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Beschreibung
Berlin (ots) - 47 Prozent, und damit fast jeder zweite Deutsche,
glaubt, dass unsere Nationalmannschaft bei der
Fußball-Weltmeisterschaft (WM) 2010 in Südafrika den Titel holt. Dies
belegt eine repräsentative Umfrage der Strategie- und
Managementberatung Capgemini Consulting unter 1.000 deutschen
Bürgern.
Frauen sind die treueren Fans, Männer kaufen aufgrund der WM mehr
ein
51 Prozent der Frauen glauben daran, dass Deutschland den WM-Titel
in Südafrika holt, dies tun jedoch nur 41 Prozent der Männer. Je
älter die Befragten, desto verhaltener der Glaube an einen WM-Sieg
für Deutschland. Titelanwärter Nummer 2 der Deutschen ist Brasilien
(16 Prozent), gefolgt von Spanien (10 Prozent). Was den Männern an
Vertrauen in die deutsche Mannschaft fehlt, machen sie mit mehr
Ausgaben rund um das Fußball-Ereignis wett: Produkte und
Dienstleistungen, die mit der Weltmeisterschaft in Verbindung stehen,
werden vor allem vom männlichen Geschlecht gekauft. Ihre Ausgaben zur
WM für z.B. Technik und Grillgeräte, Lebensmittel und Fanartikel
steigen im Vergleich zu 2006 um ein Fünftel an.
Nicht die Alten, sondern die Jungen sind die Rabattjäger der
Nation
65 Prozent der Deutschen sind am besten über Rabatt- oder
Sonderaktionen zu erreichen und zu einem Kauf zu bewegen: "Jedes
zweite im Rahmen der WM gekaufte Produkt ist auf eine Rabatt- oder
Sonderaktion zurückzuführen", erklärt Sven Schiff, Berater Marketing,
Sales & Services bei Capgemini Consulting, das Einkaufsverhalten der
Deutschen zur WM. Während die Älteren ziemlich resistent gegenüber
WM-Sonderrabatten sind, werden damit 73 Prozent der 25 bis
34-Jährigen und sogar fast 80 Prozent der 18 bis 24-Jährigen
erreicht. Auch Gewinnspiele, Werbung an Einkaufsstätten und
Fernsehwerbung kommen bei den Deutschen gut an.
Der kühle Norden fiebert am stärksten mit, Berlin ist WM-Shopper
Nummer 1
Vor allem die Norddeutschen hat das WM-Fieber gepackt - fast jeder
zweite Bewohner in Hamburg, Bremen, Niedersachsen und
Schleswig-Holstein hat Produkte/ Dienstleistungen zur
Weltmeisterschaft bereits erstanden oder plant einen Kauf. Die
deutsche Hauptstadt fühlt sich am stärksten von WM-naher Werbung
angesprochen und ist am ausgabefreudigsten: Mehr als jeder fünfte
Berliner gibt anlässlich der WM in Südafrika laut Eigenaussage mehr
aus als bei der letzten.
Fußball in Deutschland, das ist adidas
Wenn Deutschland eine Unternehmensmarke mit Fußball verbindet,
dann ist das adidas (16 Prozent). Als Sportartikelhersteller und
Sponsor der deutschen Fußballnationalmannschaft hinterlässt die Marke
den nachhaltigsten Eindruck und verweist Coca-Cola (11 Prozent) und
Nike (5 Prozent) mit deutlichem Abstand auf Platz zwei und drei. Puma
und Nutella belegen Platz vier und fünf. Bier- und Automarken
rangieren eher auf den mittleren Rängen - allein Bitburger und
Mercedes gehören zu den zehn am häufigsten genannten Unternehmen,
während Kia als einer der Hauptsponsoren bei den Deutschen kaum
präsent ist und überhaupt nicht genannt wird. "Nach dem WM-Hype 2006
wollten wir mehr darüber erfahren, wie es dieses Jahr um die Stimmung
der Deutschen zur Fußball-WM steht. Welche Marketingmaßnahmen bei den
Konsumenten auf Interesse stoßen und wie sich das bevorstehende
Großereignis auf den Markt auswirkt", erklärt Marketing-Berater
Schiff das Ziel der Umfrage.
Originaltext: Capgemini
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/16952
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_16952.rss2
Pressekontakt:
E: diane.notbohm@capgemini.com
T: 069 9515 1202
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