Die Arbeit setzt neue Akzente bei der Beurteilung wirtschaftlicher und politischer Fragen.
In der Arbeit zeigt der Autor die enge Verflechtung der emotional bewerteten Begriffe Wahrheit und Freiheit mit den Problemen der Ideenfindung auf.
Er geht von folgenden Annahmen aus:
Kreativität kann nicht erlernt werden. Entweder man hat es oder man hat es nicht.
Wie alle Kennzeichnungsmerkmale kann die Fähigkeit, Ideen zu kreieren einer Gauß-Verteilung oder Glockenkurve zugeordnet werden ( wenig schlechte, viele brauchbare aber auch nur wenig originelle ).
Aus diesem einfachen Sachverhalt hat der Autor neue theoretische Ansätze für die Optimierung der Forschungsarbeit entwickelt.
Darüber hinaus hat er aus dem Wirken der Gauß-Verteilung weltanschauliche Schlussfolgerungen gezogen, in denen er eine Alternative zu den aktuellen Verteilungskonzepten und zur Mehrwerts-Theorie nach Marx sieht. In einer schonungslosen Gesellschaftskritik setzt er sich mit der gesellschaftlichen Entwicklung in der Bundesrepublik auseinander.
Mit dem, bei der Schilderung seiner autobiographisch geprägten Bemühungen um die Durchsetzung seiner Erkenntnisse zur Ideenfindung in der DDR, verwendeten authentischen Aufzeichnungen, setzt er neue Akzente bei der Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit.
Eine ehrliche und von pragmatischer Kompromissbereitschaft geprägte Arbeit mit der versucht wird, die aktuellen politischen Auseinandersetzungen zu versachlichen.
Verlag: Akademische Verlagsgemeinschaft München ISBN: 978-3-89975-870-7
Autor : Dr. M. Schweiger
Das Anliegen des Buches soll am besten an Hand einer CRM-Anwendung mit einfachen Worten ohne philosophische Erörterungen erläutert werden. Nur wenige Menschen sind befähigt, Ideen zu generieren. Das wird durch die Gauß-Verteilung beschrieben. Man muss deshalb bestrebt sein, so viele Ideenträger wie möglich, in die Lösung eines Problems einzubeziehen.
Die besondere Schwierigkeit, das zu vermitteln besteht darin, dass Anbieter von Erfinderschulen als eine Alternative ins Gespräch bringen, dass Kreativität erlernt werden kann. Das ist aber nur bedingt möglich. Jegliches Training ist nützlich und notwendig aber damit kann nicht das unterschiedliche Leistungsvermögen der Menschen nivelliert werden. Hier ist man letztlich doch vom Zufall abhängig, befähigte Mitarbeiter in der Belegschaft zu finden oder besser zu haben. Vor Allem muss man deshalb zumindest versuchen alle Mitarbeiter des jeweilig Verantwortungsbereiches in die Lösungsfindung einbeziehen. Die Masse an Ideenträgern machts!
Mit der Zielsetzung, möglichst viele Ideenträger in die Lösung einzubeziehen, kann man gleichzeitig viele nützliche Aufgaben lösen.
Im Besonderen mittelständische Betriebe sollten die Möglichkeit, Kunden in den Prozess der Lösungsfindung einzubinden als Chance sehen. Dieses Prinzip bietet eine Reihe von Vorteilen, besonders zum Beispiel für Baumärkte. Es wird aber hier bisher nur halbherzig genutzt.
Zwangsläufig werden Baumärkte viel von so genannten „Bastlern“ besucht. Sie sind vielleicht auch das größte und auch ein profundes Klientel. Man könnte doch ohne zu großem Aufwand diese Kunden auffordern, Verbesserungen an den angebotenen Waren in den Websites dieser Unternehmen als Verbesserungsvorschlag einzureichen. Diesen Gedanken könnte man erweitern, indem in den Filialen der Baumärkte Briefkästen anbringt in denen solche Verbesserungsvorschläge eingeworfen werden. Die Tätigkeit der Filialleiter sollte auch danach bewertet werden, wie sie es verstehen, diesen Prozess der Einbeziehung von Kunden zu steuern und mit eigenen Initiativen weiterzuentwickeln.
Man hätte so ein Modell, das durchaus mit der überaus erfolgreicher DDR- Sportbewegung verglichen werden kann.
Die DDR Sportbewegung setze auf die Schulen, in denen zwangsläufig alle Kinder
zu finden sind. Hier wurde bereits zusammen mit den Sportvereinen eine intensive Talentauswahl betrieben. Diese wurde durch so genannte Spartakiaden auf Kreis- Bezirks- und DDR-Ebene noch verfeinert und intensiviert.
Auf diese Weise konnte man sich auf ein riesiges Potenzial stützen.
(Zu den an dieser Stelle üblichen Dopingvorwürfen, erlaube ich mir die Bemerkung, dass das offensichtlich fast überall praktiziert wird. Die effektive Kaderauswahl aber das entscheidende Merkmal des Erfolges ist)
Das „Baumarktmodell“ würde sich ebenso auf eine Auswahl an Ideen aus der gesamten Bundesrepublik stützen. Die Filialleiter würden ebenso wie die Sportlehrer an den Schulen für einen gesunden Wettbewerb sorgen.
Vorteile wären: Generierung origineller Produktverbesserungen und auch origineller neuer Produkte, Steigerung des Umsatzes durch einen höheren Besuch der Baumärkte durch die „Bastler“, Gewinnung von Experten, auch für die Zulieferer der Baumärkte, was besonders die Personalchefs interessieren dürfte.
Wichtig ist, dem Gesetz der grossen Zahl als Aussage aus der Gauß-Verteilung konsequent Geltung zu verschaffen und das Tätigkeitsprofil der Manager zu verändern. Nicht die Durchsetzung der eigenen Vorstellungen sollte deren Hauptaufgabe zu sein, sondern die umfassende Erschießung der Fähigkeiten ihre Mitarbeiter.
Wer es nicht versteht wenigstens alle Mitarbeiter seine Verantwortungsbereiches in die Lösung der Aufgaben einzubinden, wird irgendwann scheitern, besonders im Ansehen bei seinen Mitarbeitern
Darüber hinaus sollten Wege erschlossen werden, externe Kapazitäten zu erschließen, mit den jetzt gegebenen Möglichkeiten weltweit via internet, wie es zum Beispiel von der US-Firma < www.innocentive.com > mit Erfolg praktiziert wird.
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.
