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Beschreibung
Die Jubiläumskonferenz am 25. Februar in Stuttgart stand unter widersprüchlichen Vorzeichen: Während viele Unternehmen sich schon für den Aufschwung rüsteten, kämpften andere noch mit den Kosten. Doch für alle galt und gilt: Zukunftsfähige Geschäftsmodelle bedeuten Strategiearbeit im Spannungsfeld fundamentaler Marktveränderungen. So prägnant der Titel der Konferenz, so überzeugend waren die Belege für diese These. Im Folgenden lesen Sie, welche wesentlichen Aussagen die Vorträge vermittelten und finden weiterführende Links zu den ausführlichen Nachberichten auf www.haufe.de.
Dr. Thomas Schweins, Vice President Marketing and Strategy von QIAGEN, sprach folgerichtig nicht nur über die Restriktionen, die der wachsende finanzielle Druck in der Gesundheitsbranche erzeugt. Er konzentrierte sich vor allem auf die neuen Möglichkeiten, die der dynamische Trend zur personalisierten Medikation dank DNA-Analysen innovativen Unternehmen bietet.
Auch die IT-Welt wird umwälzende Veränderungen erleben, prophezeite Thomas Oestreich, Chief EPM Strategist von Oracle, in seinem Vortrag. Während heute die Kunden noch vor allem Komponenten erwerben und dann für das möglichst reibungsarme Zusammenspiel von Hard- und Software meist mit hohem Implementierungsaufwand selbst sorgen müssen, werden künftig jene Anbieter den Markt vollständig verändern, die integrierte Lösungen anbieten können.
Was technologiegetriebene Marktumbrüche bedeuten, erlebt und erleidet derzeit wohl kaum eine Branche stärker als die klassische Verlagswelt. Dr. Christoph Grau, Manager im Business Development der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, zeigte, wie Printmedien durch innovative Kombinationen mit Web 2.0-Lösungen neue Perspektiven gewinnen. Grau beeindruckte seine Zuhörer mit Beispielen, wie experimentierfreudig man bei der Suche nach neuen Lösungen in der Internet-Welt sein muss. Spielgeld , dazu eine große Bereitschaft zu Versuch und Irrtum sowie schnelle Entscheidungen über Ein- und Ausstieg bei neuen Geschäftsideen sind demnach Schlüsselvoraussetzungen.
Die theoretische Systematisierung aller dieser empirischen Erfahrungen lieferte Professor Dr. Andreas Al-Laham von der Universität Mannheim. Er machte sich Richard D Avenis Theorie vom hyperkompetitiven Wettbewerb zu eigen. Danach gibt es für Unternehmen kein stabiles Gleichgewicht und keine dauerhaften Wettbewerbsvorteile mehr. Wettbewerb ist vielmehr eine Abfolge von Diskontinuitäten, und die klugen Strategen konzentrieren sich auf das immer neue Erringen temporärer Vorteile durch Geschwindigkeit und Flexibilität. Eine überragende Bedeutung in dieser volatilen Welt wird künftig die Fähigkeit erhalten, Netzwerke zu managen.
Wie diese Makroperspektive für das einzelne Unternehmen fruchtbar gemacht werden kann, zeigte Dr. Oliver Greiner, Partner und Leiter des Competence Centers Strategic Management & Innovation bei Horváth & Partners. Das von Horváth & Partners entwickelte 7-K-Modell ist ein höchst instruktiver Schlüssel zur Genetik von Geschäftsmodellen. Nur, wenn diese Summe der Grundsatzentscheidungen, die man getroffen hat - so Greiners Definition -, stimmt, hat man eine Chance, die durchschnittliche Lebensdauer von Unternehmen in Deutschland zu übertreffen. Sie beträgt ganze 16,4 Jahre, wie Greiner vorrechnete.
Dr. Bernd Gaiser, Sprecher des Vorstands der Horváth AG, destillierte in seiner Zusammenfassung aus den Vorträgen interessante Erfolgsmuster: Offensichtlich wissen alle guten Unternehmen, dass Innovation viel mehr ist als neue Produkte. Sie haben eine klare internationale Ausrichtung. Sie begreifen Kooperationsfähigkeit als wichtige Managementaufgabe. Und sie fördern eine neue Unternehmenskultur, in der Versuch und Irrtum erlaubt sind und das Management nicht immer alles im Griff hat. Nicht zuletzt deshalb sind sie, wie es scheint, gut unterwegs.
Dr. Thomas Schweins, Vice President Marketing and Strategy von QIAGEN, sprach folgerichtig nicht nur über die Restriktionen, die der wachsende finanzielle Druck in der Gesundheitsbranche erzeugt. Er konzentrierte sich vor allem auf die neuen Möglichkeiten, die der dynamische Trend zur personalisierten Medikation dank DNA-Analysen innovativen Unternehmen bietet.
Auch die IT-Welt wird umwälzende Veränderungen erleben, prophezeite Thomas Oestreich, Chief EPM Strategist von Oracle, in seinem Vortrag. Während heute die Kunden noch vor allem Komponenten erwerben und dann für das möglichst reibungsarme Zusammenspiel von Hard- und Software meist mit hohem Implementierungsaufwand selbst sorgen müssen, werden künftig jene Anbieter den Markt vollständig verändern, die integrierte Lösungen anbieten können.
Was technologiegetriebene Marktumbrüche bedeuten, erlebt und erleidet derzeit wohl kaum eine Branche stärker als die klassische Verlagswelt. Dr. Christoph Grau, Manager im Business Development der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, zeigte, wie Printmedien durch innovative Kombinationen mit Web 2.0-Lösungen neue Perspektiven gewinnen. Grau beeindruckte seine Zuhörer mit Beispielen, wie experimentierfreudig man bei der Suche nach neuen Lösungen in der Internet-Welt sein muss. Spielgeld , dazu eine große Bereitschaft zu Versuch und Irrtum sowie schnelle Entscheidungen über Ein- und Ausstieg bei neuen Geschäftsideen sind demnach Schlüsselvoraussetzungen.
Die theoretische Systematisierung aller dieser empirischen Erfahrungen lieferte Professor Dr. Andreas Al-Laham von der Universität Mannheim. Er machte sich Richard D Avenis Theorie vom hyperkompetitiven Wettbewerb zu eigen. Danach gibt es für Unternehmen kein stabiles Gleichgewicht und keine dauerhaften Wettbewerbsvorteile mehr. Wettbewerb ist vielmehr eine Abfolge von Diskontinuitäten, und die klugen Strategen konzentrieren sich auf das immer neue Erringen temporärer Vorteile durch Geschwindigkeit und Flexibilität. Eine überragende Bedeutung in dieser volatilen Welt wird künftig die Fähigkeit erhalten, Netzwerke zu managen.
Wie diese Makroperspektive für das einzelne Unternehmen fruchtbar gemacht werden kann, zeigte Dr. Oliver Greiner, Partner und Leiter des Competence Centers Strategic Management & Innovation bei Horváth & Partners. Das von Horváth & Partners entwickelte 7-K-Modell ist ein höchst instruktiver Schlüssel zur Genetik von Geschäftsmodellen. Nur, wenn diese Summe der Grundsatzentscheidungen, die man getroffen hat - so Greiners Definition -, stimmt, hat man eine Chance, die durchschnittliche Lebensdauer von Unternehmen in Deutschland zu übertreffen. Sie beträgt ganze 16,4 Jahre, wie Greiner vorrechnete.
Dr. Bernd Gaiser, Sprecher des Vorstands der Horváth AG, destillierte in seiner Zusammenfassung aus den Vorträgen interessante Erfolgsmuster: Offensichtlich wissen alle guten Unternehmen, dass Innovation viel mehr ist als neue Produkte. Sie haben eine klare internationale Ausrichtung. Sie begreifen Kooperationsfähigkeit als wichtige Managementaufgabe. Und sie fördern eine neue Unternehmenskultur, in der Versuch und Irrtum erlaubt sind und das Management nicht immer alles im Griff hat. Nicht zuletzt deshalb sind sie, wie es scheint, gut unterwegs.
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