Solvency II – Solvenz auf drei Säulen
Versicherungsunternehmen sehen sich vielfältigen Risiken gegenüber. Zu einem zunehmend volatilen Marktumfeld gesellen sich häufig erhöhte Auszahlungspflichten durch unvorhergesehene Unfälle und Katastrophen. Dies gefährdet nicht nur die Profitabilität des Unternehmens, sondern auch den verlässlichen Versicherungsschutz der Versicherungsnehmer. Um Risiken besser im Blick zu behalten und die Solvenz der Versicherer zu garantieren, hat die EU-Kommission das Versicherungsaufsichtsrecht in Europa reformiert. Mit Solvency II wurde ein wettbewerbsneutrales Aufsichtssystem geschaffen. Das Ziel: die bestehenden Solvenzvorschriften für Versicherungsunternehmen zu einem konsequent risikoorientierten System der Finanzaufsicht weiterzuentwickeln. IBM bietet mit dem Risikomanagement für Versicherer eine Lösung, mit der Assekuranz-Unternehmen alle Anforderungen von Risikomanagement und Solvency II erfüllen.
Solvency II – Solvenz auf drei Säulen
Solvency II wurde am 22. April 2009 vom EU-Parlament verabschiedet und wird voraussichtlich von 2012 an in Europa umgesetzt. Das Gesetz fußt auf drei Säulen. Die erste Säule enthält quantitative Regelungen zu den versicherungstechnischen Rückstellungen und tatsächlich vorhandenen Eigenmitteln. Die entscheidende Frage: Steht jederzeit ausreichend Solvenzkapital zur Verfügung? Das Solvency Capital Requirement, also die regulatorische Anforderung an das nötige Solvenzkapital, muss laut Solvency II entweder mithilfe einer Standardformel oder durch ein vom Unternehmen entwickeltes internes Modell berechnet werden.-
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