Kronberg im Taunus, 15. September 2011
Unternehmen müssen dem Thema Altersvorsorge gerade vor dem Hintergrund der Schuldenkrise in Europa und den USA sehr viel mehr Beachtung schenken. Durch eine betriebliche Zukunftsvorsorge können Unternehmen im Zuge des demografischen Wandels ausreichend qualifizierte Fachkräfte gewinnen und damit ihr eigenes Wachstum sichern. Die aktuellen Marktturbulenzen und die schwächeren Wachstumsaussichten für die Industrienationen lassen jedoch manche Unternehmen vor einer Stärkung der betrieblichen Vorsorge zögern. Mögliche Lösungsansätze und Investmentperspektiven wurden gestern auf der 5. Villa Mumm-Konferenz von Fidelity Worldwide Investment in Kronberg diskutiert.
Gerade Kapitalanlagen in der betrieblichen Altersvorsorge weisen in Krisenzeiten eine besondere Stabilität und Qualität auf. Das zeigen die Erfahrungen mit einer wachsenden Zahl von Firmenkunden in Deutschland sowie eine Analyse von über 11 Millionen Pensionskonten, die Fidelity Management & Research (FMR) für 17.000 Unternehmen in den USA managt, seit der Lehman-Pleite 2008. Trotzdem wird in Deutschland keine Form der Absicherung für das Rentenalter so vernachlässigt wie die betriebliche Vorsorge. Nur 38 Prozent der Erwerbstätigen hierzulande sparen laut einer aktuellen Fidelity Umfrage im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge für ihren Ruhestand. Und durchschnittlich gerade einmal 4 Prozent der gesamten Rente beziehen Deutsche aus der betrieblichen Vorsorge - in anderen Ländern wie den Niederlanden sind es dagegen über 30 Prozent. [...]
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