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Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?

Jörg Jörissen
Frage von Jörg Jörissen, NetSkill AG zu Strategische Bedeutung und Erfolgsfaktoren von Social Media für das B2B-Marketing und PR | 29.8.2011, 11:04:42 Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?
Legen wir die Risiken von B2B Social Media in die eine Waagschale und die Chancen die sich daraus ergeben in die Andere. Zu welchem Ergebnis kommen Sie, ggf. konkret für Ihr Unternehmen? Welche Trends von morgen können/ werden das Gleichgewicht von Risiko/ Chance wieder verändern? Geben Sie uns bitte einen Ausblick.
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  • Meinert Jacobsen
    Antwort von Diplom-Statistiker Meinert Jacobsen, MarAnCon Gesellschaft für Marketing, Analysen und Consulting mbH zu Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen? von Jörg Jörissen | 8.9.2011, 9:07:26 RE: ( 21 ) Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?

    Das Kommunikationsverhalten der Gesellschaft allgemein befindet sich im Wandel. Die Nutzung von Informationen in einer intelligenten Form führt zu Neugeschäft und Verbesserung des Bestandsgeschäfts. In der Wissensgesellschaft von heute geht die Tendenz dahin, dass, wer an der digitalen Kommunikation nicht teilnimmt,... mehr

    Das Kommunikationsverhalten der Gesellschaft allgemein befindet sich im Wandel. Die Nutzung von Informationen in einer intelligenten Form führt zu Neugeschäft und Verbesserung des Bestandsgeschäfts. In der Wissensgesellschaft von heute geht die Tendenz dahin, dass, wer an der digitalen Kommunikation nicht teilnimmt, nicht mehr gefunden wird, ergo ignoriert wird.Die neuen Kommunikationsformen bieten nach unserem Gesichtspunkt viel mehr Chancen als Risiken. Die Unternehmen müssen meist noch Transparenzfähigkeit lernen oder verbessern.

    Heute mag SM für B2B noch Avantgarde sein, morgen ist es Mainstream.
  • Nico Zorn
    Antwort von Nico Zorn, saphiron management & technology consultants zu Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen? von Jörg Jörissen | 7.9.2011, 17:09:36 RE: ( 20 ) Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?

    Der Stellenwert von Social Media wird auch im B2B Bereich zweifellos zunehmen. Social Media kann dazu beitragen, Kundenbindungen zu festigen, Meinungsführer und Multiplikatoren zu erreichen und – zumindest vorübergehend – das Unternehmen als innovativ darzustellen. Ein großes Risiko ist aus unserer Sicht die Tatsache,... mehr

    Der Stellenwert von Social Media wird auch im B2B Bereich zweifellos zunehmen. Social Media kann dazu beitragen, Kundenbindungen zu festigen, Meinungsführer und Multiplikatoren zu erreichen und – zumindest vorübergehend – das Unternehmen als innovativ darzustellen.

    Ein großes Risiko ist aus unserer Sicht die Tatsache, dass Unternehmen keinen direkten Zugriff auf die Kundendaten – also beispielsweise auf die Daten der Twitter Follower oder Facebook Fans – haben. Was passiert, wenn Facebook die Richtlinien für Fanpages ändert oder Statusupdates für Unternehmen kostenpflichtig werden? Was passiert, wenn ich über mehrere Jahre Follower bei Twitter aufbaue, der Hype um Twitter nachlässt und meine Kunden zu der nächsten Plattform weiterziehen?

    Die Gewinnung von Kundendaten sollte also immer ein zentrales Ziel sein, denn Daten wie eine Postanschrift, E-Mail-Adresse etc. stellen einen bleibenden Wert dar.
  • Harald Henn
    Antwort von Harald Henn, Marketing Resultant GmbH zu Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen? von Jörg Jörissen | 7.9.2011, 12:22:01 RE: ( 19 ) Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?

    Die Chancen überwiegen bei weitem. Ein Dialog mit Kunden, in dem die Unternehmen ungefiltert Produktideen, Verbesserungsvorschläge, Kritik, Beschwerden aufnehmen und verarbeiten können stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor im Wettbewerb dar. Bislang haben Unternehmen zum Teil sehr viel Geld dafür ausgegeben, um... mehr

    Die Chancen überwiegen bei weitem. Ein Dialog mit Kunden, in dem die Unternehmen ungefiltert Produktideen, Verbesserungsvorschläge, Kritik, Beschwerden aufnehmen und verarbeiten können stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor im Wettbewerb dar. Bislang haben Unternehmen zum Teil sehr viel Geld dafür ausgegeben, um indirekt diese Informationen zu erlangen. Selbstverständlich gibt es auch Risiken. Falschaussagen zum Service eines Unternehmens verbreiten sich genau so schnell wie gute Nachrichten und können einen erheblichen Schaden anrichten, da die Verbreitung von Nachrichten nicht kontrollierbar ist. Wenn ein Unternehmen schlecht – also ohne großen Einfluss – im Social Media Universum präsent ist, dann wird es ziemlich schwierig, Unwahrheiten oder Falschaussagen wieder ins rechte Licht zu rücken. Ein anderes Risiko liegt intern in den Unternehmen selbst. Social Media funktioniert nur dann wirklich gut, wenn die Unternehmenskultur darauf ausgerichtet ist. Sprich: es bedarf einer offenen Kultur intern, um Social Media nach außen hin zu leben. Gibt es intern ein Klima des Misstrauens, der starken Kontrolle oder werden Fehler in Produkten kaschiert, dann kann sich Social Media schnell zum Boomerang entwickeln. Dann, wenn Mitarbeiter anonym Interna in Blogs oder Foren verbreiten.
  • Markus Gladbach
    Antwort von MA Markus Gladbach zu Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen? von Jörg Jörissen | 6.9.2011, 16:49:55 RE: ( 18 ) Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?

    Die Risiken sind vielfältig und müssen immer beobachtet werden, z.B.. 1. Gehe ich die notwendigen internen Veränderungen, die Social Media verlangen, nur halbherzig an, zerrütte ich das einstmals stabile interne Gefüge und schade dem Unternehmen. 2. Wer sich auf die Social Media-Bühne begibt, für den gibt es keinen Weg... mehr

    Die Risiken sind vielfältig und müssen immer beobachtet werden, z.B..
    1. Gehe ich die notwendigen internen Veränderungen, die Social Media verlangen, nur halbherzig an, zerrütte ich das einstmals stabile interne Gefüge und schade dem Unternehmen.
    2. Wer sich auf die Social Media-Bühne begibt, für den gibt es keinen Weg mehr zurück, ohne dass es faule Tomaten regnet und das Unternehmens- Image stark beschädigt wird.
    3. Wer nicht gelernt hat, professionell mit negativen Äußerungen umzugehen, der erzeugt schnell einen Flächenbrand, der gerade für B2BUnternehmen sehr teuer werden kann.

    Die Chancen sind:
    1. Entwicklung einer symbiotischen Kundenbeziehung
    2. Stark verbesserte Produkte und Dienstleistungen
    3. Schlankeres, flach strukturiertes und kostengünstiger agierendes Unternehmen
    4. Deutliche Wettbewerbsvorteile
    5. Langfristige Stabilität im Markt
  • Christian von Vietinghoff gen. Scheel
    Antwort von Dipl. Kfm. Christian von Vietinghoff gen. Scheel, Pepper GmbH zu Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen? von Jörg Jörissen | 6.9.2011, 12:07:28 RE: ( 17 ) Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?

    Für Pepper als Dialogmarketing- und CRM-Agentur stehen wir genau vor dieser Herausforderung, in welchem Maße wir für unser eigenes Marketing soziale Netzwerke nutzen wollen. Dabei spielen weniger Risikoabwägungen, z.B. durch mögliches negatives Kundenfeedback wie bei Consumer-Produkten eine Rolle, als die... mehr

    Für Pepper als Dialogmarketing- und CRM-Agentur stehen wir genau vor dieser Herausforderung, in welchem Maße wir für unser eigenes Marketing soziale Netzwerke nutzen wollen. Dabei spielen weniger Risikoabwägungen, z.B. durch mögliches negatives Kundenfeedback wie bei Consumer-Produkten eine Rolle, als die Notwendigkeit sich auf die erfolgversprechendsten Marketing-Maßnahmen als kleineres mittelständisches Unternehmen zu fokussieren.

    Die Aufwände für Pflege und das Management von sozialen Netzwerken sind dabei nicht zu unterschätzen, um auch erfolgreich Social Media Marketing zu betreiben.

    Dennoch gehört es natürlich „zum guten Ton“ für einen Anbieter von Beratungs- und Agenturleistungen im Social Media Umfeld auch selber in den relevanten Netzwerken aktiv zu sein, um die eigene Kompetenz zu demonstrieren und auch die skizzierten Vorteile von Social Media Marketing im B2B Umfeld erreichen zu können – insbesondere im Bereich Markenbekanntheit, Präsenz in den Netzwerken und die Optimierung des Suchmaschinenrankings. Pepper bietet in diesem Kontext ein Portfolio aus Social Media Monitoring und Marketing Services an. Dabei helfen wir unseren Kunden aus dem B2B-Umfeld bei der Identifikation und Analyse der relevantesten und sinnvollsten B2B-Plattformen für Social Media Maßnahmen und kümmern uns auch um die Umsetzung von Social Media Kampagnen von der Konzeption bis hin zur Generierung von Inhalten und dem laufenden Management von Maßnahmen. Als Ausblick in die Zukunft werden sich spezifischere (Branchen oder regionale) B2B-Netzwerke herausbilden, die dann bisher eher Consumer-orientierte Netzwerke wie Facebook in der Anwendung im B2B-Umfeld ablösen werden.
  • Ingrid Britz-Averkamp
    Antwort von Ingrid Britz-Averkamp, Akima Media zu Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen? von Jörg Jörissen | 6.9.2011, 9:18:17 RE: ( 16 ) Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?

    Es gibt ganz klar eine Vielfalt an Chancen ebenso wie an Risiken. Für Kommuniktionsexperten im Unternehmen und für Agenturen sind die Chancen riesig, vorausgesetzt der Bedarf wird richtig erkannt und zielgruppengerecht gedeckt. Eine Hürde ist die Konvertierung der virtuellen Kontakte in die physische Welt. Aber auch das ist... mehr

    Es gibt ganz klar eine Vielfalt an Chancen ebenso wie an Risiken. Für Kommuniktionsexperten im Unternehmen und für Agenturen sind die Chancen riesig, vorausgesetzt der Bedarf wird richtig erkannt und zielgruppengerecht gedeckt. Eine Hürde ist die Konvertierung der virtuellen Kontakte in die physische Welt. Aber auch das ist möglich, wie kürzlich das erste persönliche Treffen der XING-Gruppe AMS (Application Management Services) in München mit einer großen Teilnehmerzahl gezeigt hat.

    Social Media braucht Schnelligkeit. Die Findungs- und Abstimmungsphase für eine Unternehmensaussage wird künftig schneller vonstatten gehen, weil dort der Wettbewerb um die besten Ideen und Aussagen sehr direkt wirkt. Beispiel: Ein Corporate Blog kann zu DEM Content-Generator, zu dem Gedankentresor im Unternehmen werden, der in mehrfacher Hinsicht weiterverwendet werden kann. Aber: ein Blog muss auch kontinuierlich von verantwortlichen Content- Ownern gepflegt werden. Wird diese Aufgabe vernachlässigt, kann ein solcher Medienkanal zum unkontrollierbaren Risiko werden und unter Umständen mehr Schaden anrichten als nutzen. Und ein gutes Image ist schneller ruiniert als wieder aufgebaut.

    Sicher ist, Social Media bieten große Potenziale und werden in die B2B-Welt Einzug halten. Es gilt aber diese strukturiert einzuführen, integriert aufeinander abzustimmen und kontinuierlich zu bedienen. Das wird noch einiges an Umdenken und Änderungen in den Unternehmen erfordern. Es bleibt also spannend zu sehen, welche Unternehmen hier die Nase vorn haben werden.
  • Gisela Krüsch
    Antwort von Gisela Krüsch, ReadSoft GmbH zu Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen? von Jörg Jörissen | 5.9.2011, 13:30:26 RE: ( 15 ) Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?

    Die Chancen überwiegen – wenn wir das anders sehen würden, hätten wir uns gar nicht erst dazu entschieden, Social Media in unsere Kommunikation mit einzubeziehen. Gerade die dialogischen Strukturen bieten Unternehmen die Möglichkeit, mit Kunden und Interessenten noch besser ins Gespräch zu kommen und Bedürfnisse... mehr

    Die Chancen überwiegen – wenn wir das anders sehen würden, hätten wir uns gar nicht erst dazu entschieden, Social Media in unsere Kommunikation mit einzubeziehen. Gerade die dialogischen Strukturen bieten Unternehmen die Möglichkeit, mit Kunden und Interessenten noch besser ins Gespräch zu kommen und Bedürfnisse und Trends noch schneller zu erkennen.

    Zukünftige Risiken könnten vielleicht Datenschutz-Themen betreffen oder – und das wäre wiederum gar nichts neues – die Problematik des „Informations- Overkills“. Wenn auf allen verfügbaren Kanälen jederzeit und ständig Informationen auf mich einprasseln – was nehme ich am Ende davon überhaupt noch wahr?
  • Jacqueline Althaller
    Antwort von M.A. Jacqueline Althaller, COMMUNICATION Presse und PR zu Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen? von Jörg Jörissen | 5.9.2011, 8:29:03 RE: ( 14 ) Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?

    Geht ein Unternehmen sein Engagement in den sozialen Medien strategisch an, erschließt es sich eine Fülle an Vorteilen. Die Befürchtung, kritisches oder gar negatives könnte über das eigene Unternehmen im Web 2.0 verbreitet werden, führt oft dazu, erst einmal abzuwarten und sich nicht zu beteiligen. Das kann nicht nur riskant,... mehr

    Geht ein Unternehmen sein Engagement in den sozialen Medien strategisch an, erschließt es sich eine Fülle an Vorteilen. Die Befürchtung, kritisches oder gar negatives könnte über das eigene Unternehmen im Web 2.0 verbreitet werden, führt oft dazu, erst einmal abzuwarten und sich nicht zu beteiligen. Das kann nicht nur riskant, sondern auch kontraproduktiv sein: Im Social Web wird über Unternehmen geredet – egal, ob sie sich daran beteiligen oder nicht.

    Auf lange Sicht ist es deshalb ratsam, zuzuhören (wer spricht wo mit wem über welche Themen), aus dem gehörten bzw. gelesen zu lernen (wie kann sich das Unternehmen im Social Web einbringen und positionieren), und schließlich zu reagieren (Issuemanagement, Reputation-Building, Networking etc.).
  • Thomas Foell
    Antwort von Thomas Foell, wob AG zu Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen? von Jörg Jörissen | 2.9.2011, 11:54:34 RE: ( 13 ) Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?

    Keine Chance ohne Risiko Eine Chancen-/Risiko-Abwägung bedingt meist, dass es eine Entscheidungsmöglichkeit für oder gegen den Einsatz gibt. Aufgrund der Tatsache, dass die Marke mittlerweile neben dem eigenen Unternehmen viele andere Stakeholder hat, die sie spielen, ist eine derartige Entscheidung nicht mehr... mehr

    Keine Chance ohne Risiko
    Eine Chancen-/Risiko-Abwägung bedingt meist, dass es eine Entscheidungsmöglichkeit für oder gegen den Einsatz gibt. Aufgrund der Tatsache, dass die Marke mittlerweile neben dem eigenen Unternehmen viele andere Stakeholder hat, die sie spielen, ist eine derartige Entscheidung nicht mehr unabhängig möglich. Es geht heute nicht mehr um das „Ob“, sondern eher um das „Wie“ – mit oder ohne Sie.
    Natürlich sollte man nicht kopflos und ohne gründliche Planung in Social Media starten, aber das gilt auch – mit wenigen Ausnahmen – für alle sonstigen Marken- oder Vertriebsaktivitäten. Eine pauschale Risikoeinschätzung ohne den konkreten Einsatzzweck für das konkrete Unternehmen genau zu beleuchten, sehe ich dabei weder als sinnvoll noch als glaubwürdig möglich an.

    Von der Chance zum Ziel
    Im Optimalfall ist das Ergebnis der Nutzung von Social Media eine positiv emotionalisierte Marke, die sich vom Wettbewerb erfolgreich und positiv differenziert und strategische Kern-Themen bzw. –Themenfeldern deutlich spürbar besetzt. Und dadurch eine Reputation aufbaut, die durch die digitalen Hallen dringt und eine ertragswirksame Strahlkraft für die relevanten Zielgruppen entwickelt.
    Diese Chance besteht auch für BtoB-Unternemen. Wer hier nach einer Erstanalyse die besten Potentiale für das eigene Unternehmen identifiziert und daraus Ziele entwickelt, gibt Chancen eine hoffnungsvolle Zukunft.

    The Future is now

    Die bisherige Entwicklung von Social Media macht Trendprognosen zu einem gemeinsamen Revier von seriösen Forschern und Hobby-Astrologen. Obwohl ich mich zu keiner der beiden Disziplinen zähle, wage ich einen kleinen
    Ausblick:
    Eine Tatsache ist bereits, dass Social Media auch BtoB-Marketern die Chance gibt, ihre Marken endlich emotionaler zu inszenieren. Ich wünsche mir, dass es in 2011 zum Trend wird, diese Chance auch zu nutzen.

    Weitere Trends:
    1. Presse und Media
    Die Journalisten sind heute schon im Social Web aktiv und auch die PRVerantwortlichen in den Unternehmen rücken nach. Als nächstes wird es eine weitere Monetarisierung der Social Media Kanäle über neue/ innovative Media- Konzepte geben.
    2. Mobile
    Mit der Weiterentwicklung von Location based Services, QR Codes, Apps und Augmented Reality wird Social Media „on the go“ noch stärkere Bedeutung gewinnen als schon heute – auch im BtoB. Vorstellbar sind z.B. hoch intelligente Beratungs- bzw. Vertriebseinsätze von mobile Social Media Tools direkt am Point of Action.
    3. Branding by Content
    Content Marketing rückt immer stärker in den Fokus. Es geht mehr und mehr um Inszenierung und Multiplikation von spannenden Content-Geschichten, die in strategische Kernthemen einzahlen.
    4. Social Web Readiness von BtoB-Unternehmen
    Die Unternehmen werden ihre Organisation sukzessive so anpassen, dass die neuen Anforderungen für Social Media und Content Marketing über alle Abteilungen und Disziplinen erfüllt werden.
    5. Geschwindigkeit
    Die Geschwindigkeit von Social Media wird sich weiter verstärken und auch den Social Media bedingten Wandel in unserem Lebensstil noch einmal mit Warp Geschwindigkeit beschleunigen – wenn wir Glück haben vielleicht mit den von Star-Trek bekannten Trägheitsdämpfern.


  • Ulrich Kampffmeyer
    Antwort von Dr. Ulrich Kampffmeyer, PROJECT CONSULT Unternehmensberatung GmbH zu Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen? von Jörg Jörissen | 2.9.2011, 8:31:04 RE: ( 12 ) Überwiegen für Social Media im B2B-Bereich die Risiken oder die Chancen?

    Die Vorteile, die für Social Media als Geschäftskanal sprechen, überwiegen die möglichen negativen Einflüsse deutlich. Allerdings ist die Umsetzung von B2B mit Social Media Ansätzen in Gestalt des Schlagwortes „Social Business“ nur ein neuer Hype. Und dies ist auch eines der grundsätzlichen Probleme. Es gibt heute viel... mehr

    Die Vorteile, die für Social Media als Geschäftskanal sprechen, überwiegen die möglichen negativen Einflüsse deutlich. Allerdings ist die Umsetzung von B2B mit Social Media Ansätzen in Gestalt des Schlagwortes „Social Business“ nur ein neuer Hype. Und dies ist auch eines der grundsätzlichen Probleme. Es gibt heute viel Geschnatter um den Einsatz und den Nutzen von Social Media und konkrete Zahlen, konkrete Erfolge, konkrete Geschäfte lassen sich nur in wenigen Bereichen wirklich nachweisen.

    Wir sind hier erst am Anfang einer neuen Entwicklung und man darf sich nicht von all den Schlagworten und besonders den modernistischen Anglizismen abschrecken lassen. Social Media, resp. Social Business in Verbindung mit Mobile und der Cloud sind eine der wichtigsten, prägenden Veränderungen der letzten Jahre. Und gerade bei den schnelllebigen Medien in diesem Umfeld ist es wichtig, früh dabei zu sein und ständig dabeizubleiben. Social Media gibt eine deutlich andere Taktrate vor als wir das bisher aus dem Marketing, aus der Kundenkommunikation und dem Geschäftsmachen gewohnt waren. Man muss das Thema kontinuierlich und mit großer Aufmerksamkeit betreiben. Und natürlich Ernsthaftigkeit, Ehrlichkeit und Offenheit.

    Die neuen Medien decken alles auf, der kleinste Fehler in der Kommunikation kann sich für ein Unternehmen zum Horrorszenario ausweiten. Social Media ist kein Nebenkriegsschauplatz. Und genauso wie heute Papier aus den geschäftlichen Prozessen immer mehr verschwindet werden auch heutige Kommunikationsformen wie E-Mail und interne Systemwelten wie ERP durch neue Formen der Interaktion mit Interessenten, Lieferanten, Kunden, Partnern und Verwaltungen auf neue Medien und neue Formen der Collaboration umgestellt. Wir sind mitten in diesem Prozess und es gilt professionell und echtzeitig dabei zu sein. Das Risiko liegt daher weniger beim Fehlermachen im Social Web als beim Nicht-Dabeisein.
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