Filtern
Objektbezogen nach Kategorien:
Global nach Themen / Center:
Global nach Kategorien:
Global nach Regionen:
Weiterleiten
Als eigenen Kontakt hinzufügen
Zu Interessen/Lesezeichen hinzufügen
Keine Person vorhanden
Empfehlung versenden
Positiv bewerten
Eigentumsrechte für Bearbeitung beantragen
[#hidden_actions_html#]
Ansprechpartner
Fred Andree
Beschreibung
Die zweite Auflage des „PPP-Handbuch“, herausgegeben durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband, wurde im Zuge der 2. Auflage aktuell um das zusätzliche Kapitel „PPP im Krankenhaussektor“ erweitert. Als Autoren des neuen Kapitels konnten Herr Fred Andree und Frau Stephanie Dreher vom Beratungsunternehmen ANDREE CONSULT gewonnen werden. Die Verfasser sind bereits seit Jahren auf Finanzierungs- und Beschaffungsvorhaben im Krankenhausmarkt spezialisiert und begleiten u. a. das PPP-Pilotprojekt des Landes Hessen „Neubau der Hochtaunus-Kliniken GmbH“.
Die baulichen Strukturen eines Krankenhauses unterliegen – im Unterschied zu z. B. den Gebäuden produzierender Unternehmen oder auch Schul- und Bürogebäuden – ständig wechselnden Anforderungen, um den Krankenhausbetrieb bedarfsgerecht und wirtschaftlich ausüben zu können. Ausgelöst durch z. B. demografische Entwicklungen, medizinischen Fortschritt, neue Behandlungsmethoden oder neue gesetzliche Anforderungen ist ein Krankenhaus gezwungen, sein medizinisches Leistungsangebot, aber auch die internen Behandlungsabläufe und Prozesse kontinuierlich anzupassen. Dies erfordert im Regelfall letztendlich eine Anpassung der baulichen Gegebenheiten.
„Angesichts der in allen Bundesländern rückläufigen Fördermittel bei gleichzeitigem Anstieg des Investitionsbedarfs für bauliche Anpassungen in den Krankenhäusern gewinnt die Prüfung alternativer Beschaffungsvarianten zunehmend an Bedeutung“, erklärt Stephanie Dreher. „Besonders interessant ist hierbei das Beschaffungsmodell Public Private Partnership (PPP), das den Kapitalbedarf nicht nur für die anstehende bauliche Investition optimieren, sondern unter geeigneten Rahmenbedingungen auch zu einer Erzielung deutlicher Effizienzen im Bereich der Betriebskosten der Immobilie beitragen kann.“
In Deutschland wurden bisher nur wenige Projekte im Krankenhausbereich als PPP realisiert. Doch auch auf dem Gebiet der allgemeinen Krankenhausversorgung besteht ein hohes Potenzial für PPP. Verschiedene Universitätskliniken in Deutschland befassen sich intensiv mit dieser Thematik. Einer Studie zur strukturellen Weiterentwicklung der Baden-Württembergischen Universitätskliniken aus dem Jahr 2008 zufolge steht allein dort ein Investitionsvolumen in Höhe von ca. 240 Mio. € für verschiedene Neubauprojekte an, die sich grundsätzlich für die Realisierung als PPP eignen. Fred Andree ergänzt: „Die durch die Bündelung von Planung, Bau und Betrieb in einem PPP-Projekt erzielbaren Effekte sind bei einem Projekt im Krankenhausbau als hoch einzuschätzen. Über die Laufzeit des PPP-Vertrags betrachtet kann PPP daher einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Konsolidierung eines Krankenhauses leisten.“
Das Kapitel „PPP im Krankenhausbau“ gibt einen umfassenden, praxisorientierten Einblick in die Themenstellung und die im Krankenhaussektor zu beachtenden Besonderheiten. Das Handbuch wird allen Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern sowie allen Landkreisen zur Verfügung gestellt und kann darüber hinaus über den Verlag Vereinigte Verlagsbetriebe GmbH & Co KG (ISBN 978-3-938790-22-9) bezogen werden.
Die baulichen Strukturen eines Krankenhauses unterliegen – im Unterschied zu z. B. den Gebäuden produzierender Unternehmen oder auch Schul- und Bürogebäuden – ständig wechselnden Anforderungen, um den Krankenhausbetrieb bedarfsgerecht und wirtschaftlich ausüben zu können. Ausgelöst durch z. B. demografische Entwicklungen, medizinischen Fortschritt, neue Behandlungsmethoden oder neue gesetzliche Anforderungen ist ein Krankenhaus gezwungen, sein medizinisches Leistungsangebot, aber auch die internen Behandlungsabläufe und Prozesse kontinuierlich anzupassen. Dies erfordert im Regelfall letztendlich eine Anpassung der baulichen Gegebenheiten.
„Angesichts der in allen Bundesländern rückläufigen Fördermittel bei gleichzeitigem Anstieg des Investitionsbedarfs für bauliche Anpassungen in den Krankenhäusern gewinnt die Prüfung alternativer Beschaffungsvarianten zunehmend an Bedeutung“, erklärt Stephanie Dreher. „Besonders interessant ist hierbei das Beschaffungsmodell Public Private Partnership (PPP), das den Kapitalbedarf nicht nur für die anstehende bauliche Investition optimieren, sondern unter geeigneten Rahmenbedingungen auch zu einer Erzielung deutlicher Effizienzen im Bereich der Betriebskosten der Immobilie beitragen kann.“
In Deutschland wurden bisher nur wenige Projekte im Krankenhausbereich als PPP realisiert. Doch auch auf dem Gebiet der allgemeinen Krankenhausversorgung besteht ein hohes Potenzial für PPP. Verschiedene Universitätskliniken in Deutschland befassen sich intensiv mit dieser Thematik. Einer Studie zur strukturellen Weiterentwicklung der Baden-Württembergischen Universitätskliniken aus dem Jahr 2008 zufolge steht allein dort ein Investitionsvolumen in Höhe von ca. 240 Mio. € für verschiedene Neubauprojekte an, die sich grundsätzlich für die Realisierung als PPP eignen. Fred Andree ergänzt: „Die durch die Bündelung von Planung, Bau und Betrieb in einem PPP-Projekt erzielbaren Effekte sind bei einem Projekt im Krankenhausbau als hoch einzuschätzen. Über die Laufzeit des PPP-Vertrags betrachtet kann PPP daher einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Konsolidierung eines Krankenhauses leisten.“
Das Kapitel „PPP im Krankenhausbau“ gibt einen umfassenden, praxisorientierten Einblick in die Themenstellung und die im Krankenhaussektor zu beachtenden Besonderheiten. Das Handbuch wird allen Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern sowie allen Landkreisen zur Verfügung gestellt und kann darüber hinaus über den Verlag Vereinigte Verlagsbetriebe GmbH & Co KG (ISBN 978-3-938790-22-9) bezogen werden.
Dialog
Ihr Beitrag zu PPP-Handbuch in der 2. Auflage erschienen
Bitte melden Sie sich an.
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.
Weitere Informationen im Internet
Themen-Center
Kategorien
Ansprechpartner
Herausgebende Organisation



