„Finger weg, Spinat dieser Marke ist krebserregend“, „Super, die Salbe macht Engelshaut“ oder „Der Oberbürgermeister ist cool, oder?“ – dies sind beispielhafte Aussagen, die sich in großer Zahl im Internet finden. Der Meinungsaustausch im Internet über Produkte, Unternehmen oder auch politische Fragen bestimmt das Ansehen von Marken, Personen und deren Handlungen. Zufriedene wie Unzufriedene teilen ihre Meinung im Internet mit Leichtigkeit einem Massenpublikum mit: MySpace, YouTube oder Twitter sind einflussreiche Foren der digitalen Welt und definieren das Verhältnis von Verbraucher zu Produkt oder Wähler zu Gewähltem neu. Allein Facebook zählt mehr als 400 Millionen aktive Nutzer
Für Unternehmen und Politik birgt das Internet die Chance, unmittelbar mit ihren Zielgruppen in den Dialog zu treten. Zugleich steigen die Risiken: Negativmeldungen in Foren können ein über lange Zeit und durch teure Kampagnen aufgebautes Markenbild in kürzester Zeit schädigen. Gezielte Diffamierung kann die Reputation dauerhaft in Mitleidenschaft ziehen. Das Internet 2.0 mit seiner unüberschaubaren Zahl unstrukturierter Texte ist Informationsquelle, einflussreiche Plattform, aber auch Hort von Missverständnissen. Die entscheidende Frage: Wie lässt sich der riesige Korpus unstrukturierter Daten flächendeckend und in Echtzeit auswerten, um Stimmungen und Trends zu erkennen, zu nutzen und Missverständnissen zu begegnen?-
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