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Termine dieser Eventreihe
| 8.3.2012 | - | 9.3.2012 | Frankfurt a. M. |
| 21.5.2012 | - | 22.5.2012 | Köln |
| 17.9.2012 | - | 18.9.2012 | Hamburg |
Beschreibung
Nach dem neuen Handelsrecht (BilMoG) ermöglicht das HGB insbesondere auf der Aktivseite und der GuV weitreichende Wahlrechte und Ermessensspielräume für die Bilanzierung. Es ergeben sich Änderungen und Neuregelungen, die wiederum umfangreiche Potenziale und Einschränkungen im Rahmen bilanzpolitischer Maßnahmen mit sich bringen. Es gilt, frühzeitig mögliche Auswirkungen auf Jahresabschluss, Bilanzanalyse und Rating zu erkennen und zu nutzen. In diesem Seminar erhalten Sie fundiertes Wissen über mögliche Ziele, Instrumente und Gestaltungspotenziale in der Bilanzpolitik nach neuem HGB.
Inhalte
Bilanzpolitik in der Praxis
Bilanzpolitik nach Handels- und Steuerrecht: Möglichkeiten, Maßnahmen und Grenzen.
Jahresabschlusspolitik.
Window Dressing.
Rechtsformabhängige Elemente.
Semantik in der Bilanzpolitik.
Publizitätspolitik.
Grundlegende Neuerungen durch das BilMoG.
Ziele, Instrumente und Gestaltungspotenziale
Ziele der Bilanzpolitik.
Vergleich zwischen altem und neuem HGB.
Formelle und materielle Bilanzpolitik und deren Gestaltungspotenziale im Handelsrecht.
Formelle Bilanzpolitik
Ausweiswahlrechte.
Gliederungswahlrechte.
Erläuterungswahlrechte.
Neuregelungen durch das BilMoG.
Materielle Bilanzpolitik
Ansatz- und Bewertungswahlrechte.
Ermessensspielräume.
Sachverhaltsgestaltung.
Neuregelungen durch das BilMoG.
Gestaltungspotenziale einzelner Positionen
Kriterien für Aktivierung und Passivierung, Aufwand und Ertrag.
Anlagevermögen: Bewertungsgrundlagen, verkürzte Nutzungsdauern, Abschreibungen.
Leasing.
Umlaufvermögen, Vorratsvermögen.
Rücklagen.
Rückstellungskatalog.
Umgruppierung von Positionen in Bilanz und GuV.
Bilanzpolitik und -analyse
Bilanzpolitische Ziele und Spielräume im Hinblick auf das eigene Unternehmen.
Auswirkungen auf die Bilanzanalyse.
Semantik und Bilanzpolitik: optimale Wortwahl (u. a. im Lagebericht).
Analysekriterien von Banken und Analysten.
Auswirkungen auf die externe Bilanzanalyse
Ergebniskosmetik im Zielkonflikt zu Glaubhaftigkeit und Nachhaltigkeit gegenüber externen Analysten und bankenseitigem Rating?
Verbesserung der Kreditwürdigkeit, Kennzahlenoptimierung.
Stolperfallen bei der Anwendungsbilanz und ergebnispolitischen Gestaltungspotenzialen.
Auswirkungen durch das neue HGB (BilMoG)
Auswirkungen auf die ertragsteuerliche Bemessungsgrundlage
Gewinnerhöhung versus Steuerlastreduzierung.
Ergebnisglättung und Steuerlastverschiebung.
Ihr Nutzen
In diesem Seminar werden anhand konkreter Praxisbeispiele die Möglichkeiten der Buchung und Bilanzierung komplexer Sachverhalte vor dem Hintergrund individueller bilanzpolitischer Ziele besprochen. Dieses Seminar soll Sie dazu befähigen,
- in Ihrem Unternehmen Möglichkeiten der Bilanzpolitik zu erkennen,
- auch bei schwierigen Bilanzierungsfragen bestehende Gestaltungspotenziale zielgerichtet auszuschöpfen,
- Neuregelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) zu verstehen und anzuwenden,
- mögliche Konsequenzen auf die Besteuerung Ihres Unternehmens einzuschätzen und entsprechend zu reagieren sowie
- Veränderungen, u. a. im Bereich der Kreditwürdigkeitsanalyse zu erkennen und zum eigenen Nutzen einzusetzen.
Zielgruppe Mitarbeiter aus dem Finanz- und Rechnungswesen sowie der Geschäftsleitung, dem Controlling und der Internen Revision sowie Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater sowie deren qualifizierte Mitarbeiter, Unternehmensanalysten, Firmenbetreuer.
Dozenten: Frank Wetzel
Dialog
Ihr Beitrag zu HGB-Bilanzpolitik
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