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ANZAHL: 1308
 
  • – ENISA-Katalog für die Cloud – Ob Facebook oder Kundenkarte– jeder kann selbst entscheiden, ob er ständig in dem sozialen Netzwerk eingeloggt ist und damit dem Internetkonzern transparent macht, welche Websites (mit Facebook-Plugin) er so besucht. Und jeder muss selbst wissen, ob und welchen Unternehmen er via Kundenkarte welche Infos über sein Konsumverhalten zur Verfügung stellt. Auf keinen Fall wollen wir jedoch, dass dort, wo wir unsere Daten hergeben MÜSSEN, fahrlässig damit umgegangen wird – also in der Öffentlichen Verwaltung. Dass dort nicht zuletzt beim Cloud Computing alles „mit rechten Dingen“ zugeht, dafür sorgt unter anderem die europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit ENISA. So erklärt Prof. Udo Helmbrecht, geschäftsführender Direktor von ENISA: „Auf nationaler Ebene hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), und auf europäischer Ebene die ENISA, einen Katalog zusammengestellt, in dem wir festhalten, worauf Öffentliche Verwaltungen beim Cloud Computing achten sollten. Das Wichtigste ist sicher, dass man einen nationalen Cloud-Anbieter wählt.“ Warum das derzeit zumindest für Deutschland die Ultima Ratio ist, erfahren Sie im Interview, das „eGovernment Computing“ mit Prof. Helmbrecht geführt hat … – Gesetzliche Vorgaben erfüllen nur nationale Cloud-Anbieter – Für Öffentliche Verwaltungen in Deutschland gilt also laut Prof. Helmbrecht bis auf weiteres, „dass nur ein in Deutschland ansässiger Provider Verwaltungen garantieren kann, dass die deutschen Datenschutzbestimmungen und IT-Sicherheitsanforderungen erfüllt sind. Denn ein Anbieter aus Übersee könnte die Bedingungen, dass Finanzdaten, Gesundheitsdaten oder Steuerdaten wirklich im Land bleiben, nicht erfüllen. Also einfache Aussage: nur nationale Cloud-Anbieter können die gesetzlichen Vorgaben erfüllen.“ Diesem Satz würde wohl auch das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer-Institut Fokus in Berlin zustimmen. Das ÖFIT hat jetzt einen „Cloud-Fahrplan für die Öffentliche Verwaltung“ erstellt: Von der Bedarfsanalyse und Risikoanalyse über das Ausschreibungsverfahren bis hin zu Auftragsvergabe und Migration – lesen Sie im „eGovernment Computing“-Artikel „Migration von IT-Dienstleistungen: Wie kommt die Verwaltung in die Cloud“ mehr über die „fünf Stationen in die Cloud“ – und/oder laden Sie sich hier den vollständigen „Cloud-Fahrplan für die Öffentliche Verwaltung“ herunter … – Cloud? Vorab gut informieren! – Die Sache mit den nationalen Anbietern wurde jüngst durch ein New Yorker Gerichtsurteil noch weiter verschärft. Das US-Gericht hat nämlich vor kurzem entschieden, „dass amerikanische Cloud-Anbieter auch Daten ihrer Kunden aus europäischen Rechenzentren an Geheimdienste wie die NSA weitergeben müssen“. Im Ernstfall heißt das, dass ein amerikanischer Provider auch dann die Daten seiner Kunden „auszuliefern“ hat, wenn sein Rechenzentrum auf deutschem Boden steht, wie Sie im CRN-Beitrag „US-Gerichtsurteil bestätigt: NSA darf auch in Europa lauschen“ nachlesen können. Was sollen Unternehmen also tun, wenn sie sich mit dem Gedanken tragen, Daten in die Cloud auszulagern? Wir empfehlen hier vor allem: Informieren Sie sich eingehend, welche Cloud für Sie in Frage kommt. Eine Public Cloud ist zwar supergünstig, aber nicht unbedingt supersicher und supernutzerfreundlich. Zum Beispiel hat Dropbox „die Sharing-Links seiner User aufgrund einer Sicherheitslücke gelöscht“, wie „MacTechNews“ berichtet. Informationen über Wolke & Co. bietet auch ein „Neues Nachschlage-Werk für die Cloud“, wie Sie bei „silicon.de“ nachlesen können – oder Sie wenden sich einfach vertrauensvoll an uns
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  • Mit den Tochtergesellschaften INFOSERVE , GLAUKOS und TTO stellt eurodata auf der diesjährigen CeBIT vom 5. bis 9. März webbasierte Software­-Lösungen und Technologien vor, die Arbeitsprozesse wesentlich vereinfachen. Somit  entfällt der sonst zeit- und kostenintensive Aufbau gesonderter IT-Infrastrukturen vor Ort wie auch der übliche Schulungsaufwand. Betriebswirtschaftliche Lösungen und maßgeschneiderte Branchenlösungen   eurodata selbst stellt, abgestimmt auf die individuellen Kundenbedürfnisse, für jede Betriebsgröße die passende IT-Lösung zur Verfügung. So liefern maßgeschneiderte Branchenlösungen optimale Unterstützung für Geschäftsprozesse im Mineralölhandel, der Tankstellenabrechnung, der Automobilindustrie und in Heilberufen. Mit innovativen betriebswirtschaftlichen Lösungen begleitet eurodata Unternehmensprozesse von Finanzbuchhaltung über Lohn bis zur Warenwirtschaft. Hochmoderne Lösungen zum elektronischen Rechnungsaustausch sowie Online-Lösungen zur Archivierung runden das Angebot ab. Schwerpunkte auf der CeBIT sind in diesem Jahr neben dem elektronischen Rechnungsversand edbilling die führende webbasierte Lohn- und Gehaltsabrechnung edlohn sowie die standortunabhängige, revisionssichere Online-Archivierung edarchiv-online.   Sichere Infrastrukturen und intelligente Individualsoftware   Das Leistungsspektrum, aus denen die Kunden wählen und ihre individuelle Lösungen zusammenstellen, beginnt schon bei der IT-Infrastruktur. Das eurodata-Tochterunternehmen INFOSERVE bietet auf Basis des modernen Hochleistungs-Rechenzentrums, sichere und maßgeschneiderte Infrastrukturlösungen. Diese bestehen aus den Bereichen Hosting, Application Service Providing, Virtualisierung, Cloud Computing, performante Internetanbindung und IT-Sicherheit. INFOSERVE bietet weiterhin intelligente, leistungsfähige Softwarelösungen für die unterschiedlichsten Anwendungen, vom Webportal bis zur App und sorgt dabei auch für ein professionelles Erscheinungsbild bei User-Interface-, Web- und Print-Design.     Innovative Produkte   Das eurodata-Tochterunternehmen GLAUKOS ist auf innovative IT-Lösungen für das Workforce- Management und das Kundenmanagement spezialisiert. Es bietet mit EPOSnet und EMITOSnet zwei moderne webbasierte Produkte für eine hocheffiziente Personalbedarfs- und Personaleinsatzplanung, der Zeiterfassung und Zeitwirtschaft sowie der Kundenkommunikation an.     Eine starke Gemeinschaft von Spezialisten   Innovative IT-Lösungen, von der sicheren Infrastruktur über individuelle Softwarelösungen bis hin zu maßgeschneiderten betriebswirtschaftlichen- und Branchenlösungen, machen die Unternehmen der eurodata -Gruppe zu kompetenten und verlässlichen IT- Partnern.   Treffen Sie eurodata und ihre Tochtergesellschaften INFOSERVE , GLAUKOS und TTO auf der CeBIT in Hannover  vom  5. bis 9. März 2013 in  Halle 5 Stand E 46. eurodata finden Sie auch am VOI Stand in Halle 3 Stand D 34/1.   Schauen Sie vorbei oder überzeugen Sie sich von dem umfassenden Know-how der eurodata -Gruppe unter www.effiziente-it.info
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  • In meinem wichtigsten Kompetenzmanagement-Tool, der Bahn, saß ich gestern mit dem Vorstand und Vertriebsleiter eines ECM-Anbieters (noch nicht Partner bei uns) zusammen und schwärmte von der Konvergenz von CRM und Social, die man entwickeln müsste zur Konvergenz von Social + CRM + ECM (Kollaboration) + BI = Competence Networking (das ist gar nicht so schwer, jedes „Objekt“ bräuchte nur diese multiplen Perspektiven). Die Praxiserfahrung meiner Dialogpartner: Viele Nutzer interessiert bei ECM vor allem die Telefonliste und die Speisekarte - ist Deutschland wirklich so innovationsunwillig?!
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  • Hallo Herr Felser, auch für uns wäre die Liste sehr spannend. Was halten Sie davon, sie hier zu veröffentlichen? Herzliche Grüße Markus Saxen
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  • – Die Cloud: „nicht nur eine Technologie“ – Beim diesjährigen „Internet Auto Award“ ging das neue Mercedes S-Klasse Coupé als Gesamtsieger hervor. Damit mag dieses Modell zwar als das „Beste Auto Europas“ gelten, was Sie jedoch herzlich wenig interessieren dürfte, wenn Sie einen Wagen für eine fünfköpfige Familie benötigen. Was zählt, ist also immer nur das für Sie und ihre Anforderungen beste Auto. Das ist bei der Cloud nicht anders, weshalb sich die Frage, ob Private, Public oder Hybrid Cloud die beste ist, nicht generell beantworten lässt. Jeder betrachtet die Welt durch seine Brille und jedes Unternehmen hat in punkto IT und Cloud seine ganz spezifischen Anforderungen. Überhaupt geht es bei der Cloud vorrangig nicht um IT, sondern um neue Business-Modelle. In diesem Sinne meint die Experton Group: „[…] Cloud Computing ist nicht nur eine Technologie, um IT-Ressourcen flexibler und damit effizienter einzusetzen, sondern diese Technologie ermöglicht erst ein service-orientiertes Geschäftsmodell auf Basis von IT On Demand bzw. as a Service.“ Mehr dazu lesen Sie im „CloudComputingInsider“-Beitrag der Experton Group Analysten Arnold Vogt und Heiko Henkes: „Neue Geschäftsmodelle revolutionieren die IT: Industrie 4.0 im Kontext von Cloud Computing“ … – Welche Cloud? Egal, Hauptsache schnell und flexibel! – Nun, dass die Cloud nicht einfach eine „IT-Mode“ ist, die man mitmachen kann, aber nicht unbedingt muss, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. So setzen laut Bitkom bereits 40 Prozent der deutschen Unternehmen Cloud-Dienste ein – Tendenz steigend. Denn nicht nur die IT-Abteilungen treiben das Thema voran. „Der zweite Treiber für den Einsatz von Cloud-Computing kommt aus den Fachabteilungen.“ So etwas gab es bislang noch nicht. Oder können Sie sich daran erinnern, dass Abteilungen wie Marketing oder Vertrieb den Einsatz von EAI oder SOA forderten – beides langjährige Hypethemen der IT?! Bei der Cloud heißt es jedoch aus den Fachabteilungen: Her damit, und zwar ein bisschen pronto: „In der Regel lautet die Vorgabe, dass die IT, statt wie bislang erst nach Monaten, am besten innerhalb von ein bis zwei Wochen oder auch innerhalb weniger Tage auf neue geschäftliche Anforderungen reagiert und die benötigten Lösungen für den Vertrieb, das Marketing oder den Customer-Support bereitstellt.“ Und welche Cloud? Egal, Hauptsache schnell und flexibel. Lesen Sie dazu den „Funkschau“-Beitrag „Cloud-Migration: Mit einer offenen Cloud-Infrastruktur in die Zukunft“ … – Keine Cloud? Unmöglich! – Brauchen wir also noch Pro- und Contra-Listen für Private, Public oder Hybrid Cloud? Wir meinen: nein! Denn genauso wenig wie sich die Frage „Was ist das beste Auto?“ lässt sich die Frage „Welche ist die beste Cloud?“ beantworten. Bleibt man jedoch in den vorgegebenen Wolkenterminologien, dann wird wohl in Zukunft die Hybrid Cloud das Rennen machen – eben deswegen, weil die meisten Unternehmen individuelle Cloud-Maßanzüge benötigen, will heißen einen Mix aus Private Cloud im eigenen Haus oder Hosted Private Cloud aus einem externen Rechenzentrum für sensible Daten und Public Cloud für „unsensible“ Daten. Und wie steht’s mit »gar keine Cloud«? Ist das vielleicht auch eine Option? „Ein generelles ‚Nein zur Cloud‘ ist nicht nur unmöglich – es ist auch kurzsichtig.“ Wer dies so klipp und klar formuliert, erfahren Sie im „Computerwoche“-Artikel „Fragen und Antworten zu hybriden Clouds“ …
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  •  von  | blog.it | 
    14.8.2014
    Cloud Computing ist heutzutage wohl keine Revolution mehr, sondern eher als Evolution innerhalb der IT zu sehen. Es bietet Unternehmen neue Implementierungs- und Betriebsmodelle, indem es IT-Ressourcen in einer bis dahin neuen Art zur Verfügung stellt. In diesem Zusammenhang wird vor allem die flexible und nahezu unbegrenzte Verfügbarkeit von Diensten aus der Cloud seitens der Softwareanbieter in den Vordergrund gestellt. Trotz dieser Vorteile haben viele Unternehmen Bedenken, den Einsatz von geschäftsprozessrelevanten Diensten aus der Cloud voranzutreiben. Was sind die Gründe für diese Zurückhaltung? Inwiefern muss sich das Leistungsspektrum von Cloud-Anbietern ändern, um Cloud-Dienstleistungen attraktiver für Unternehmen zu gestalten? Welche Erfahrungen haben Unternehmen bisher mit der Nutzung von Cloud Computing gemacht? Um ein aktuelles Stimmungsbild des Mittelstandes wiederzugeben, wurde in Kooperation mit der SAP AG, der Universität Paderborn und der itelligence AG die aktuelle und geplante Nutzung von Cloud Computing analysiert. Ziel der Untersuchung ist es, die aktuellen Herausforderungen, die mit dem Einsatz von Cloud Computing verbunden sind, zu analysieren und zu verstehen. Besonderer Fokus lag hierbei auf dem Wissen, dem relativen Vorteil, der Kompatibilität, der Komplexität, der Systemintegration, der Sicherheit, des Management Supports und dem Wettbewerb von Cloud-Lösungen. Innerhalb einer empirischen Onlineumfrage wurden dazu die Antworten von 244 Teilnehmern aus IT-und Fachabteilungen des Mittelstands ausgewertet. Ein Drittel der Befragten ist in Unternehmen von 501 bis 2500 Mitarbeitern beschäftigt. Fast die Hälfte der Unternehmen verzeichnen einen Jahresumsatz von 51 bis 500 Mio. €. Insgesamt ist festzustellen, dass je größer das Unternehmen ist, umso eher liegt eine Nutzung von Cloud-Lösungen vor. Bereits über die Hälfte der Befragten setzen Software as a Service (SaaS) in ihrem Unternehmen ein. Dabei zeigt sich, dass die meisten Nutzer zufrieden bis sehr zufrieden mit dieser Lösungsarchitektur sind. Auffällig ist, dass auch solche Unternehmen, die noch keine Cloud-Lösungen einsetzen, diese dennoch kurz- bis langfristig in ihrer IT Planung mit einbeziehen. Insgesamt ist somit ein positiver Trend der Akzeptanz des Mittelstandes zu Cloud-Lösungen zu erkennen. Als erster Themenblock wurde das aktuelle Wissen der Teilnehmer rund um Cloud Computing eingeschätzt. Es wurde untersucht, inwieweit Informationen zu Cloud Computing vorliegen und wie ausgeprägt das Verständnis hierfür ist. Gut die Hälfte der befragten Teilnehmer schätzt sein Wissen in Bezug auf die Unterschiede von Cloud Computing zu klassischen Lösungen als gut oder sehr gut ein. Allerdings liegen nur ca. einem Drittel ausreichend Informationen über die zugrundeliegenden Strukturen von Cloud Computing vor. Ergänzt man die Ergebnisse dieser empirische Studie mit weiteren Studien, die vor allem das Wissen von CIOs und CEOs untersucht haben, wird deutlich, dass ein umfangreiches Wissen besonders für mittelständische Unternehmen einen sehr großen Einfluss auf die Entscheidung für das Einsetzen von Cloud Computing Lösungen hat. Durch die Vermittlung umfangreicherer Informationen können Sie dabei unterstützt werden, die Unsicherheit zu minimieren, die mit dem Umgang von Cloud Computing verbunden ist, um in Folge dessen die langfristige Etablierung der Cloud-Thematik im Unternehmen zu sichern. Eine sehr interessante Erkenntnis aus dieser Befragung ist, dass nicht wie häufig vermutet der Kostenvorteil durch den Einsatz von Cloud Computing für die Befragten im Vordergrund steht, sondern vor allem die Verbesserung der Skalierbarkeit durch Cloud-Lösungen als ein zentraler Vorteil von Cloud-Lösungen angesehen wird. Es zeigt sich, dass die meisten Teilnehmer sich zwar den grundlegenden Eigenschaften der Cloud bewusst sind, nicht aber den möglichen Vorteilen, die ihnen die Cloud bietet. Infolge dessen fühlen potentielle Kunden sich nicht in ausreichendem Maße angesprochen, Cloud Computing aktiv in ihren Unternehmen einzusetzen. Dies macht es wichtig, Ihnen kundenspezifisch je nach Anwendungsfall die Vorteile von Cloud-Lösungen aufzuzeigen und die individuellen Vorteile aufzuzeigen. Nach Einschätzung der befragten Unternehmen ist insbesondere die Kompatibilität von bestehenden IT Erfordernissen bzw. Regularien zu Cloud Computing ein maßgebliches Kriterium für oder gegen den aktiven Einsatz der Cloud. Besonders wichtig scheint es Entscheidungsträgern zu sein, dass die Konsistenz zur momentan vorhanden IT-Strategie und zur bestehenden IT-Landschaft gegeben sein muss. Dabei geben nur ein Drittel der befragten Unternehmen an, dass dies aktuell der Fall ist und entsprechend die internen IT Regularien von Cloud Computing erfüllt werden. In diesem Zusammenhang geben ebenfalls knapp über die Hälfte der Befragten an, dass die Integration von Cloud-Lösungen zur Anpassung von Unternehmensprozessen führen wird. Um Cloud-Kunden dabei einen möglichst reibungslosen Übergang in die Cloud zu ermöglichen, empfiehlt sich eine Cloud-Integrationsstrategie als Teil der IT-Strategie zu entwickeln, die die bestehenden Prozesse, IT-Infrastrukturen und Anforderungen an Flexibilität und Verfügbarkeit berücksichtigt. Hierbei ist eine enge Zusammenarbeit von Kunden und Cloud-Anbietern nötig, um eine möglichst reibungslose Einführung von Cloud Computing im Unternehmen zu ermöglichen. Oftmals hält auch die Komplexität von Cloud-Lösungen und deren Folge, wie z.B. zusätzliche Ausbildungskosten der Mitarbeiter die Unternehmen ab, Cloud-Lösungen einzuführen. So geben fast die Hälfte der Befragten an, dass die zusätzlichen Ausbildungskosten der Mitarbeiter ein Hindernis für die Einführung von Cloud Computing darstellt. Oftmals können sie den tatsächlichen Nutzen dieser zusätzlichen Kosten nur schwer einschätzen. Ebenfalls können häufig nur schwer die Auswirkungen auf die bestehende IT-Landschaft bei der Einführung von Cloud Computing von den befragten Entscheidungsträgern abgeschätzt werden. Um diese Auswirkungen möglichst transparent zu halten, können zum Beispiel Standortbestimmung innerhalb ausgewählter IT-Architekturbereiche dazu beitragen, Klarheit über die bestehenden Prozesse und Systeme zu schaffen, potentielle Anpassungen und Optimierungspotentiale durch Cloud-Lösungen aufzuzeigen. Besonders auffällig an dieser Umfrage ist, dass fast drei Viertel der Befragten sich vorstellen können integrative Prozessschnittstellen (z.B. zu externen Partnern, Handelsplattformen oder webbasierenden Servicedienstleistern) in die Cloud zu legen. Aber auch über die Hälfte der Befragten geben an, dass Cloud-Lösungen nicht in die Unternehmensprozesse nahtlos eingebunden werden können. Zusätzlich befürchten über die Hälfte der Befragten einen schwerwiegenden Systemwechsel in der Nutzung von unterschiedlichen Cloud-Lösungen. Dies bedeutet für die Kunden solcher Cloud-Lösungen, dass angelehnt an die bereits erwähnte Cloud-Integrationsstrategie deren Umsetzung die Prozessintegration unterstützt sowie eventuelle Systembrüche weitestgehend minimiert werden müssen. Die Schaffung der damit verbundenen Integrationsbasis unterstützt dabei in Zusammenarbeit mit IT-Dienstleistern die erfolgreiche Einführung geschäftsprozessrelevanter Dienste aus der Cloud. Ein von Unternehmen häufig genannter Kritikpunkt von Cloud-Lösungen stellt die schwer einzuschätzende Datensicherheit der Cloud dar. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass deutlich mehr als die Hälfte der Befragten die Datensicherheit von Cloud-Lösungen als kritisch einschätzen und keine sensiblen Daten in die Cloud verlagern würden. Nur ein Fünftel der Befragten schätzt die Datensicherheit als derzeit ausreichend ein. Trotz hoher Sicherheitsbedenken konnte kein Zusammenhang zwischen dem Grad der Datensicherheit und einer Erhöhung / Verringerung in der Nutzung von Cloud-Diensten festgestellt werden. Offensichtich scheint das Thema Datensicherheit weder als Treiber noch als Verhinderer von Cloud-Diensten für die Unternehmen eine Rolle zu spielen. Dies könnte daran liegen, dass Cloud Computing-Lösungen ständigen Verbesserungen unterliegen und hierdurch ihre Sicherheit nahezu in einem ähnlichen Stadium wie die Sicherheit von on premise (eigenbetriebenen) Lösungen einzuordnen sind. Nichts desto trotz muss ein Security-Konzept ein fester Bestandteil einer jeden Cloud-Strategie sein, mit dem sich Unternehmen intensiv auseinandersetzen sollten. Um den erfolgreichen Einsatz von Cloud-Lösungen in Unternehmen zu gewährleisten, ist vor allem die Unterstützung der Unternehmensleitung im Sinne einer positiven Grundhaltung, ausreichenden Ressourcen und der Entwicklung einer positiven Einstellung im Gesamtunternehmen für Cloud-Lösungen sicherzustellen. Interessanterweise sind ein Drittel der Unternehmensleiter sich der Vorteile von Cloud Computing-Lösungen bewusst, allerdings fördern nur ein Zehntel der Befragten Unternehmen aktiv den Einsatz von Cloud-Lösungen. Insgesamt weisen nur Unternehmen mit hohem Management Support zum Thema Cloud eine höhere Nutzung von Cloud-Lösungen auf. Folglich müssen potentielle Cloud-Kunden eine sensibilisierende Strategie im Hinblick auf die Cloud-Lösungen anstreben, um eine erfolgreiche Einführung von Anfang an zu sichern. Innerhalb dieser Studie wird deutlich, dass der Wettbewerbsdruck vermutlich kein Faktor für den verstärkten Einsatz von Cloud-Lösungen ist. Insgesamt fühlen sich weniger als ein Zehntel der Befragten durch den Wettbewerb gedrängt Cloud-Lösungen einzusetzen. Allerdings sehen aber auch etwa ein Viertel der Befragten einen Wettbewerbsvorteil im Einsatz von Cloud-Lösungen gegenüber ihren Konkurrenten. Hierbei ergeben sich insbesondere für frühe Akzeptanzträger dieser Technologie („Early Adopter“) Vorteile in dem Sinne, dass sie sich bereits früh mit Problematiken auseinandergesetzt haben und mögliche Lösungsstrategien entwickelt haben. Da in Zukunft mit einem positiven Trend von Cloud Computing gerechnet werden kann und somit auch immer mehr Mittelstandsunternehmen von den Vorteilen profitieren wollen, wird folglich auch der Druck auf die bestehenden Unternehmen steigen. Demnach können sich in dieser Situation gerade solche Unternehmen herausstellen, die sich bereits frühzeitig mit dieser neuen Situation und Technologie auseinander gesetzt haben. Insgesamt zeigt diese Studie, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen den potentiellen Kunden und den Cloud-Anbietern entstehen muss, um eine möglichst effektive und reibungslose Einführung von Cloud-Lösungen in Unternehmen zu gewährleisten. Um eine Standardisierung auch in der Nutzung von Cloud-Lösungen zu gewährleisten, sollten Kunden daher auf ein größeres Dienstleistungsspektrum durch die Cloud Anbieter achten, um den Sprung in die Cloud möglichst effizient und einfach zu meistern. Wenn Sie an den Ergebnissen dieser Studie im Detail interessiert sind, schicken Sie bitte eine kurze Mail an blogit@itelligence.de. - von Martin Tieves, itelligence AG -
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  • Hallo Herr Kühbauch, natürlich ist die Governance eine Aufgabe des Managements und die Richtschnur wird von oben vorgegeben. Ich persönlich halte es aber für mindestens genauso wichtig, ein Augenmerk auf die Unternehmenskultur zu legen. Fördert die Unternehmenskultur keine Transparenz, keine Dialog, keine Anerkenntnis der Leistung der Mitarbeiter, schließt sie keine Kultur der Achtung und des Vertrauens ein - dann lässt sich auch von oben keine Governance, ob nun für Information oder generell, durchsetzen. Ohne AKzeptanz, ohne Einsicht und ohne aktives Mitwirken ist selbst bei Schulung und Qualifizierung eine nachhaltige Umsetzung nicht möglich. Schöne Grüße, Ulrich Kampffmeyer
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  • Hallo Martin, ich halte es für besonders wichtig es kontinuierlich zu tun. Adhoc-Aktionen, Inseln der Glückseligkeit, helfen wenig beim Anspruch der Durchgängigkeit der Governance. Lieber Mittelmaß über alles als krampfhaft an bestimmten Stellen ein vermeintliches, mit technischen Mitteln auch nie erreichbares Optimum anzustreben. Schöne Grüße, Uli
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  • Hallo Herr Kühbauch, abgesehen davon, dass sich in Ihrem Beitrag wiede rzu viele Amerikanism befinden ( eDiscovery, Records und Retention Management, ECM, Defensibel Disposal und Value Based Archiving) ist Ihre Sicht auf die Rolel von EIM zur Unterstützung von Information Governance schon richtig. Effizienzsteigerungw ollen alle - aber hier versagt häufig Information Governance, wenn man es als reine Kontrolle, DOkumentation, Nachweisführen auffasst. Und Transparenz - nun gut, den Begriff führen viele auf den Lippen, aber wenn es Hart auf Hart kommt, wollen wenigsten Unternhemnsentschieder die volle Transparenz haben - und schon garnicht nach außen, und schon garnicht bei Finanzen, und schon gar nicht bei den Assets und Werten des Unternehmens. Einen schönen Abend noch, Ulrich Kampffmeyer
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  • Hallo Martin, mir ist wichtig, dass Systeme - egal wie wir sie nun bezeichnen, ob ECÍM oder ECM oder DMS oder Archiv - nur eine unterstützende Funktion im Rahmen einer ganzheitlichen Information Governance einnehmen. Infomation Governance schließt Menschen, Prozesse und dann auch etwas Technik ein. Einen schönen Abend noch, Uli Kampffmeyer
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current time: 2014-10-30 14:43:44 live
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