Investoren in einem efizienten Markt gelten als rational. Aber was, wenn die Marktrahmendaten den Kauf einer bestimmten Asset-Klasse signalisieren, während ihr Risikoproil und die Benchmark in die andere Richtung weisen?
Anleiheinvestoren streuen ihr Portfolio oftmals zwischen verschiedenen Asset-Klassen im Fixed-Income-Bereich, wie Staatsanleihen, ABS, Investment-Grade und High-Yield-Unternehmensanleihen sowie diversen Kategorien von Emerging Market Debt. Durch aktive Umschichtung dieser Anlageklassen wollen sie die Portfolioerträge steigern und das Risikoproil steuern.Die Allokationsentscheidungen
basieren normalerweise auf einer qualitativen bzw. quantitativen Analyse der makroökonomischen Faktoren, fundamentalen Themen und Markttrends. Ändert sich die Einschätzung dieser Variablen, werden die Allokationen angepasst.
Seit der Erholung von der Finanzkrise haben die meisten Fixed-Income-Investoren ihre Allokation auf risikoreichere Assets, wie High-Yielder und Schwellenländeranleihen, verlagert. Im Gegenzug reduzierten sie die Gewichtung von Staatsanleihen, um von den sich verbessernden Rahmendaten bei Unternehmen und Schwellenländern sowie den attraktiven Zinsaufschlägen auf diese Anleihen proitieren zu können. Da im Vergleich zu Staatsanleihen sowohl Hochverzinsliche als auch EMD attraktive Erträge abwerfen, hat diese Allokation zu einer Steigerung der Gesamterträge bei Fixed-Income-Portfolios beigetragen.
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Quelle: Sonderpublikation - Asset Allocation
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