Der Hauptgrund für die Diversiikation von Anlagevermögen ist in erster Linie auch die Risikominimierung. Es wird unterstellt, dass sich Erträge einzelner Assetklassen unterschiedlich voneinander entwickeln. Negative Veränderungen einzelner Bereiche werden durch positive Erträge in anderen Vermögensteilen ausgeglichen bzw. sollen zu einer positiven Gesamtperformance führen. Dass dies nicht immer möglich ist, zeigt uns die aktuelle Situation an den Märkten.
Aktives Management ist unumgänglich
Ein aktives Management, das Verschiebungen innerhalb der jeweiligen Bausteine und deren Positionsgröße vornimmt, ist u. E. unumgänglich. Dies gilt insbesondere in einer Phase, in der „klassische“ Zusammenhänge scheinbar nicht mehr zählen und die Zeitfenster für Reaktionen auf ein sich ständig wandelndes Umfeld immer kleiner werden. Rohstoffe sind ein wichtiger Baustein für jedes Depot. Hauptursächlich hierfür sind neben der Globalisierung die wachsende Zahl der Weltbevölkerung und die naturbedingte Begrenztheit von Rohstoffen. Diesen langfristigen Effekt, auch gerne Megatrend genannt, kann der Anleger über diverse Produkte abdecken. Möchte man einfach der obigen These folgen, bieten sich natürlich Fonds oder sogenannte ETCs (Exchange Traded Commodities) an. Hierbei sollte der Anleger neben der Erfahrung des Managements insbesondere auch die Auswahl der in Frage kommenden Rohstoffe prüfen. Hierbei gilt, je breiter die Auswahl umso besser, wobei unser Haus insbesondere auch das blaue Gold, also Wasser, für elementar wichtig hält.
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Quelle: Sonderpublikation - Asset Allocation
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