In der Klemme stecken viele SAP-Kunden: Einerseits haben sie in den letzten Jahren kräftig investiert, um ihr R/3-System perfekt an die Prozesse anzupassen. Andererseits ist die Migration auf SAP ERP unausweichlich, weil der Vorgänger nicht weiter entwickelt wird. Wegen des drohenden Aufwands schieben vor allem mittelständische SAP-Anwender den Umstieg auf die lange Bank ‑ und steigern so die Kosten weiter. Stattdessen sollte die Migration mit dem Wechsel auf eine ganzheitliche Outsourcing- Lösung verknüpft werden.
ERP-Software aus Walldorf ist für viele Unternehmen aus dem Mittelstand die erste Wahl. Ist das System einmal aufgesetzt, bleibt die Lösung meist über Jahre hinweg im Einsatz und wird in dieser Zeit immer stärker an die individuellen Anforderungen angepasst. Allerdings ist nun das Ende absehbar: Denn die meist verbreitete Version SAP R/3 wird nicht mehr weiter entwickelt. Anwendern drohen somit massive Wettbewerbsnachteile, weil sie mit veralteten Systemen im Markt unterwegs sind. Schon heute werden die Unternehmen über Zuschläge bei den Wartungskosten zusätzlich zur Kasse gebeten. So beträgt der Aufschlag beim R/3-Release 4.6c, das Ende 2006 aus der Standard-Wartung gefallen ist, derzeit 2 % und im kommenden Jahr sogar 4 %. Danach bleibt nur noch der Weg einer individuellen Weiterführung, wofür noch tiefer ins Portemonnaie gegriffen werden müsste ‑ und zwar laufend.
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