Keine Chance ohne Risiko Eine Chancen-/Risiko-Abwägung bedingt meist, dass es eine Entscheidungsmöglichkeit für oder gegen den Einsatz gibt. Aufgrund der Tatsache, dass die Marke mittlerweile neben dem eigenen Unternehmen viele andere Stakeholder hat, die sie spielen, ist eine derartige Entscheidung nicht mehr... mehr
Keine Chance ohne Risiko
Eine Chancen-/Risiko-Abwägung bedingt meist, dass es eine Entscheidungsmöglichkeit für oder gegen den Einsatz gibt. Aufgrund der Tatsache, dass die Marke mittlerweile neben dem eigenen Unternehmen viele andere Stakeholder hat, die sie spielen, ist eine derartige Entscheidung nicht mehr unabhängig möglich. Es geht heute nicht mehr um das „Ob“, sondern eher um das „Wie“ – mit oder ohne Sie.
Natürlich sollte man nicht kopflos und ohne gründliche Planung in Social Media starten, aber das gilt auch – mit wenigen Ausnahmen – für alle sonstigen Marken- oder Vertriebsaktivitäten. Eine pauschale Risikoeinschätzung ohne den konkreten Einsatzzweck für das konkrete Unternehmen genau zu beleuchten, sehe ich dabei weder als sinnvoll noch als glaubwürdig möglich an.
Von der Chance zum Ziel
Im Optimalfall ist das Ergebnis der Nutzung von Social Media eine positiv emotionalisierte Marke, die sich vom Wettbewerb erfolgreich und positiv differenziert und strategische Kern-Themen bzw. –Themenfeldern deutlich spürbar besetzt. Und dadurch eine Reputation aufbaut, die durch die digitalen Hallen dringt und eine ertragswirksame Strahlkraft für die relevanten Zielgruppen entwickelt.
Diese Chance besteht auch für BtoB-Unternemen. Wer hier nach einer Erstanalyse die besten Potentiale für das eigene Unternehmen identifiziert und daraus Ziele entwickelt, gibt Chancen eine hoffnungsvolle Zukunft.
The Future is now
Die bisherige Entwicklung von Social Media macht Trendprognosen zu einem gemeinsamen Revier von seriösen Forschern und Hobby-Astrologen. Obwohl ich mich zu keiner der beiden Disziplinen zähle, wage ich einen kleinen
Ausblick:
Eine Tatsache ist bereits, dass Social Media auch BtoB-Marketern die Chance gibt, ihre Marken endlich emotionaler zu inszenieren. Ich wünsche mir, dass es in 2011 zum Trend wird, diese Chance auch zu nutzen.
Weitere Trends:
1. Presse und Media
Die Journalisten sind heute schon im Social Web aktiv und auch die PRVerantwortlichen in den Unternehmen rücken nach. Als nächstes wird es eine weitere Monetarisierung der Social Media Kanäle über neue/ innovative Media- Konzepte geben.
2. Mobile
Mit der Weiterentwicklung von Location based Services, QR Codes, Apps und Augmented Reality wird Social Media „on the go“ noch stärkere Bedeutung gewinnen als schon heute – auch im BtoB. Vorstellbar sind z.B. hoch intelligente Beratungs- bzw. Vertriebseinsätze von mobile Social Media Tools direkt am Point of Action.
3. Branding by Content
Content Marketing rückt immer stärker in den Fokus. Es geht mehr und mehr um Inszenierung und Multiplikation von spannenden Content-Geschichten, die in strategische Kernthemen einzahlen.
4. Social Web Readiness von BtoB-Unternehmen
Die Unternehmen werden ihre Organisation sukzessive so anpassen, dass die neuen Anforderungen für Social Media und Content Marketing über alle Abteilungen und Disziplinen erfüllt werden.
5. Geschwindigkeit
Die Geschwindigkeit von Social Media wird sich weiter verstärken und auch den Social Media bedingten Wandel in unserem Lebensstil noch einmal mit Warp Geschwindigkeit beschleunigen – wenn wir Glück haben vielleicht mit den von Star-Trek bekannten Trägheitsdämpfern.