Kann man Innovation planen? Wie bleibt ein Unternehmen
offen für Neuerungen? Diese Fragen diskutierte eine
Gesprächsrunde bei IDS Scheer.
Unser Innovationsprozess begann 1992 und ist
bis heute nicht zu Ende“, sagt Wolfram Jost. Aus
dem damals angekündigten Prozessmodellierungstool
ARIS ist inzwischen eine Familie aus über 20
Produkten herangewachsen. Die anfangs aus drei Mitarbeitern
bestehende Entwicklungsabteilung umfasst
inzwischen eine Gruppe von 150 Personen. ARIS war
eine völlig neue Idee, wie man Informationssysteme
beschreiben kann. Im Sinne des Ökonomen Joseph Alois
Schumpeter, der erstmals Innovation für die Wirtschaft
defi nierte, eine echte Invention, eine Erfi ndung also.
Auch das Prozessmonitoring, das vor fünf Jahren als
ARIS-Process Performance Manager (ARIS PPM) auf
den Markt kam, stuft Jost, der in Kundenkreisen auch
„Mister ARIS“ genannte oberste Produktchef des Unternehmens,
als so eine grundlegend neue Idee ein.
„Solche Grundideen“, ist er sicher, „kann man nicht
planen. Hier entscheiden Instinkt und Bauchgefühl.“
-
0.35 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.






