Am häufigsten besteht die Aufgabe allerdings darin, eine Menge an Daten zu übertragen, sodass die Einheit dann als Menge pro Zeit beschrieben werden kann. Die Standardisierung der Einheiten ist nötig, um die verschiedenen Systeme respektive deren Performance miteinander vergleichen zu können. Dieses Vergleichen anhand von definierten und reproduzierbaren Leistungen nennt man Benchmarking.
In der wirklichen Welt aber entscheidet der Benutzer, ob die Performance eines Systems gut oder schlecht ist, sie wird also subjektiv wahrgenommen. Ein Benutzer erkennt nicht zwangsläufig den Umfang einer Aufgabe, die ein System abarbeiten muss. Eine gute Performance ist daher einerseits eine absolute Eigenschaft im Vergleich zwischen Systemen, anderseits aber immer relativ zu den Anforderungen zu sehen. In diesem Bereich spielen auch soziologische Faktoren eine Rolle: Für den Anwender im Unternehmen sind fünf Sekunden Wartezeit bei einer Data-Warehouse-Anfrage kein Problem, wohingegen der Kunde im Webshop diese Geduld eventuell nicht aufbringt.
Ziel des Systemadministrators muss es daher sein, die unterschiedlichen Anforderungen an die Performance zu erfüllen, damit die Anwender ein System effizient nutzen können.
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