Die Zeit für Telepresence ist gekommen
Durch neue, innovative Kommunikations- und Collaboration-Technologien erlebt die Arbeitswelt das Anbrechen eines neuen ZeitaltersEine Vielzahl von Unternehmen und Organisationen weltweit hat sich für den Einsatz von Collaboration-Technologien entschieden. Bedingt durch den sich verändernden Markt steht Telepresence jetzt vor einer Trendwende, die vor allem auf drei Faktoren zurückzuführen ist: Verbesserte Netzwerke, höhere verfügbare Bandbreiten, die umfassende Zugänglichkeit von Telepresence-Lösungen – von Verbrauchern und mobilen Anwendern über kleine und mittelständische Unternehmen bis hin zu Großunternehmen als auch Dienstleistern und die kulturelle Akzeptanz von Videotechnologien.
Videotechnologien beschleunigen die Evolution der Arbeitswelt. Dies wird vor allem durch visuelle Erfahrungen möglich, die dazu beitragen, dass Teams effektiver und effizient miteinander kommunizieren und dadurch bessere Ergebnisse erzielen können.
Viele Unternehmen wie Polycom stützten sich mittlerweile intensiv auf eine unternehmensweite Unified-Collaboration-Umgebung. Diese ermöglicht es, dass mehr Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens oder mit Partner, Lieferanten und Kunden Meetings über eine Kombination aus Sprach- und Videokommunikationstechnologien mit Content-Sharing, Presence-Anzeige und Instant-Messaging führen können. Die videogestützten Zusammenarbeit von Angesicht zu Angesicht trägt u.a. dazu bei, die Kosten zu senken, die Produktivität zu steigern und die Umwelt zu schonen. So wird durch die Vermeidung von Geschäftsreisen durch Videotechnologien weniger Kohlendioxid produziert. Auch für Schulungen und ähnliches lässt sich diese Technologie einsetzen, was ebenfalls eine erhebliche Menge an Kohlendioxid eingespart.
Der Einsatz dieser Technologien hat sich für Polycom auf Anhieb amortisiert. So wurden allein 30 Prozent weniger Flugtickets gekauft. Das virtuelle Konzept bescherte dem Untenrehmen im ersten Quartal 2009 Einsparungen bei Flugkosten von 35.537 US-Dollar, bei Hotelkosten von 16.320 US-Dollar, bei Tagesspesen von 10.800 US-Dollar und bei Beförderungskosten auf dem Landweg von 1.899 US-Dollar - insgesamt 64.556 US-Dollar. Das Unternehmen sparte zudem umgerechnet 151.000 US-Dollar an Gehältern für Mitarbeiter ein, die ansonsten für insgesamt 1.510 Reisestunden gezahlt worden wären. Kumuliert belaufen sich diese Einsparungen je Quartal auf 200.000 US-Dollar und aufs Jahr gerechnet auf 800.000 US-Dollar.
Mit dem UC-gestützten Schulungsprogramm konnte Polycom nahezu 5.000 Arbeitsstunden gewinnen, die ansonsten durch Reisezeiten blockiert worden wären. Sobald das Programm für alle 700 Vertriebsmitarbeiter umgesetzt ist, wird sich der Produktivitätsgewinn sogar auf 8.300 Arbeitsstunden belaufen. Bezogen auf eine 40-Stundenwoche entspricht dies einer Arbeitszeit von mehr als vier Jahren; bezogen auf eine produktive Nutzung einer Ersparnis von etwa 600.000 US-Dollar. Zusammen mit den Einsparungen von 626.017 US-Dollar an harten Kosten ergibt sich unter dem Strich ein Vorteil von 1,2 Mio. US-Dollar.
Die Arbeitswelt steht vor einem Wendepunkt. In gleicher Weise wie die Menschen heute E-Mails verschicken oder Informationen im Internet gegoogelt werden, setzen Unternehmen und teilweise auch Privatpersonen bereits Collaboration-Technologien für Meetings ein.
Intelligenter arbeiten bedeutet nicht, mehr zu arbeiten. Gefragt sind Veränderungen in der Arbeitsweise. Wer nie etwas ändert, bleibt irgendwann zurück. Neue Arbeitskonzepte in den Unternehmen tragen dazu bei, Mitarbeiter zu motivieren und sich für neue Herausforderungen im Wettbewerb zu rüsten. Es ist zu bedenken, dass auch das Internet einst in den Kinderschuhen steckte – dies liegt noch gar nicht so lange zurück.
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