Wenn die Deutschen Ferien machen, herrscht leider nicht immer eitel Sonnenschein: Vom Missgeschick bei der Gartenarbeit über ein "Verkehrsknöllchen" aus dem Ausland bis hin zum Wohnungseinbruch kann viel passieren. Meist helfen Know-how und einfache Vorsichtsmaßnahmen, größeren Ärger zu vermeiden. Und manchmal braucht man dazu auch Versicherungsschutz. Die größten Risiken in der Urlaubszeit und wie man sie entschärft - darum geht es in der aktuellen Ausgabe des Themendienstes "Pressedialog". Ein Auszug aus dem Inhalt:
Auf zwei Rädern sicher unterwegs
Der Tritt in die Pedalen liegt im Trend und ist gesund, aber nicht ganz ungefährlich: Rund 76.000 Fahrradfahrer wurden 2009 bei Verkehrsunfällen verletzt, mehr als 14.000 von ihnen schwer. Das belegen die Zahlen des Statistischen Bundesamts. Um sich zu schützen, sollten Radler einen Schutzhelm und Kleidung in Signalfarben tragen - und sich an die Verkehrsregeln halten. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern schützt auch vor dem Verlust des PKW-Führerscheins. Denn auch Verkehrsverstöße auf zwei Rädern werden mit Bußgeldern und "Punkten" geahndet.
Werkzeug mit Köpfchen einsetzen
Die schlimmsten Unfälle passieren bekanntlich in Heim und Garten. Oft ist falscher Umgang mit technischen Geräten die Ursache. Zwei Beispiele: Wer den Sicherheitsbügel seines Motor-Rasenmähers mit einer Kordel am Handgriff befestigt, blockiert die Not-Aus-Funktion und riskiert schwere Schnittverletzungen. Und wer mit Badelatschen auf Leitern steigt, provoziert einen Absturz. Deshalb gilt es, Gartengeräte und Werkzeug mit Bedacht zu benutzen.
Vorsicht vor Langfingern
Während andere Urlaub machen, haben Einbrecher Hochsaison. Strahlender Sonnenschein hält sie nicht davon ab, in Eigenheime einzusteigen. Denn mehr als 40 Prozent aller "Brüche" geschehen am helllichten Tag, wie die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt. Zwar kann man sich vor Langfingern schützen, zum Beispiel durch moderne Einsteckschlösser mit stabilen Schließblechen. Doch absolute Sicherheit gibt es nicht. Eine leistungsstarke Hausratversicherung ersetzt im Falle eines Einbruchs zumindest den finanziellen Schaden.
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