Die weiter voranschreitende Globalisierung und die sich schnell verändernden Rahmenbedingungen prägen die Märkte der Gegenwart und Zukunft. Beschaffung, Produktion und Distribution müssen den Entwicklungen angepasst werden, um auch künftig ein erfolgreiches Supply Chain Management (SCM) realisieren zu können. Globale Märkte sind heute weltweite Wirklichkeit. Zusätzlich vollzieht sich durch Unternehmenszusammenschlüsse ein internationaler Konzentrationsprozess. Er erfasst nicht nur die Global Player, sondern zusehends auch nationale Wirtschaftstrukturen. Auf politischer Ebene öffnen sich ‑ wie erst vor kurzem durch die EU-Osterweiterung ‑ zahlreiche Grenzen. Dies fördert einen noch umfassenderen Austausch von Dienstleistungen und Gütern. Die Entscheider in produzierenden Unternehmen haben reagiert. Sie entwickelten die vormals traditionell vertikal integrierten Fabriken zu verteilten Produktionsverbünden. Die darin agierenden Werke konzentrieren sich auf bestimmte Technologien oder Produkte. In der Folge nehmen die Komplexität der Wertschöpfungskette und die Vielschichtigkeit der Supply Chain zu.
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