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  • Frage von Stanislav Dobenko, RGE Rolvering, Germann & Effing Unternehmensberatung PartG an das Netzwerk Cloud Computing | 17.4.2014, 18:30:43 Kooperationspartner gesucht

    Für eine  Software-Firma aus St. Petersburg, Russland, bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Kooperationspartner in Deutschland, um eine in Russland entwickelte Software für den deutschen Markt anzupassen und in Deutschland gemeinsam zu vertreiben. Perspektivisch ist die russische Firma interessiert nach der...  mehr

    Für eine  Software-Firma aus St. Petersburg, Russland, bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Kooperationspartner in Deutschland, um eine in Russland entwickelte Software für den deutschen Markt anzupassen und in Deutschland gemeinsam zu vertreiben. Perspektivisch ist die russische Firma interessiert nach der erfolgreichen Entwicklung des deutschen Produktes auch den Vertrieb in Kooperation mit dem Partner durchzuführen.

    Wenn Sie die nachfolgenden Kriterien erfüllen und Interesse an einer Zusammenarbeit haben, würde ich mich über eine Nachricht/ Erstgespräch sehr freuen.

     

    Fachspezifische Anforderungen bzw. erforderliche IT-Qualifikationen:

    Programmierung von Anwendungen:

     Vertiefte Kenntnisse von  j2se.

    Vertiefte Kenntnisse von servlets, spring, javascript (jquery), zk framework, jasper reports, sql  

    Programmierung von Datenbanken:

    Vertiefte Kenntnisse von of  sql, pl/sql.

    Kenntnisse von jasper reports  ist wünschenswert.

     

    Erforderliche Computersprachen für den Prototyp:

    1. Oracle database sowiePL/SQL Sprache
    2. Anwendungen in Java und JavaScript mit Hilfe von ZK framework
    3. Open format DWF von Autodesk  i wird zur Demonstration von 3D Schemata verwendet
  • Blog-Eintrag von Stefanie Eckart, IPI GmbH IPI GmbH - Blog | 17.4.2014, 8:21:04 Microsoft Cloud Event am 2.6. in München

    Textkörper: Die Vorteile des Cloud Computing sind nicht mehr von der Hand zu weisen. Unternehmen und öffentliche Verwaltungen schätzen es, eine professionelle Infrastruktur ohne hohe Anschaffungs- und Betriebskosten nutzen zu können. Zudem bietet die Cloud eine große Flexibilität.   Office 365 ermöglicht von...

    Textkörper:

    Die Vorteile des Cloud Computing sind nicht mehr von der Hand zu weisen. Unternehmen und öffentliche Verwaltungen schätzen es, eine professionelle Infrastruktur ohne hohe Anschaffungs- und Betriebskosten nutzen zu können. Zudem bietet die Cloud eine große Flexibilität.  

    Office 365 ermöglicht von praktisch überall aus Zugriff auf die vertrauten und unerlässlichen Microsoft Office-Anwendungen sowie auf leicht zu verwaltende IT-Services.  
     
    Wie aber steht es mit dem Datenschutz und der Datensicherheit in der Microsoft Cloud sowie der Einhaltung von deutschem und europäischem Datenschutzrecht? Was macht Microsoft für die Sicherheit Ihrer Daten in der Cloud, und was müssen Sie beachten?  
    Diese und andere Themen möchten wir am 02. Juni 2014 mit Ihnen gemeinsam diskutieren. Neben Vertretern von Microsoft werden renommierte IT-Rechtler zu wichtigen rechtlichen Aspekten in Bezug auf die Cloud Stellung nehmen und Ihnen Gelegenheit geben, Fragen zu stellen. 
     
    cloud header.jpg
     
    Agenda:
     
    09:30 - 10:00
    Eintreffen der Teilnehmer
    10:00 - 11:00
    Office 365 - Ein Überblick mit Fokus auf die Kernmerkmale sowie Datensicherheits- und Datenschutzleistungen
    Florian Müller,
    Lösungsberater Productivity,
    Microsoft Deutschland GmbH
    11:00 - 11:45
    Office 365 – datenschutzkonform nach deutschem Recht?
    Dr. Jan-Peter Ohrtmann,
    Rechtsanwalt,
    PricewaterhouseCoopers
    Legal AG
    11:45 - 12:30
    Office 365- Erfahrungen aus der Beratungspraxis
    Prof. Dr. Michael Schmidl,
    Rechtsanwalt,
    Baker & McKenzie
    12:30 - 13:30
    Mittagessen
    13:30 - 14:15
    Wie arbeitet Microsoft mit den Datenschutzbehörden zusammen – ein Bericht aus der Praxis
    Alexandra Buchberger und
    Dr. Dirk Bornemann,
    Rechtsabteilung Microsoft Deutschland GmbH
    14:15 - 15:15
    Nationale Ansichten und internationale Realitäten – Datenschutzbehörden und die Cloud
    Dr. Fabian Niemann,
    Rechtsanwalt,
    Bird & Bird LLP
    15:15 - 15:45
    Kaffeepause
    15:45 - 16:15
    NSA - was sagt Microsoft zu der aktuellen Diskussion
    Dr. Friederike Neunhoeffer und
    Dr. Swantje Richters,
    Rechtsabteilung Microsoft Deutschland GmbH
    16:15 - 17:15
    Alles Bavarian Cloud - oder was? Die internationale Dimension der Cloud
    Prof. Dr. Peter Bräutigam, Rechtsanwalt, Noerr LLP
      
    Eine PDF Version zum Ausdrucken mit weiteren Informationen zu den Referenten finden Sie hier:
    http://www.mscloudevent.de/Einladungskarte.pdf  
     

    Unser Partner Microsoft freut sich über Ihre Anmeldung unter www.mscloudevent.de oder aber per formloser E-Mail an mscloudevent@event-team.com.

    Bild- und Textquelle: Microsoft

    Kategorie: Events
    Veröffentlicht: 17.04.2014 10:21
  • Blog-Eintrag von Felix Höger, PIRONET NDH AG Business-Cloud | 17.4.2014, 7:00:23 Cloud für den deutschen Mittelstand: das Gelbe vom Ei!

    – Frohe Ostern! – Frage: Wer feiert dieses Jahr seinen 40. Geburtstag, ist jedoch noch so jung wie damals und darf in keinem Osternest fehlen? Richtig: das Überraschungsei! Der Erfolg des »Ü-Eis« liegt wohl darin begründet, dass man einfach wissen muss, was da drin ist, wie dieses Video hier zeigt In diesem Sinne...

    – Frohe Ostern! – Frage: Wer feiert dieses Jahr seinen 40. Geburtstag, ist jedoch noch so jung wie damals und darf in keinem Osternest fehlen? Richtig: das Überraschungsei! Der Erfolg des »Ü-Eis« liegt wohl darin begründet, dass man einfach wissen muss, was da drin ist, wie dieses Video hier zeigt In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Lesern frohe Ostern – mit vielen Überraschungseiern. Überraschungen lieben wir ja besonders dann, wenn sie angenehm sind. Eine solche gab es bei der jüngsten Studie von TecChannel „Cloud Computing im Mittelstand“. Denn siehe da: Dem deutschen Mittelstand geht es bei der Cloud nicht vorrangig um Kosteneinsparungen, sondern um Flexibilität: „Mehr Flexibilität ist den KMU-Teilnehmern mit 65 Prozent deutlich wichtiger als das Standardargument der niedrigeren IT-Kosten, das nur 56 Prozent nennen.“ 53 Prozent schätzen die „schnellere Bereitstellung von IT-Services“. Fast ebenso wichtig sind „eine höhere Ausfallsicherheit beziehungsweise Verfügbarkeit der IT und eine verbesserte Skalierbarkeit von IT-Diensten“. Diese Ergebnisse wollen wir lobend erwähnen und die in der Head des „TecChannel“-Berichts getroffene Aussage „Cloud Computing – der deutsche Mittelstand hinkt hinterher“ geflissentlich überlesen – Rosige Cloud-Aussichten für den deutschen Mittelstand – Im Ernst: Wir finden es nicht »nett«, dass immer wieder gesagt wird, dass die Cloud für deutsche Mittelständler nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist. Zum einen ist „Mittelstand“ ja ein dehnbarer Begriff. Zum anderen: Wer kann es mittelständischen Unternehmen, die als Rückgrat der deutschen Wirtschaft gelten, verdenken, dass sie nach der NSA-Affäre eben zweimal hinschauen, bevor sie den Schritt in die Wolke wagen?! In diesem Sinne ist laut „TecChannel“-Studie für 54 Prozent der über 250 Befragten der Speicherort Deutschland „sehr wichtig“ – und für weitere 17 Prozent „wichtig“. Auch ist es nicht so, dass der deutsche Mittelstand jetzt NSA-Affäre-bedingt vor der Cloud wie das Kaninchen – oder sollen wir lieber sagen »der Osterhase« – vor der Schlange steht. Im Gegenteil: Die „Nachfrage nach Lösungen aus der Cloud steigt trotz NSA-Affäre auch im deutschen Mittelstand weiter an.“ So lautet zumindest der aktuell von IDC formulierte IT-Trend Nummer drei für den Mittelstand in Deutschland. Auch die anderen vier Trends sind durchaus rosig. Lesen Sie also den hoffnungsfrohen „CIO“-Beitrag von Lynn-Kristin Thorenz, Director Research & Consulting bei IDC in Frankfurt: „Mehr Cloud trotz NSA-Affäre. IDC: 5 IT-Trends im Mittelstand 2014“ …
  • Blog-Eintrag von Dipl. Wirtschaftsinformatiker Torsten Scholz, itelligence AG blog.it | 14.4.2014, 11:17:15 Einladung zur itelligence Roadshow: SAP Security – Datensicherheit

    Sind Ihre SAP Systeme sicher? „Der Ingenieursverband ist alarmiert: Die Schäden durch Wirtschaftsspionage in Deutschland seien dramatisch. Deutsche Unternehmen würden mindestens 100 Milliarden Euro pro Jahr verlieren, schätzt der Verband.” (Quelle: FAZ 03.02.2014) Viele Experten warnen vor stark zunehmender...

    Sind Ihre SAP Systeme sicher? „Der Ingenieursverband ist alarmiert: Die Schäden durch Wirtschaftsspionage in Deutschland seien dramatisch. Deutsche Unternehmen würden mindestens 100 Milliarden Euro pro Jahr verlieren, schätzt der Verband.” (Quelle: FAZ 03.02.2014) Viele Experten warnen vor stark zunehmender Gefahr von Industriespionage von außen. Zahlreiche Unternehmen sind noch nicht genügend vor möglichen Bedrohungen geschützt. Sicherheit in SAP-Systemen hat viel zu tun mit Technik: Netzwerke, Betriebssysteme und Datenbanken bieten Angriffsflächen. Zu deren Schutz stellen die Anbieter von Sicherheitsprodukten ausgereifte Werkzeuge zur Verfügung. Aber auch die SAP AG hat spezielle Produkte zur Absicherung der Systeme im Portfolio. Auf der itelligence Roadshow „SAP Security – Datensicherheit” (am 20. Mai 2014 in Bielefeld und am 22. Mai 2014 in München; jeweils in der örtlichen Geschäftsstelle der itelligence AG) zeigen wir Ihnen anhand ausgewählter Praxisbeispiele, wie Sie Ihre SAP-Systeme weiter absichern und vor Bedrohungen schützen können. Informieren Sie sich auf unserer Roadshow „SAP Security – Datensicherheit“ über neuartige Lösungen! Folgende Schwerpunktthemen haben wir für Sie ausgewählt: Die Benutzerverwaltung im Fokus der IT Sicherheit? Wirtschaftsspionage – Der Agent kommt aus dem Netz SAP Security an folgenden Beispielen: HANA Security und SAP NetWeaver Application Server, add-on for code vulnerability analysis (ABAP Code Scanner) Wirksame Berechtigungsstrategien und GRC in der Praxis Kurzüberblick: itelligence Services rund um das Thema SAP-Security Nutzen Sie diese Gelegenheit und registrieren Sie sich online unter http://www.itelligence.de/events. Die Teilnahme ist für Sie selbstverständlich kostenlos, Anmeldeschluss ist eine Woche vor Veranstaltungsbeginn. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! - von Jürgen Fülster, Technologieberatung der itelligence AG -
  • Blog-Eintrag von Dr. Helge Lach, Deutsche Vermögensberatung AG DVAG Unternehmensblog - Blog | 11.4.2014, 9:41:00 “Google minus”

    “Google plus” kennen die meisten inzwischen als soziales Netzwerk, z.B. neben Facebook. Als “Google minus” könnte man – mit Blick auf die bisher sehr bescheidenen Erfolge – die Aktivitäten des Branchengiganten im Bereich Versicherungsportale bezeichnen. Groß wurde schon für das Jahr 2013 der Start eines solchen...

    “Google plus” kennen die meisten inzwischen als soziales Netzwerk, z.B. neben Facebook. Als “Google minus” könnte man – mit Blick auf die bisher sehr bescheidenen Erfolge – die Aktivitäten des Branchengiganten im Bereich Versicherungsportale bezeichnen. Groß wurde schon für das Jahr 2013 der Start eines solchen Portals in Deutschland angekündigt. Die Einführung wurde dann immer wieder verschoben, und es ist nunmehr auch für das Jahr 2014 nicht einem Start zu rechnen (s. Zeitschrift für Versicherungswesen, Heft, 7/2014, S. 173). Zu negativ sind die Erfahrungen in anderen Ländern. Das Portal in Frankreich wurde gerade aufgegeben. Und das in Großbritannien liefe ”einigermaßen”. Nun wolle man weitere Erfahrungen in den USA abwarten, wo ein Portal in diesem Jahr in den Markt geht. Erfolgsmeldungen sehen anders aus. Die am Markt befindlichen Portale in Deutschland und die Direktversicherer werden zunächst einmal aufatmen, denn deren direkter Konkurrent wäre ein Google-Vergleichsportal gewesen. Zeigt sich am Ende: So einfach, wie manch einer glaubt, ist es eben doch nicht, den Menschen ein Versicherungsprodukt zu vermitteln. Und das schnelle Geld lässt sich damit auch nicht machen. Fast alle Versicherungsprodukte sind und bleiben kompliziert, weil mathematisch und juristisch geprägt. Dies ist auch einer Gründe, warum die meisten am Ende doch den Rat eines Fachmannes bevorzugen.      
  • Antwort von Cüneyt Tural zu Bedeutung Industrie 4.0 & Co – stehen wir vor einem großen Wandel? von Dr. Winfried Felser | 10.4.2014, 16:19:32 RE: Bedeutung Industrie 4.0 & Co – stehen wir vor einem großen Wandel?

    Industrie 4.0 ist zwar keine Revolution, dennoch stehen die Unternehmensorganisationen  vor einem großen Wandel. Die gängigen Kompetenzprofile müssen überarbeitet werden. Allerdings sind die Fachleute im Moment damit beschäftigt, die "Roboter" via Internet zu vernetzen. Die heißen Themen werden noch nicht so richtig...  mehr

    Industrie 4.0 ist zwar keine Revolution, dennoch stehen die Unternehmensorganisationen  vor einem großen Wandel. Die gängigen Kompetenzprofile müssen überarbeitet werden. Allerdings sind die Fachleute im Moment damit beschäftigt, die "Roboter" via Internet zu vernetzen. Die heißen Themen werden noch nicht so richtig gepackt. Lust auf mehr?
  • Blog-Eintrag von Felix Höger, PIRONET NDH AG Business-Cloud | 10.4.2014, 7:15:23 Scheidung auf Amerikanisch: Go, go, go!

    Die Zeichen stehen derzeit zweifellos auf „Rein in die Cloud“. Merkwürdigerweise ist von der anderen Richtung, also „Raus aus der Cloud“, kaum etwas zu hören. Nein, nicht dass nach den Enthüllungen über die Spionagepraktiken des US-Geheimdienstes NSA nun eine Massenflucht von Nutzern aus der Cloud begonnen hätte....

    Die Zeichen stehen derzeit zweifellos auf „Rein in die Cloud“. Merkwürdigerweise ist von der anderen Richtung, also „Raus aus der Cloud“, kaum etwas zu hören. Nein, nicht dass nach den Enthüllungen über die Spionagepraktiken des US-Geheimdienstes NSA nun eine Massenflucht von Nutzern aus der Cloud begonnen hätte. Aber für User von Cloud-Diensten ist es durchaus sinnvoll, sich eine „Exit-Strategie“ zu überlegen. Du kommst hier nicht raus: Viele Cloud-Service-Provider machen es ihren Kunden schwer, aus einem Vertrag auszusteigen oder nach Vertragsende an ihre Daten heranzukommen. Die Trennungs-Gründe Gründe dafür gibt es genug. Eine Reihe von ihnen listet Kyle Hilgendorf, Principal Research Analyst bei der Beratungsgesellschaft Gartner, in einem Beitrag im Gartner-Blog auf. Die meisten beziehen sich auf Mängel oder Fehlleistungen seitens des Cloud-Service-Providers. Dazu gehören Sicherheitslücken, ein schlechter Support, zu lange Ausfallzeiten von Services oder das Nichteinhalten von Service Level Agreements. Es gibt natürlich noch andere Gründe, die das traute Miteinander von Kunde und Anbieter trüben können. Allzu häufige und zu üppige Preiserhöhungen tragen sicherlich nicht dazu bei, einen Nutzer von Cloud-Services zum Bleiben zu bewegen. Auch eine unzureichende Beratung des Anwenders kommt selten gut an. Was Hilgendorf allerdings nicht anspricht: Auch der Nutzer kann durchaus der „Schuldige“ sein, wenn es denn zur Trennung kommt. Etwa wenn nach einer Übernahme des Kunden durch ein anderes Unternehmen dieses seinen eigenen Cloud-Service-Provider ins Spiel bringt. Um für solche Fälle gerüstet zu sein, sollte jeder Nutzer von Cloud-Computing-Diensten einen „Plan B“ in der Tasche haben, also eine Cloud-Exit-Strategie. Sie ist vor allem dann wichtig, wenn ein Provider den Dienst quittiert, sprich insolvent wird oder aus einem anderen Grund seine Aktivitäten im Bereich Cloud Computing einstellt. Dies kann beispielsweise die Konzentration auf andere Geschäftsfelder sein. Hoch problematisch: Ausstieg auf die harte Tour Wie wichtig eine Cloud-Exit-Strategie ist, zeigt das Beispiel des amerikanischen Cloud-Service-Providers (CSP) Nirvanix. Das Unternehmen war ein Anbieter von Cloud-Storage-Services. „War“ deshalb, weil sich Nirvanix am 1. Oktober 2013 für zahlungsunfähig erklärte und in den USA Gläubigerschutz gemäß Chapter 11 beantragte. So weit, so gut. Aus der Traum. Mit dieser lapidaren Mitteilung auf seiner Website überraschte der Cloud-Storage-Provider Nirvanix seine Kunden. Die im Statement angesprochene tatkräftige Hilfe bei der Migration von Daten zu anderen Cloud-Service-Providern erwies sich in der Praxis als höchst unzureichend. Bild: Nirvanix Die mehr als 1.000 Kunden von Nirvanix dürften jedoch aus allen Wolken gefallen sein, als ihnen der Cloud-Service-Provider mitteilte, sie möchten doch bitte innerhalb von 14 Tagen die Daten, die bislang auf Systemen von Nirvanix lagert, auf IT-Systeme eines anderen Providers oder zurück in ihr eigenes Data Center transferieren. Alle Cloud-Anwendungen, die diese Nutzer bislang von dem Anbieter bezogen hätten, stünden nur noch besagte zwei Wochen zur Verfügung. Kurzum: Der Provider verabschiedete seine Kunden nach Western-Manier mit einem derben „Raus hier, und zwar sofort!“. Erst nach massiven Protesten und wohl auch der Drohung, Schadenersatz geltend zu machen, ließ sich das bankrotte Unternehmen dazu erweichen, seinen Ex-Kunden eine vierwöchige „Umzugsfrist“ zu gewähren. Sportiv, sportiv: Cloud-Umzug in vier Wochen Doch auch vier Wochen sind ein lächerlich kurzer Zeitraum, um einen alternativen Cloud-Service-Provider zu finden oder um Terabyte oder gar Exabyte von Daten ins eigene Data Center zurückzuholen. Kunden von Nirvanix scheiterten bereits an der Hürde „Bandbreite“: Die Weitverkehrs-Datenleitungen ins Rechenzentrum des CSPs waren derart überlastet, dass Nutzer ihre Daten nur tröpfchenweise auf andere Storage-Ressourcen verlagern konnten. Ein weiteres Manko war der mangelnde technische Support durch Nirvanix. Zwar taten nach Berichten von Kunden die wenigen verbliebenen IT-Fachleute des Providers ihr Bestes. Doch die IT-Abteilungen der Anwender mussten dennoch in vielen Fällen „irgendwie“ an Daten und Informationen herankommen, die für die Migration der Informationsbestände erforderlich waren. Hinzu kam der extreme Zeitdruck: Innerhalb von vier Wochen mussten ein anderer CSP gefunden oder eine neue Strategie erarbeitet werden, die auf einer Private oder Hybrid Cloud basierte. Zudem waren Geschäftsprozesse zu berücksichtigen, die mit besagten Cloud-Services verknüpft waren. Auch diese Faktoren gilt es bei einer Migration zu überprüfen und gegebenenfalls auf die neuen Gegebenheiten abzustimmen. Fraglos kann eine IT-Abteilung diese Aufgaben bewältigen, gegebenenfalls mit Unterstützung von externen Fachleuten und Beratern des neuen Service-Providers. Aber wohl kaum innerhalb von vier Wochen. Laut Gartner-Analyst Kyle Hilgendorf wurde Gartner denn auch von Hilferufen verzweifelter Nirvanix-Kunden überschwemmt. Geordneter Ausstieg statt Chaos Was aber tun, um ein Chaos wie im Falle von Nirvanix zu verhindern? Wichtig ist zunächst einmal, eine Exit-Strategie zu erarbeiten und in die Vertragsregelungen mit dem Cloud-Service-Provider zu integrieren. Der Vertrag sollte beispielsweise Klauseln enthalten, die sicherstellen, dass der Kunde jederzeit Zugriff auf seine Daten im Cloud-Rechenzentrum hat, er jederzeit, auch nach Kündigung des Vertrags mit dem CSP, denselben technischen Support erhält wie zuvor, der Nutzer Backups und Snapshots seiner Daten erstellen kann. Der Provider sollte dazu die entsprechenden Schnittstellen für die Backup- oder Data-Replication-Anwendungen bereitstellen, die der Nutzer einsetzt, die Daten in einem gängigen Format vorliegen und dem Nutzer bei Ende des Vertrages auch in diesem Format ausgehändigt werden. Ein beliebter Trick besteht darin, spezielle Datenformate zu verwenden, um dem Nutzer von Cloud-Services einen Wechsel zu einem Mitbewerber zu erschweren. Nutzer von Public Cloud Services, die über keine tragfähige „Exit-Strategie“ verfügen, können ein böses Erwachen erleben, etwa dann, wenn ihr Provider Insolvenz anmeldet oder nach Beendigung des Vertragsverhältnisses dem Kunden dessen Datenbestände in einem proprietären Format zurückgibt. Ebenfalls zu prüfen ist, ob der CSP über einen Transportservice verfügt, um beispielsweise große Datenmengen mittels portabler Festplatten zwischen dem Kunden und dem Cloud-Rechenzentrum hin und her zu transportieren. Das klingt nach Postkutschenzeit, ist aber vor allem in Regionen hilfreich, in denen Kunden keinen Zugang zu High-Speed-WAN-Verbindungen haben. Und solche Low-Speed-Gegenden sind gar nicht so selten anzutreffen, auch in Deutschland. Backup im eigenen Data Center Die amerikanische Beratungsfirma Forrester Research rät außerdem Unternehmen, die in hohem Maße von den Daten abhängig sind, die sie einem Cloud-Service-Provider anvertraut haben, regelmäßig Backups zu erstellen. Dies kann mithilfe von Cloud-Gateways erfolgen. Das sind lokale Storage-Systeme mit einem Cloud-Service-Interface. Sie stehen im Rechenzentrum des Nutzers und dienen als Cache-Speicher sowie als Backup-Medium für Informationsbestände, die bei einem CSP gespeichert oder bearbeitet werden. Etliche Rechtsexperten warnen davor, Vertragsklauseln zu akzeptieren, die dem Nutzer von Cloud-Diensten ein solches Off-Site-Backup von Daten untersagen beziehungsweise ein Abschalten des lokalen Backups vorsehen. Denn auch der beste Vertrag mit höchst schmerzhaften Konventionalstrafen für den CSP nutzt nichts, wenn dieser seine vertraglichen Pflichten nicht (mehr) einhalten kann, wie das bei Nirvanix der Fall war. Daher ist ein Backup von Unternehmensinformationen an sicheren Orten, also im Firmenrechenzentrum oder einem zweiten Data Center, ein „Muss“. Weitere Falltür: Mangelnde Granularität von Diensten Im Rahmen des Forschungsprojekts Cloud Legal Project haben Forscher der Queen Mary University in London weitere Problempunkte identifiziert, die bei der Kündigung eines Cloud-Services zu beachten sind. So sind viele Anbieter nicht in der Lage, einzelne Bestandteile ihrer Angebote auszugrenzen und „abzuschalten“, wenn der Nutzer diese nicht mehr benötigt. Die Devise lautet „Ganz oder gar nicht“, sprich entweder bucht der User beispielsweise ein komplettes Infrastructure-as-a-Service-Angebot – oder eben nicht. Viele Provider seien nicht in der Lage, einzelne Virtual Machines mit bestimmten Diensten zu deaktivieren. Eine unbefriedigende Situation für den Kunden, so die Fachleute. Ebenfalls nur unzureichend geregelt ist ein Faktor, der ein Grund für die Kündigung eines Cloud-Services sein kann: Änderungen am Cloud-Angebot durch den Provider. In vielen Verträgen ist festgelegt, dass Kunden solche Upgrades akzeptieren müssen. Basta! Ob dem Nutzer dadurch Unannehmlichkeiten entstehen, etwa weil er Prozesse und Anwendungen in seiner eigenen IT-Umgebung anpassen muss, fällt meist unter den Tisch. Und eine Kompensation oder ein außerordentliches Kündigungsrecht ist in solchen Fällen häufig ebenfalls nicht vorgesehen. Seriöse Cloud-Service-Provider „überfahren“ den Kunden nicht, sondern erarbeiten zusammen mit ihm ein maßgeschneidertes Service-Paket. Der entsprechende Vertrag sollte auch detaillierte Regelungen für den Fall enthalten, dass die Zusammenarbeit beendet wird.  Wichtig: Den „richtigen“ Cloud-Service-Provider auswählen Bei all den Debatten um Cloud-Exit-Strategien und Vertragsklauseln kommt jedoch ein Aspekt zu kurz: Der beste Schutz vor all den Problemen, die mit dem Wechsel eines Anbieters von Cloud-Diensten verbunden sind, besteht für den Anwender darin, den „richtigen“ Partner auszuwählen. Wer in diesem Punkt Sorgfalt an den Tag legt, wird über Jahre hinweg mit einem Cloud Service Provider zusammenarbeiten können. Sorgfalt heißt unter anderem, dass der Provider die Vorgaben in puncto Datenschutz und Compliance erfüllt, die in Deutschland oder der EU gelten. Das ist beileibe nicht bei allen Anbietern der Fall. Außerdem sollte ein CSP zusammen mit dem Kunden einen Vertrag erarbeiten, der Rechte und Pflichten auf beide Schultern verteilt. Viele Regelungen, speziell von US-Cloud-Service-Providern, sind nach Einschätzung von amerikanischen Juristen höchst einseitig formuliert und begünstigen den Service-Provider. Selbstverständlich sollte ein Unternehmen vor Vertragsabschluss mit einem Cloud-Service-Provider auch Exit-Szenarien erarbeiten und mit dem Anbieter durchgehen. Seriöse Provider werden sich nicht gegen solche Regelungen sperren oder den Interessenten mit inhaltsleeren juristischen Floskeln abspeisen.
  • Blog-Eintrag von Felix Höger, PIRONET NDH Business-Cloud | 8.4.2014, 7:00:46 „Aus die Maus“: Windows XP

    – Windows XP: Heute Beerdigung eines Scheintoten – „Aus die Maus“, „Wir sind unfassbar“ und „Ich mach mich vom Acker“ – das sind drei Bücher von Dr. Christian Sprang voll von skurrilen Todesanzeigen. Eine kleine Auswahl davon findet sich auf seiner Todesanzeigensammlung-Website. Sie fragen sich, warum wir...

    – Windows XP: Heute Beerdigung eines Scheintoten – „Aus die Maus“, „Wir sind unfassbar“ und „Ich mach mich vom Acker“ – das sind drei Bücher von Dr. Christian Sprang voll von skurrilen Todesanzeigen. Eine kleine Auswahl davon findet sich auf seiner Todesanzeigensammlung-Website. Sie fragen sich, warum wir ausgerechnet mitten im Frühling, wo doch Natur und Lebensgeister wieder erwachen, über Tod und Sterben sprechen – können wir damit nicht bis zum nächsten Totensonntag Ende November warten? Leider nein, denn heute gibt es eine Promi-Beerdigung: Windows XP wird zu Grabe getragen. 13 glückliche Jahre waren ihm auf dem IT-Markt vergönnt, doch mit dem heutigen Tag heißt es „Aus die Maus“ Am 8. April 2014 beendet Microsoft den Support für seinen Bestseller Windows XP. Und das, obwohl XP mit „29,23 Prozent Weltmarktanteil noch immer die Nummer 2 unter allen Betriebssystemen [ist], weit vor seinen aktuellen Nachfahren Windows 8 (6,63 Prozent) und Windows 8.1 (3,95 Prozent, alle Zahlen NETMARKETSHARE)“. Das heißt: Windows XP wird sich mit dem heutigen Tag nicht „vom Acker machen“, was auch Microsoft erkannt und daher eine Gnadenfrist eingeräumt hat, zumindest was die Malware-Updates anbelangt. Damit hat XP wohl noch über ein Jahr den Status „scheintot“. Details dazu lesen Sie im „format.at“-Beitrag „Das Ende von Windows XP – zehn Fragen und Antworten“ … – Bei Geldautomaten spielt Betriebssystem kaum eine Rolle – Man sollte sich mal vergegenwärtigen, wie viele Scheintote da eigentlich noch (rum)laufen: „Analysten gehen von rund 2,5 Milliarden Computern weltweit aus, das würde bedeuten, dass rund 750 Millionen PCs weltweit bis heute auf Windows XP laufen.“ Nicht zu vergessen, dass Windows XP ja nicht nur das Lebenselixier für PCs ist – sondern auch für Geldautomaten. „Laut einem Bericht der Businessweek laufen immer noch 95 Prozent aller etwa drei Millionen Geldautomaten weltweit mit Windows XP.“ Funktionieren die etwa ab heute nicht mehr? Die Antwort der deutschen Kreditwirtschaft dazu lautet: „Da die Geldautomaten in Deutschland nicht am Internet hängen, spielt die Art des Betriebssystems […]  keine Rolle. Alle Geldautomaten, die die Deutsche Kreditwirtschaft nutzt, sind von dieser geprüft und abgenommen.“ Was aber, wenn man einen mit Schadsoftware präparierten USB-Stick in einen Geldautomaten steckt? Bloß gut, dass sich zumindest in Deutschland die Schnittstellen „ausschließlich im rückwärtigen Bereich des Automaten“ befinden, der „nicht ohne weiteres zugänglich“ ist. Was man tun müsste, um an das Betriebssystem eines Automaten zu kommen, lesen Sie im „heise.de“-Bericht „95 Prozent aller Geldautomaten laufen mit Windows XP“ … – Cloud: ISO 27001 besser als Vertrauen – Vertrauen Sie also darauf, dass Sie auch nach dem Ende von Windows XP problemlos von Ihrem Automaten die gewünschten Scheinchen ausgespuckt bekommen. Am besten Sie probieren es gleich mal aus. Oder gehören Sie auch zu den deutschen Bedenkenträgern, deren Zahl täglich wachsen soll? Zumindest in punkto Cloud zeichnet sich derzeit laut „Cloud-Monitor 2013“ ein solcher Trend ab: „44 Prozent der deutschen Unternehmen stehen […] dem Cloud Computing tendenziell misstrauisch und ablehnend gegenüber. Sie fürchten vor allem einen möglichen Datenverlust, Schwierigkeiten bei der Integration in Inhouse-Lösungen sowie Unsicherheiten bei bestehenden rechtlichen und regulatorischen Bestimmungen.“ Im Gegensatz zu Geldautomaten ist jedoch bei der Cloud nicht nur das „Prinzip Vertrauen“ angesagt, sondern es gibt das ISO 27001 Zertifikat. Damit können Cloud-Anbieter (wie wir) „ihren Kunden garantieren, dass ihre sensiblen Daten durch geprüfte Richtlinien und Prozesse auf höchstem Niveau geschützt werden.“ Mehr dazu lesen Sie im „silicon.de“-Beitrag „Vertrauenssache Cloud Computing“ von Rico van Leuken, Director Business Consulting des Supply-Chain-Spezialisten E2open.
  • Blog-Eintrag von Mike Dietrich, ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG Der Oracle Videoblog | 7.4.2014, 8:15:51 Oracle löst IBM als weltweit zweitgrößter Softwarehersteller ab

    NEW YORK (IT-Times) – Der US-Datenbanksoftwarehersteller Oracle hat den US-Technologiegiganten IBM überholt und ist nunmehr der weltweit zweitgrößte Softwareanbieter, so die Marktforscher aus dem Hause Gartner. Demnach hat Oracle im vergangenen Geschäftsjahr 2013 rund 29,6 Mrd. US-Dollar mit Software...

    NEW YORK (IT-Times) – Der US-Datenbanksoftwarehersteller Oracle hat den US-Technologiegiganten IBM überholt und ist nunmehr der weltweit zweitgrößte Softwareanbieter, so die Marktforscher aus dem Hause Gartner. Demnach hat Oracle im vergangenen Geschäftsjahr 2013 rund 29,6 Mrd. US-Dollar mit Software umgesetzt und kam damit auf einen Weltmarktanteil von 7,3 Prozent, so Gartner. Oracle ist damit an IBM vorbeigezogen. Der US-Technologiekonzern IBM setzte im Vorjahr 29,1 Mrd. US-Dollar um und rutschte auf Rang drei ab. Größter Softwarehersteller blieb Microsoft mit einem Softwareumsatz von 65,7 Mrd. US-Dollar. Das deutsche Softwarehaus SAP blieb mit einem Softwareumsatz von 18,5 Mrd. US-Dollar auf Platz vier, so Gartner. Symantec, EMC, Hewlett-Packard, VMware, CA Technologies und Salesforce.com runden die Top-10-Hersteller im Softwarebereich ab. Insgesamt legte die weltweite Softwareindustrie in 2013 um 4,8 Prozent auf 407,3 Mrd. US-Dollar zu. Vor allem neue Trends wie Big Data und Software Analytics sowie Investitionen in neue Datenbanken und Cloud-Anwendungen haben insbesondere Oracle (Nasdaq: ORCL, WKN: 871460) zu einem stärkeren Wachstum im Softwarebereich verholfen, so Gartner Vice President Chad Eschinger. Auch Software-as-a-Service (SaaS) habe einen maßgeblichen Einfluss auf die Investitionsgewohnheiten, so Gartner. Zum ersten Mal ist mit Salesforce.com einem reiner SaaS- bzw. Cloud-Anbieter der Sprung unter die Top-10 Softwarefirmen gelungen. Salesforce.com setzte mit Software im Jahr 2013 rund 3,8 Mrd. US-Dollar um. Gleichzeitig zählt Salesforce.com nunmehr zu den fünf größten Herstellern von Softwareanwendungen, so Gartner. (ami) Quelle: http://www.it-times.de/news/oracle-loest-ibm-als-weltweit-zweitgroesster-softwarehersteller-ab-103672/
  • Blog-Eintrag von Felix Höger, PIRONET NDH Business-Cloud | 4.4.2014, 7:00:17 NSA-Affäre: Bremsklotz für die deutsche Cloud?

    – Cloud-Services Made in Germany – Woran denken Sie, wenn Sie Made in Germany hören? Richtig, an top Qualität! In den Nachkriegsjahren DAS Synonym für das deutsche Wirtschaftswunder hat sich Made in Germany seitdem weltweit als Qualitätssiegel etabliert. Lustigerweise war das nicht immer so. Die...

    – Cloud-Services Made in Germany – Woran denken Sie, wenn Sie Made in Germany hören? Richtig, an top Qualität! In den Nachkriegsjahren DAS Synonym für das deutsche Wirtschaftswunder hat sich Made in Germany seitdem weltweit als Qualitätssiegel etabliert. Lustigerweise war das nicht immer so. Die Herkunftsbezeichnung wurde Ende des 19. Jahrhunderts nämlich ursprünglich als Schutz vor billiger deutscher Importware in Großbritannien eingeführt. Allerdings hat sich das Blatt schnell gewendet, da viele der gekennzeichneten Waren den heimischen Produkten qualitativ überlegen waren. Tja, vielleicht sollte man die Bezeichnung Made in Germany (oder Made in Europe – die gibt es nämlich auch) einfach auch einheitlich und ganz offiziell für Cloud-Services einführen? Dann wären die seit der NSA-Affäre skeptischen deutschen Cloud-Nutzer beruhigt und beim Beziehen von SaaS-Diensten vielleicht auch nicht mehr so zurückhaltend. Laut dem Verband Eurocloud Deutschland sind sie das nämlich. Dazu passt auch der positive Nebeneffekt, dass immer mehr Mittelständler auf deutsche Produkte zurückgreifen, wie David Hermanns, Geschäftsführer des Firmennetzwerks Cyberforum, festgestellt hat. Er folgert daraus ganz zu Recht, dass sich die NSA-Affäre also durchaus zum Konjunkturmotor für die deutsche und europäische IT-Branche entwickeln könnte. Mehr dazu lesen Sie im „heise.de“-Artikel „Deutsche IT-Branche will NSA-Affäre als Konjunkturmotor nutzen“ … – Cloud Monitor 2014: NSA dämpft Cloud-Wachstum – Wie skeptisch deutsche Unternehmen seit der NSA-Affäre gegenüber Cloud-Services tatsächlich sind, hat der Bitkom in seinem Cloud Monitor 2014 untersucht. Das Ergebnis: „Der Trend zum Cloud-Computing ist ungebrochen, aber die NSA-Affäre hat dem Wachstum einen Dämpfer versetzt“, sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse in Berlin. Laut der Studie steigt der Einsatz von Cloud-Lösungen in Unternehmen weiter, das Cloud-Wachstum hat sich aber 2013 mit nur drei Prozent im Vergleich zu 9 Prozent im Vorjahr deutlich abgeschwächt. 13 Prozent der Unternehmen haben konkret geplante Cloud-Projekte zurückgestellt und elf Prozent sogar bestehende Wolkenlösungen aufgegeben. Im Hinblick auf die NSA-Affäre geben 49 Prozent der Befragten an, dass ihre Einstellung zur Public Cloud negativer geworden ist. Der Anteil an Unternehmen, die auf Private Clouds setzen, stieg hingegen um zwei Prozent auf aktuell 36 Prozent. Laut Kempf müssen Politik und Wirtschaft jetzt gemeinsam daran arbeiten, das verloren gegangene Vertrauen in die Cloud wieder zurückzugewinnen. Ob der Bitkom dazu ein „Made in Germany“-Siegel empfiehlt und weitere Details der Studie lesen Sie im „ZDNet“-Artikel „NSA-Affäre beeinträchtigt Cloud-Computing-Wachstum“ …
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