Durch die zunehmende Globalisierung der Märkte und die steigende Individualität der Kundenwünsche ergeben sich für Unternehmen vielfältige Chancen, aber auch veränderte Wettbewerbsanforderungen. Um dem wachsenden Wettbewerbsdruck Stand zu halten und den immer turbulenter und unsicherer werdenden Umfeldbedingungen gerecht zu werden, forcieren viele Unternehmen die Suche nach zukunftsweisenden Konzepten unternehmensübergreifender Zusammenarbeit. Sie haben bemerkt, daß sich der Wettbewerb nicht mehr länger nur zwischen einzelnen Unternehmen, sondern vermehrt zwischen ganzen Supply Chains (SC), die sich über sämtliche Stufen des Wertschöpfungsprozesses erstrecken, entscheiden wird. Vor diesem Hintergrund rückt ein Konzept zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses: das Supply Chain Management (SCM).
Im Rahmen des SCM findet ein Wechsel der Betrachtungsebene vom einzelnen Unternehmen zum partnerschaftlich betriebenen Netzwerk statt. Das Ziel besteht darin, über die kooperative Zusammenarbeit sämtlicher Unternehmen der Supply Chain zusätzliche strategische Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Die Erwartungen an das Konzept sind dabei vielfältig und hoch. So erhoffen sich die kooperierenden Unternehmen u. a., besser auf die Wünsche der Endverbraucher reagieren zu können, die Kapazitätsauslastungen zu erhöhen, überflüssige Bestände abzubauen, Entwicklungskosten zu reduzieren und letztlich den Wert der gesamten Supply Chain langfristig zu steigern.
Lesen Sie diese "Einleitung" aus dem Buch "Supply Chain Performance Measurement" von Mark-Ken Erdmann mit freundlicher Genehmigung der Josef Eul Verlag GmbH
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