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    Rohstoffstudie LBBW: Preise für Rohstoffe haben Boden erreicht

    LBBW veröffentlicht Commodity Yearbook 2009
    Landesbank Baden-Württemberg (LBBW)
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    LBBW veröffentlicht Commodity Yearbook 2009

    Rohstoffe haben Boden erreicht

    Die Rohstoffpreise haben in den letzten Wochen ihren Boden erreicht. Das ist das Fazit einer neuen Rohstoffstudie des Commodity Research Teams der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Mittelfristig rechnen die Analysten damit, dass die Preise wieder anziehen. „Die Nachfrage nach den meisten Rohstoffen könnte sich zwar in den nächsten Monaten rückläufig entwickeln“, sagt Frank Schallenberger, Leiter der Rohstoffanalyse bei der LBBW, „ein drastischer Einbruch ist aber in den meisten Fällen nicht zu erwarten.“ In dem Commodity Yearbook 2009 behandeln die Analysten die aktuellen Entwicklungen verschiedenster Rohstoffe von Öl und Gas über Edel- und Basismetalle, Agrarrohstoffe wie Weizen, Mais, Soja bis zu exotischen Rohstoffen wie Diamanten, Uran oder dem Schwermetall Molybdän.

    Öl und Basismetalle haben in der weltweiten Wirtschaftskrise am stärksten unter massiven Preisstürzen gelitten. Die Preise für Kupfer und Nickel sind von Mitte bis Ende 2008 um gut 60 Prozent eingebrochen, der Ölpreis sogar um 75 Prozent. Solch starke Rohstoff-Volatilitäten und die damit verbundenen Preisrisiken verunsichern sowohl Anleger als auch Verbraucher.

    In der neuen Studie gibt das LBBW-Research Anregungen, wie sich sowohl Anleger als auch Rohstoffverbraucher das günstige Preisniveau zunutze machen können. Dargestellt werden zum Beispiel Möglichkeiten zum Management und zur Absicherung von Preisrisiken für Großabnehmer. Dabei geht es auch um die Bilanzierung von Sicherungsgeschäften.

    „Aus unserer Sicht gibt es – trotz Finanzmarktkrise und weltweiter Rezession – eine Reihe von Faktoren, die dafür sprechen, dass die Rohstoffpreise mittelfristig wieder anziehen werden. Für Rohstoffverbraucher bietet sich damit die Gelegenheit, die aktuell niedrigen Preise über geeignete Sicherungsgeschäfte längerfristig festzuschreiben. Auch aus Anlegersicht erscheint das derzeitige Preisniveau im Rohstoffbereich attraktiv“, sagt Schallenberger.

    Investoren bieten sich zahlreiche Anlagemöglichkeiten. Die Palette reicht von Aktien bis zu Zertifikaten. Mit Rohstofffonds erreichen sie eine breitere Streuung im Portfolio. Ein Engagement ist hier schon mit kleineren Beträgen möglich – egal ob die Fonds sektorenübergreifend aufgebaut sind oder in spezielle Rohstoffsegmente investieren. Für Anleger könnte sich nach Einschätzung der LBBW-Experten zum Beispiel ein Investment in den „LBBW Rohstoffe 1“ mittelfristig auszahlen. Das Fondsmanagement investiert jeweils in zehn ausgesuchte Rohstoffe mit überdurchschnittlichem Preissteigerungspotenzial, die gleich gewichtet werden. Die Auswahl der Rohstoffe wird vierteljährlich angepasst. Aktuell ist der Fonds investiert in: Sojabohnen, Sojaöl, Kaffee, Rinder, Heizöl, Benzin, Kupfer, Nickel, Gold und Silber.

    Interessierte finden die Studie im Internet unter www.lbbw-markets.de/download/LBBW_Commodity_Yearbook_2009.pdf

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