Zukunftsforschung und die mit ihr verwandte Trendforschung werden von Managern und Unternehmern häufig als ungenau, unver-bindlich und unzuverlässig betrachtet. Zwischen ihrem Wissensbedarf und dem Wissensangebot der Zukunfts- und Trendforscher klafft oftmals eine große Lücke. Diese Lücke lässt sich mit einem Ansatz schließen, den wir Zukunfts-management nennen und als Brücke zwischen der Zukunftsforschung einerseits und dem strategischen Management andererseits definieren. Zukunftsmanagement schließt die Lücke zwischen der oftmals abstrakten und theoretischen Zukunftsforschung und den konkreten und praktischen Anforderungen der Unternehmen, in dem es systematisch die Zukunft der Märkte erkennt und aus diesen Erkenntnissen praktisch umsetzbare Strategien erarbeitet.
Zukunftsmanagement liefert systematisch Antworten auf die folgenden sechs Kernfragen:
1. Wie wird sich unser Markt-, Arbeits- und Lebensumfeld in den nächsten fünf bis zehn Jahren verändern?
2. Welche Bedrohungen und Chancen für neue Märkte, Produkte, Strategien, Prozesse und Strukturen erwachsen aus diesen Veränderungen?
3. Wie soll unser Unternehmen in fünf bis zehn Jahren im Sinne einer strategischen Vision aussehen?
4. Wie sollen wir uns auf mögliche überraschende Ereignisse und Entwicklungen in der Zukunft vorbereiten?
5. Wie gestalten wir unsere Strategie zur Verwirklichung der strategischen Vision?
6. Wie gestalten wir unser Zukunftsmanagement als laufenden Prozess?
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