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    Latente Steuern

     
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    k. A.
    Beschreibung
    Aktivposten und/oder Passivposten zum Ausgleich des Unterschieds zwischen der aufgrund der Steuerbilanz veranlagten Steuerschuld und der aufgrund der Handelsbilanz verursachten wirtschaftlichen Steuerbelastung. Für die Ermittlung latenter Steuern gibt es im wesentlichen zwei Konzepte:
    Nach dem in §§ 274, 306 HGB verankerten Timing-Konzept resultieren die latenten Steuern aus zeitlich begrenzten Differenzen zwischen Handelsbilanzergebnis und Steuerbilanzergebnis (Einzelabschluss) bzw. zwischen Summe der Ergebnisse der zu konsolidierenden Einzelabschlüsse (=Handelsbilanz II) und konsolidiertem Ergebnis (=Konzernabschluss).
    Nach dem in IAS 12 und FAS 109 verwirklichten Temporary-Konzept resultieren latente Steuern aus dem Unterschied zwischen dem Buchwert von Vermögensgegenständen und Schulden in der Handelsbilanz (Einzelbilanz bzw. Konzernbilanz) und ihrem Ansatz in der Steuerbilanz. Das Temporary-Konzept ist umfassenderer als das Timing-Konzept.
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