Liebe Leserinnen und Leser,
der erste Teil der Experten-Interviewrunde „Strategische Bedeutung und Erfolgsfaktoren von Social Media für das B2B-Marketing und –PR: Die gegenwärtige Situation“ hat gezeigt, dass Social Media im B2B Bereich noch nicht ausreichend etabliert ist. Es wurden unter anderem folgende Fragen analysiert:
Welche Gründe sprechen für bzw. gegen Social Media im B2B?
Öffnet sich ein Weg von neuer Qualität in der Interaktion mit dem Kunden oder gilt schlicht das Motto „just another channel“?,
Warum folgt der B2B Bereich nur langsam dem Enthusiasmus des B2C Bereichs, oder täuscht diese Wahrnehmung?
In dem zweiten Teil dieses Online – Roundtables wagen wir einen gezielten Blick in die Zukunft. Wann wird der „schlafende Riese“ erwachen und das Potential des neuen Kommunikationsweges voll ausnutzen?
Eine Antwort auf diese Frage erhalten Sie in diesem Online-Roundtable mit führenden Experten aus Unternehmen (Markom-/ PR–Leiter), Agenturen, Beratungen und aus praxisnaher Forschung und Analyse sowie aus Social Medien.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr NetSkill-Team
Sehr geehrter Herr Henn,
Frageblock 1: ROI Social Media
„Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.“ Wer kennt das Zitat von Henry Ford nicht. Im Zeitalter des Online Marketings hat die Blindheit ein Ende. Wie verhält es sich mit dem Social Media im Bezug zur Messbarkeit? Inwiefern lassen sich daraus wirtschaftlich relevante Schlüsse für das Unternhemen ziehen?
Antwort:
Mit Social Media wird einiges in Zukunft transparenter, besser nachvollziehbar und messbar. Abrufe von Videos auf youtube, Beteiligungen in Ideenwettbewerben wie bei Tchibo, beantwortete Serviceanfragen wie bei dem Twitter account der telekom usw. Vieles davon was messbar ist wird auch nützlich sein. Nicht alles jedoch was messbar ist macht auch wrklich Sinn. Die Anzahl der follower eines Twitter accounts hat keine besondere Aussagekraft. Erst der gemessene Einfluss dieses accounts – wie stark ist dieser account in Bezug auf Meinungsgestaltung oder die Weiterverbreitung – ergibt eine sinnhafte Kennziffer. Der Kampf um die Aufmerksamkeit der Kunden wird zu einem entscheidenden Faktor in der Social Media Strategie der Unternehmen. Wer die Aufmerksamkeit besitzt, besitzt den Markt. Insofern werden sich die erfolgsrelevanten Kennziffern erst noch herausbilden müssen.
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Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.









