T-Systems ‑ Wachstum und Innovation mit integrierten ICT-Lösungen

T-Systems ist die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom. Der Dienstleister bietet wie kein anderes Unternehmen auf der Welt die gesamte Palette der Informations- und Kommunikationstechnik aus einer Hand. Auf Basis des umfassenden Know-hows aus diesen beiden Welten entwickelt T-Systems integrierte ICT-Lösungen (ICT = Information and Communication Technology) und ist damit einer der Innovationstreiber der Branche. Im Geschäftsjahr 2005 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 12,9 Milliarden Euro und beschäftigte in mehr als 20 Ländern etwa 52.000 Mitarbeiter.

T-Systems betreut weltweit 160.000 Geschäftskunden. Dazu gehören multinationale Konzerne wie DaimlerChrysler und EADS, Institutionen der öffentlichen Hand wie die katalonische Regierung Generalitat sowie kleine und mittelständische Unternehmen wie der Papierhändler Schneidersöhne oder der Polstermöbelhersteller himolla. Für die Großkunden entwickelt und betreibt T-Systems Infrastruktur- und Branchenlösungen, bietet international Outsourcing und übernimmt ganze Geschäftsprozesse (Business Process Outsourcing) wie etwa die Gehaltsabrechnung. Das Angebot für den Mittelstand reicht von kostengünstigen Standardprodukten über Hochleistungsnetze auf Basis des Internet-Protokoll (IP) bis hin zur Entwicklung kompletter ICT-Lösungen. 

Innovative Lösungen für mehr Flexiblität und geringere Kosten

Die Kunden profitieren von der einzigartigen Fähigkeit von T-Systems, das technologische Wissen aus IT und Telekommunikation sowie tiefgehende Branchen- und Prozesskenntnisse in konkrete, nahtlos integrierte ICT-Lösungen umzusetzen. Als Innovationsführer treibt T-Systems damit das Zusammenwachsen von Festnetz, Mobilfunk, Internet und Informationstechnik voran. Diese integrierten Lösungen bringen den Kunden entscheidende Vorteile im globalen Wettbewerb: Sie machen die Unternehmen flexibler und schneller ‑ bei gleichzeitig geringeren Kosten.

Bekanntestes Beispiel ist das satellitengestützte Lkw-Mautsystem in Deutschland: Hier greifen IT und Telekommunikation von der Ortung der Lkw über die Erfassung ihrer Fahrdaten bis zur Abrechnung der Gebühren ineinander. Während Toll Collect das System betreibt, ist T-Systems der zentrale Zulieferer des Projekts. Das Unternehmen entwickelte große Teile des Mautsystems, integrierte alle für die Erhebung der Maut notwendigen Einzelkomponenten zu einem funktionierenden Gesamtsystem und betreibt die gesamte ICT-Infrastruktur für Toll Collect.

Auch bei dynamischen Dienstleistungen, so genannten Dynamic Services, bringt die Integration von IT- und Telekommunikationskomponenten den T-Systems-Kunden Vorteile. Mit diesem neuen Modell können sie nicht nur Software aus dem Netz mieten, sondern auch Hardware, Rechenleistung und Datenspeicherplatz. Der Kunde bezieht und bezahlt dabei nur die Kapazitäten, die er tagesaktuell benötigt. Damit kann er flexibel auf Anforderungen seines Geschäftsverlaufs reagieren und seine Kosten senken. Das nutzt beispielsweise der Polstermöbelhersteller himolla, dessen Geschäftsverlauf saisonbedingt häufig schwankt. Hier sind Dynamic Services ein wichtiger Hebel zur Kostensenkung geworden. 

Von niedrigeren Kosten profitieren Kunden auch bei der Übertragung von Daten und Sprache über das Internet-Protokoll (IP). Auch hier setzt sich T-Systems aufgrund seiner ICT-Kompetenz an die Spitze des Trends: Das Unternehmen wird seine gesamte Netzinfrastruktur auf IP umstellen. Das gilt nicht nur für die lokalen Netze, die PCs und Telefone anschließen, sondern auch für sämtliche Verbindungen, die die Unternehmensgrenzen überschreiten.

Passgenaues Leistungsangebot

Lösungen wie Dynamic Services oder Voice over IP gehören zum horizontalen, branchenunabhängigen Leistungsangebot von T-Systems, das sich an alle Branchen und alle Kundensegmente richtet. Weitere Beispiele für solche Leistungen sind Infrastrukturdienste, SAP-Hosting, Managed Desktop Services oder Sicherheitslösungen. So konzipierte T-Systems etwa für den mittelständischen Getränkehersteller Berentzen ein umfassendes Sicherheits-Konzept, das die rund 350 Mitarbeiter-PCs und die 50 Server des Unternehmens vor Viren, Würmern, Hackern und anderen Angriffen schützt. Eine immer wichtigere Rolle im horizontalen Leistungsangebot spielen auch die so genannten „Seamless Communication“-Lösungen. Dabei integriert T-Systems standortabhängige Anwendungen mit mobilen, um den Kunden maximale Beweglichkeit zu verschaffen. Heute machen horizontale Lösungen rund 80 bis 85 Prozent des Umsatzes von T-Systems aus. Gerade mit den neuen, innovativen Angeboten will T-Systems hier künftig weiter expandieren.

Tiefe Kenntnis der Branche und des jeweiligen Kunden setzen die vertikalen, also branchenspezifischen Leistungen von T-Systems voraus. Die Branchen Öffentliche Hand, Telekommunikation und Automobilindustrie bedient der Dienstleister entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit vertikalen Lösungen. Weitere Branchen geht das Unternehmen selektiv  an ‑ das heißt mit ausgewählten, erfolgreichen Lösungen. Dazu gehören: Gesundheit, Reise, Transport, Logistik, Finanzen, Luftfahrt und Verteidigung. So unterstützt der Dienstleister etwa die Banken mit einer Lösung zur Wertpapierabwicklung und den Handel durch Commodity Online Services, mit denen sich die Herkunft von Waren lückenlos zurückverfolgen lässt. Auf diese Lösung setzt beispielsweise das European Egg Consortium, das in seiner Datenbank die Legebetriebe fast aller in Deutschland verkauften Eier speichert. Damit kann jeder Verbraucher die Herkunft eines Eis mit Hilfe des aufgestempelten Codes im Internet ermitteln.

Die besondere Stärke von T-Systems in den Branchen Öffentliche Hand, Telekommunikation und Automobilindustrie spiegelt sich in den IT-, TK- und integrierten Lösungen wider und deckt jeweils die gesamte Wertschöpfungskette ab. So unterstützt T-Systems in der Telekommunikationsbranche die Deutsche Telekom und ihre internationalen Tochterunternehmen weltweit. Im Öffentlichen Sektor setzen nicht nur deutsche Verwaltungen aus Bund, Ländern und Gemeinden auf T-Systems, sondern beispielsweise auch die Stadtverwaltung von Mallorca oder die Finanzbehörde in Madrid. In der Automotive-Branche gehören sowohl globale Automobilhersteller wie DaimlerChrysler und VW als auch Zulieferer und Händler zu den Kunden. T-Systems hat seine Position in der Branche durch die Übernahme der VW-Tochter gedas entscheidend gestärkt. Zudem hat das Unternehmen dadurch seine internationale Reichweite in Wachstumsmärkten wie Spanien, Frankreich und Großbritannien und an Automotive-Standorten in Nord- und Lateinamerika sowie Asien erweitert. Auf dieser Basis hat die Telekom-Tochter für die Automobilbranche das Ziel, bis 2010 Weltmarktführer zu werden.

Top-Position im Markt bis 2010 ausbauen

Die Integration von gedas hat das internationale Wachstum von T-Systems entscheidend voran gebracht und ist damit auch ein Meilenstein in der Wachstumsstrategie des Unternehmens. Die Ziele sind klar: Bis zum Jahr 2010 will die Telekom-Tochter über alle Großkundensegmente hinweg unter die Top 3 in Europa kommen und Marktführer für den Mittelstand in Deutschland werden. Dazu setzt das Unternehmen auf profitables Wachstum. Da T-Systems in Deutschland bereits Marktführer ist, liegt neues Potenzial dafür vor allem im Ausland. Bis 2010 soll daher der Anteil der außerhalb Deutschlands erzielten Umsätze von heute 18  auf 30 Prozent steigen. Dafür will T-Systems zum einen die globale Lieferfähigkeit für seine international agierenden Kunden weiter verbessern, auch mit Hilfe von Partnern. Zum anderen will der Dienstleister verstärkt lokale Aufträge gewinnen, und zwar vor allem in den europäischen Kernländern, also in Großbritannien, Benelux, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich und der Schweiz. Um die Wachstumsziele zu erreichen, wird T-Systems die Effizienz weiter steigern und die Kosten senken. Dazu gehört auch die verstärkte Nutzung von Off- und Nearshore-Standorten in Indien, Ungarn oder der Slowakei. Damit kann das Unternehmen seinen Kunden die erforderliche Mischkalkulation aus Hoch- und Niedriglohnländern anbieten.

Beim Mittelstand in Deutschland will T-Systems vor allem mit standardisierten Lösungen und innovativen Angeboten ‑ etwa auf Basis der IP-Technologie ‑ punkten. So will die Telekom-Tochter Nummer-Eins-Dienstleister für den Mittelstand werden und damit die  führende Position im Heimatmarkt sichern. Von   Computeranwendungen bis zum Großrechner: Dynamic Services machen früher unerschwingliche Leistungen für den Mittelstand attraktiv. Unternehmen zahlen nur noch nach bestellter Menge. Laut Gartner können Kunden durch diese neuen Nutzungsformen bis zu 40 Prozent bei ihren IT-Ausgaben bis zum Jahr 2010 einsparen.

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