Bonn, 14.07.2011
Für den Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI), die Interessenvertretung der im Bereich Alternative Investments (u.a. Hedgefonds, Private Equity, Rohstoffe) engagierten Marktteilnehmer, ist die Debatte über einen teilweisen Verzicht von Gläubigern von Staatsanleihen – sog. Haircut – im Kontext der Umschuldung einzelner europäischer Staaten folgerichtig; ein solcher Schritt erfordert aber gleichzeitig weit reichende Änderungen im aufsichtsrechtlichen Regelwerk für Banken, Versicherungen und Investmentfonds.
Frank Dornseifer, Geschäftsführer Recht und Policy des BAI, stellt hierzu fest: „Wie schon bei Russland oder Argentinien hat sich auch bei EU-Staaten bewahrheitet, dass Staatsanleihen keine risikolosen Anlagen sind. Der BAI weist schon seit langem darauf hin, dass diese Annahme überholt ist und es daher dringend erforderlich ist, dass alternative Anlageklassen und –Strategien wie Hedgefonds, Private Equity, Infrastruktur oder Rohstoffe einen höheren Stellenwert in den Portfolios institutioneller Investoren erhalten“. [...]
Die vollständige Pressemitteilung gibt es als PDF im Anhang!
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