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Mit der fortschreitenden Bedeutung und Realisierung von Service-orientierten Architekturen gewinnen auch neue Sicherheitstechnologien und -maßnahmen deutlich an Relevanz. Traditionelle Sicherheitsmechanismen sind nicht 1:1 auf IT-Architekturen übertragbar, die konsequent das Prinzip der Service-Orientierung verfolgen. Vielmehr müssen neue Sicherheitskonzepte und -lösungen entwickelt werden, die speziell die Sicherheitsziele hinsichtlich Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten in Service-orientierten Architekturen gewährleisten.
Service-orientierte Architekturen (SOA) beschreiben einen allgemeinen Ansatz zur Realisierung verteilter Systeme, um Organisationen mittels IT bei der Durchführung ihrer Geschäftsprozesse effizient zu unterstützen. Die Durchführung der einzelnen Aktivitäten innerhalb eines Geschäftsprozesses wird dabei von Diensten übernommen, die über mehrere Organisationen verteilt sein können. Die Konzepte von SOA versprechen viele bestehende Probleme bei der Integration und Interaktion unterschiedlicher Teilsysteme zu lösen. Dieses Potenzial wurde in der Praxis sowohl von Unternehmen als auch Behörden (nachfolgend unter Organisation subsumiert) erkannt. Viele Organisationen planen eine zukünftige Migration hin zu einer Service-orientierten Architektur bzw. haben schon heute gewisse Service-basierte Strukturen für Geschäftsprozesse etabliert.
SOA ist einer der modernsten Trends der IT und aufgrund seiner geschäftsprozessnahen Ausrichtung insbesondere im Bereich des Managements sehr beliebt. Verhältnismäßig wenig Beachtung wird jedoch den Sicherheitsaspekten in einer SOA geschenkt – insbesondere in den Bereichen, wo solche sicherheitsrelevanten Anforderungen auftreten, die in konventionellen IT-Systemen bislang nicht beachtet wurden oder in dieser Form nicht relevant waren. Schließlich befinden sich im Hintergrund von SOAs auch immer entsprechende Geschäftsprozesse, die durchaus kritisch und daher schutzbedürftig sein können. Neben der Sicherheit von einzelnen Service-Anfragen (bzgl. Vertraulichkeit, Authentifizierung, usw.) sind auch übergreifende Aspekte wie z.B. Transaktionssicherheit von Bedeutung. Insbesondere wenn eine Service-orientierte Architektur nicht nur innerhalb einer Organisation verwendet, sondern auch nach außen hin geöffnet wird, kommen zusätzliche Sicherheitsanforderungen hinzu.
Derzeit entworfene IT-Systeme auf Basis einer Service-orientierten Architektur werden zunächst meistens unter rein funktionalen Gesichtspunkten entworfen. Sicherheitsfunktionalität wird i.d.R. nachträglich und beschränkt für die einzelnen Komponenten entwickelt. Als Folge dessen wird zumeist ein ganzheitliches Sicherheitskonzept verfehlt und viele SOA-spezifische Sicherheitsanforderungen bleiben unerfüllt. Es fehlt sowohl an einem angemessenen Sicherheitsbewusstsein, einem ganzheitlichen Sicherheitskonzept als auch Best Practice-Ansätzen für diese relativ neue IT-Architektur. Dieser Umstand ist oftmals sogar Ursache für das Scheitern großer und vielversprechender IT-Vorhaben.
Damit IT-Systeme gemäß dem SOA-Paradigma in Organisationen unter Einhaltung der jeweiligen Sicherheitsanforderungen realisiert und betrieben werden können, ist es erforderlich, ein angemessenes Sicherheitsbewusstsein zu schaffen und geeignete Lösungsmöglichkeiten für Sicherheit aufzuzeigen.
Service-orientierte Architekturen (SOA) beschreiben einen allgemeinen Ansatz zur Realisierung verteilter Systeme, um Organisationen mittels IT bei der Durchführung ihrer Geschäftsprozesse effizient zu unterstützen. Die Durchführung der einzelnen Aktivitäten innerhalb eines Geschäftsprozesses wird dabei von Diensten übernommen, die über mehrere Organisationen verteilt sein können. Die Konzepte von SOA versprechen viele bestehende Probleme bei der Integration und Interaktion unterschiedlicher Teilsysteme zu lösen. Dieses Potenzial wurde in der Praxis sowohl von Unternehmen als auch Behörden (nachfolgend unter Organisation subsumiert) erkannt. Viele Organisationen planen eine zukünftige Migration hin zu einer Service-orientierten Architektur bzw. haben schon heute gewisse Service-basierte Strukturen für Geschäftsprozesse etabliert.
SOA ist einer der modernsten Trends der IT und aufgrund seiner geschäftsprozessnahen Ausrichtung insbesondere im Bereich des Managements sehr beliebt. Verhältnismäßig wenig Beachtung wird jedoch den Sicherheitsaspekten in einer SOA geschenkt – insbesondere in den Bereichen, wo solche sicherheitsrelevanten Anforderungen auftreten, die in konventionellen IT-Systemen bislang nicht beachtet wurden oder in dieser Form nicht relevant waren. Schließlich befinden sich im Hintergrund von SOAs auch immer entsprechende Geschäftsprozesse, die durchaus kritisch und daher schutzbedürftig sein können. Neben der Sicherheit von einzelnen Service-Anfragen (bzgl. Vertraulichkeit, Authentifizierung, usw.) sind auch übergreifende Aspekte wie z.B. Transaktionssicherheit von Bedeutung. Insbesondere wenn eine Service-orientierte Architektur nicht nur innerhalb einer Organisation verwendet, sondern auch nach außen hin geöffnet wird, kommen zusätzliche Sicherheitsanforderungen hinzu.
Derzeit entworfene IT-Systeme auf Basis einer Service-orientierten Architektur werden zunächst meistens unter rein funktionalen Gesichtspunkten entworfen. Sicherheitsfunktionalität wird i.d.R. nachträglich und beschränkt für die einzelnen Komponenten entwickelt. Als Folge dessen wird zumeist ein ganzheitliches Sicherheitskonzept verfehlt und viele SOA-spezifische Sicherheitsanforderungen bleiben unerfüllt. Es fehlt sowohl an einem angemessenen Sicherheitsbewusstsein, einem ganzheitlichen Sicherheitskonzept als auch Best Practice-Ansätzen für diese relativ neue IT-Architektur. Dieser Umstand ist oftmals sogar Ursache für das Scheitern großer und vielversprechender IT-Vorhaben.
Damit IT-Systeme gemäß dem SOA-Paradigma in Organisationen unter Einhaltung der jeweiligen Sicherheitsanforderungen realisiert und betrieben werden können, ist es erforderlich, ein angemessenes Sicherheitsbewusstsein zu schaffen und geeignete Lösungsmöglichkeiten für Sicherheit aufzuzeigen.
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