Facebook, Twitter, LinkedIn … Viele Finanzdienstleister stellen sich zurzeit die Frage, wo und in welcher Form sie in der neuen Online-Welt aktiv werden sollen. Der Druck scheint dabei ungemein hoch zu sein, anders sind die teilweise semiprofessionellen Auftritte nicht zu erklären. Und häufig ist tatsächlich die Antwort auf die Frage, warum man sich nun zum Beispiel auf Facebook engagiert hat: „Weil dies alle tun“. | Katharina Eitler, Andreas Pohle
Das Internet und Social Media werden auch für Finanzdienstleister immer wichtiger. Da bestehen keine Zweifel. Gut zwei Drittel der deutschen Bevölkerung nutzen mittlerweile das Internet, fast ein Drittel betreibt Online Banking, beide Quoten mit stetig steigender Tendenz.
Inzwischen betrachten Onliner weltweit das Internet als wichtigsten Medien-, Informations- und Kommunikationskanal. Fast zwei Drittel von ihnen nutzen täglich das World Wide Web. Was noch lange nicht heißt, dass man als global operierendes Unternehmen überall in gleicher Art und Weise eine digitale Strategie umsetzen kann. Während sich nämlich die Deutschen vornehmlich ihres heimischen PCs bedienen, um ins Internet zu gelangen, nutzen knapp 50 Mio chinesische Konsumenten dafür das Smartphone, knapp zwei Drittel aller Onliner im südlichen Afrika das Internet-Cafe.
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.

